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Aktuelle Meldungen

Nephrologie: Chronisch Nierenkranke profitieren von einer pflanzenbasierten Ernährung. "Dies steht im Einklang mit der Win-win-Strategie einer ´Planetary Health Diet´ zur Verbesserung der individuellen Gesundheit wie auch des planetaren Wohlergehens," berichtet Dr. Veit Busch in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten (Dustri).

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Bakterien nutzen Zucker als Nährstoff und wachsen darin. Urin ist praktisch zuckerfrei. Eine Behandlung mit SGLT2-Hemmern, die bei Diabetes 2 sowie Herz- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden, führt zu einer Zuckerausscheidung im Urin. Bei deren Einführung als Medikament gab es daher große Sorgen vor schweren Niereninfektionen. Die Bonner Forschenden Prof. Sibylle von Vietinghoff, Leiterin der Nephrologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie Mitglied im Exzellenzcluster ImmunoSensation3, und ihre wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Georg W. Sendtner und Julia Miranda haben einen Mechanismus aufklärt, warum es bei SGLT2 Hemmung nicht zu vermehrten Infektionen der Niere selbst kommt.

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69 Prozent der Deutschen haben große Angst davor, an Krebs zu erkranken. Das geht aus einer jährlichen Umfrage der DAK hervor, die auch im vergangenen Jahr wieder gezeigt hat, dass Krebs die meistgefürchtete Krankheit in Deutschland ist. Schaut man sich die aktuellen Zahlen des RKI an, versteht man woher die Sorge rührt: Fast jeder zweite Mann (49 %) und mehr als vier von zehn Frauen (43 %) erkranken hierzulande im Laufe ihres Lebens an Krebs. Etwa jede sechste Frau und jeden siebten Mann trifft die Diagnose dabei schon vor dem 65. Lebensjahr. Zudem ist Krebs trotz stetiger medizinischer Fortschritte weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

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Frauen und Männer können bei denselben Erkrankungen unterschiedliche Symptome entwickeln, unterschiedliche Risiken haben und unterschiedlich auf die gleichen Therapien ansprechen. Doch Forschung, Leitlinien und Versorgung bilden diese Realität noch zu selten ab. Auf der Jahres-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) machten Expertinnen und Experten vergangene Woche deutlich, dass Geschlechtersensibilität als Teil der personalisierten Medizin die Voraussetzung für gute Versorgung ist – und Fehl- sowie Unterversorgung vermeiden hilft. Eine moderne Innere Medizin muss wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent in eine bessere Versorgung überführen.

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Empfehlungen

akzept e.V.; JES; Deutsche Aidshilfe e.V. (Hrsg.)
Zacharowski, Kai (Hrsg.)
Fiedler, Peter
zieloffen – lösungsorientiert – integrativ
Smith, Hans-Jürgen (Hrsg.)

Neu im Programm

Kremeier, Peter; Pulletz, Sven; Böhm, Stephan
Algorithmen, Anwendung, Interpretation
Kremeier, Peter; Woll, Christian
Kronberger Liste der Beatmungsmodi
8. überarbeitete Auflage 2026
Pabst Science Publishers
Gender Equality in der Neurointensivmedizin
Nachwuchs und Ausbildung in der Neurointensivmedizin
Künstliche Intelligenz in der Neurointensivmedizin
Langsch, Rainer; Ernst, Gundula; GRVS (Hrsg.)
Wissenswertes für den Alltag mit Diabetes
3. aktualisierte und neu bearbeitete Auflage 2026
akzept e.V.; JES; Deutsche Aidshilfe e.V. (Hrsg.)
Fiedler, Peter
zieloffen – lösungsorientiert – integrativ
Deutsches Krebsforschungszentrum, Deutsche Krebshilfe (Hrsg.)
Kremeier, Peter; Oczenski, Wolfgang
Technique, Functional Principles, Applications
Stubbe, Hannes
An Introduction

Weitere Meldungen

Pünktlich zum Weltkrebstag liegt die aktualisierte, fünfte Auflage des Europäischen Kodex gegen Krebs in deutscher Sprache vor. Der Kodex wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO veröffentlicht und enthält 14 wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr persönliches Krebsrisiko senken können. Erstmalig beinhaltet der Kodex auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fordern, dass Deutschland seine Präventionspolitik stärker an den Empfehlungen der WHO ausrichtet, um das Potenzial der Krebsprävention auszuschöpfen.

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An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) kam erstmals die Maschinenperfusion für Spendernieren zum Einsatz. Zwei Menschen konnten dank dieser Technologie eine neue Niere erhalten. Einer der beiden Patientinnen und Patienten erhielt zusätzlich im Rahmen eines kombinierten Eingriffs eine neue Leber. „Beiden Patienten geht es gut, die transplantierten Nieren produzieren Urin – ein klares Zeichen für den Erfolg der Transplantationen“, sagt Dr. Nicolas Richter, verantwortlicher Bereichsleiter in der MHH-Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie.

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Mit dem ersten Total-Body-PET/CT in Deutschland setzt die MHH neue Maßstäbe in Diagnostik, Patientenversorgung und Forschung – schneller, präziser und strahlungsärmer als je zuvor.

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Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms aktualisiert. Unter anderem wurden die Empfehlungen für Diagnostik und Screening überarbeitet, Deeskalationsstrategien bei lokalen Therapien empfohlen und zahlreiche neue medikamentöse Therapien aufgenommen. Die S3-Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS), der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG) und der Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Onkologie (AGO) der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. sowie unter Mitwirkung von 47 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen.

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Menschen mit Diabetes und psychischen Begleiterkrankungen werden seltener leitliniengerecht medizinisch kontrolliert als Menschen mit Diabetes ohne psychische Begleiterkrankungen. Eine neue systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse mit Daten von über 5,5 Millionen Menschen zeigt erhebliche Versorgungsunterschiede – mit potenziell gravierenden Folgen für die Lebenserwartung. Die an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg durchgeführte Metaanalyse ist im höchst renommierten Fachjournal The Lancet Psychiatry erschienen.

 

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Beitrag des Monats

 

Kuriosa aus dem Knast

Der Weg in das Gefängnis ist oft kurz. Möglicherweise ein Irrtum. Oder hauptsächlich grotesk. Meist Folge sozialer Benachteiligung. Die Gefängnis-Psychologin Katharina Bennefeld-Kersten und der Gefängnis-Seelsorger Franz-Josef Christoph berichten Episoden - oft unfreiwilliger Komik. Christoph erinnert sich z.B.:

Auf der Flucht

Aus:

Gehen Sie in das Gefängnis. Gehen Sie direkt dorthin.
Bennefeld-Kersten, Katharina; Christoph, Franz-Josef

 

 

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