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Welche Vitamine stecken in Äpfeln? Welcher Fisch enthält am meisten Jod? Über wie viel Ballaststoffe verfügen Erbsen im Vergleich zu Linsen? Wer ganz genau wissen will, was in Lebensmitteln steckt, kann den Bundeslebensmittelschlüssel (BLS) zu Rate ziehen. Die jüngst umfassend überarbeitete Datenbank enthält die durchschnittlichen Nährstoffdaten und Energiegehalte von mehr als 7.000 Lebensmitteln und Gerichten. Der BLS wird vom Max Rubner-Institut (MRI) zur Verfügung gestellt und regelmäßig aktualisiert. Ab sofort kann der BLS kostenlos genutzt werden. Die bisherige Lizenzgebühr entfällt komplett.

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Lässt sich das geschwächte Immunsystem älterer Individuen wieder verjüngen? Dies gelang Forschenden vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), vom Stammzellinstitut HI-STEM* und vom Broad Institute mit einem innovativen Ansatz. Mit einer nun in Nature publizierten Studie zeigte das Team, dass sich bei Mäusen die Leber mithilfe der mRNA-Technologie in eine temporäre Quelle wichtiger immunregulatorischer Faktoren verwandeln lässt, die im Laufe des Alterns natürlicherweise verloren gehen. Dadurch erholt sich die Bildung neuer Immunzellen, ältere Tiere entwickeln wieder robuste Abwehrreaktionen und können Tumoren schlagkräftig bekämpfen.

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"Gleichzeitiger Tabak- und Alkoholkonsum verstärken sich gegenseitig in ihrer krebserzeugenden Wirkung. Dies betrifft insbesondere Krebs der Mundhöhle, des Rachens, des Kehlkopfes und der Speiseröhre," berichtet der Tabakatlas Deutschland 2025.

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Pharmazeutische Expertise wirkt sich positiv auf das Outcome von Intensivpatientinnen und -patienten aus. In einer Vergleichsstudie zeigte Johanna Watson, Doktorandin an der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care des Universitätsklinikums RWTH Aachen, dass die systematische Prüfung von Arzneimitteln mithilfe der Checkliste FASTHUG-MAIDENS arzneimittelbezogene Probleme – und damit letztendlich ein drohendes Multiorganversagen – reduziert. Einbezogen wurden chirurgische Intensivpatientinnen und -patienten, die bereits vor dem Intensivaufenthalt mindestens fünf Medikamente gleichzeitig einnahmen. Für ihre wegweisende Arbeit wurde sie heute als Gewinnerin des diesjährigen Forschungspreises der Kategorie klinische Forschung der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ausgezeichnet. Der Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.

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Aktuelle Studie in "The Lancet": Biomarker helfen, gefährdete Patientinnen und Patienten früh zu erkennen

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Die Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und der Medizinischen Fakultät der TU Dresden hat die weltweit größte Studie zur Patientensicherheit bei großen Lungenoperationen geleitet. Bislang war unklar, wie sich verschiedene Beatmungsstrategien während einer Operation im Bereich der Lunge auf das Risiko möglicher Komplikationen auswirken. Die PROTHOR-Studie gibt Ärztinnen und Ärzten nun Antworten zur Wahl des Beatmungskonzeptes während einer solchen Narkose. Die Ergebnisse der Studie wurden kürzlich im renommierten Fachjournal Lancet Respiratory Medicine veröffentlicht.

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Katrin Witt ist von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und dem Deutschen Ärzteverlag mit dem Valerius-Preis 2025 für den besten Fachbeitrag im DIVI-Magazin der vergangenen zwei Jahre ausgezeichnet worden. „Katrin Witt macht eindrücklich sichtbar, wie tiefgreifend Stimmlosigkeit, Abhängigkeit und Orientierungslosigkeit wache, beatmete Patientinnen und Patienten belasten.

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Influenza ist eine ernst zu nehmende Erkrankung: In einer Pressekonferenz mit gleichlautendem Titel forderte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) heute die STIKO auf, eine Influenza-Impf-Empfehlung für Kinder ab sechs Monaten sowie Erwachsene auszusprechen. „Die Welt-Gesundheitsorganisation WHO hat dies bereits getan, andere Europäische Länder zeigen uns, dass mit groß angelegten Impf-Kampagnen zahlreiche Kinder wie Erwachsene erfolgreich geschützt werden können – nur wir in Deutschland lassen weiterhin zu einem Großteil die Grippewelle ungeschützt über uns rollen“, so DIVI-Präsident Prof. Florian Hoffmann, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Dritter Orden München-Nymphenburg. „Das muss sich ändern! Denn gerade Kinder können auch schwer an dem Virus erkranken.“

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Die Deutschen haben weiterhin starke Angst vor schweren Krankheiten. Am meisten gefürchtet wird eine Krebserkrankung (69 Prozent), gefolgt von Alzheimer oder Demenz (54 Prozent). Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der DAK-Gesundheit, die die Krankenkasse seit 2010 durchführt. Auffällig ist der hohe Anteil von Menschen, die selbst aktiv werden, um Krankheiten vorzubeugen. So geben 84 Prozent an, regelmäßig Sport zu treiben. Auf gesunde Ernährung achten 78 Prozent. Rund drei Viertel der Befragten trinken nur wenig Alkohol oder rauchen nicht. Deutlich unterscheidet sich das Vorsorgeverhalten von Frauen und Männern im Hinblick auf Krebsvorsorge: So nehmen 77 Prozent der Frauen, aber nur 49 Prozent der Männer Krebsvorsorgeuntersuchungen in Anspruch. Bei den Frauen sind dies noch einmal vier Prozent mehr als im Vorjahr, während es bei Männern einen leichten Rückgang um ein Prozent gibt.

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Zimtsterne, Orangenöl, Fichtennadeln: Düfte begleiten die Weihnachtszeit. Weniger bekannt ist jedoch, dass auch die Niere über „Geruchsrezeptoren“ verfügt – allerdings nicht, um Aromen wahrzunehmen, sondern um zentrale Körperfunktionen zu steuern. Eine neue wissenschaftliche Übersichtsarbeit zeigt, dass sogenannte olfaktorische Rezeptoren (ORs), bislang vor allem aus der Nase bekannt, auch in der Niere aktiv sind (1). Diese Rezeptoren gehören zur Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren (GPCRs), die als besonders gut medikamentös beeinflussbar gelten. „Damit eröffnen sich neue Perspektiven für innovative Therapien bei Bluthochdruck, Diabetes und chronischer Nierenkrankheit“, sagt die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN). Zugleich zeige die Forschung, wie komplex und unverzichtbar das Organ sei. „Wir müssen Nieren bewusst schützen – von der Kindheit bis ins hohe Alter.“

 

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