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Getroffene Auswahl

Darmkrebs wird in Deutschland häufiger: Mehr als 55.000 Erkrankungen werden jährlich registriert - und mehr als 23.000 Todesfälle. Eine vernünftige Prävention und Frühdiagnostik würden den meisten Betroffenen das Leid und dem Gesundheitssystem die Kosten ersparen. Professor Dr. Hermann Delbrück bietet die sachkundige Anleitung in seinem Ratgeber "Darmkrebs vermeiden".

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Eine aktuell in The Lancet Regional Health – Europe veröffentlichte Studie (1) stellt den Nutzen der Immunadsorption – einer speziellen Blutwäsche – beim Post-COVID-Syndrom infrage. Zwar lassen sich die als mögliche Krankheitsauslöser diskutierten Autoantikörper aus dem Blut entfernen, die Beschwerden der Betroffenen verbessern sich dadurch jedoch nicht. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) sieht darin einen wichtigen Beitrag zu einer evidenzbasierten Bewertung von Therapien für Menschen mit Post-COVID-Syndrom.

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Beim ersten Treffen von Menschen mit den weltweit längsten Überlebenszeiten nach einer Lebertransplantation kommen Patientinnen, Patienten und ihre Familien zusammen, um über gewonnene Lebenszeit und medizinische Fortschritte zu sprechen.

Dank einer Organspende führen sie seit mehr als 35 Jahren ein aktives Leben: Rund 20 Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige treffen sich erstmals an der Medizinische Hochschule Hannover (MHH) – und begegnen Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften, die sie über viele Jahre begleitet haben. Viele erhielten in den 1980er- und 1990er-Jahren eine neue Leber. Damit gehören sie weltweit zu den Menschen mit den längsten Überlebenszeiten nach einer Lebertransplantation.

 

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"Reformdiskussionen zur Notfallversorgung. Fragen der Ressourcensteuerung, zunehmende Ökonomisierung sowie der anhaltende Fachkräftemangel verändern die Rahmenbedingungen notfallmedizinischen Handelns spürbar und verschärfen den Abstand zwischen normativem Anspruch und gelebter Praxis. Entscheidungen, die früher primär medizinisch begründet wurden, stehen heute zunehmend im Spannungsfeld zwischen fachlichem Anspruch, rechtlichen Vorgaben und organisatorischen Zwängen." In diesem Kontext reflektieren Jochen Dutzmann, Guido Michels und Kollegen ´Ethische Entscheidungsfindung und interprofessionelles Shared Decision-Making in präklinischer Notfallmedizin, klinischer Akutmedizin und Intensivmedizin´, Intensiv- und Notbehandlung Nr. 1/2026 (dustri).

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Mehr als zehn Prozent der Erwachsenen sind chronisch nierenkrank - mit dem Risiko eines Nierenversagens, einer Nierenersatztherapie und weiterer Komplikationen. Die Möglichkeiten von Prävention und Früherkennung bleiben häufig ungenutzt. Prof. Dr. Helga Frank und KollegInnen bieten in der Fachzeitschrift ´Nieren- und Hochdruckkrankheiten` einen aktuellen Überblick über "Strategien für primär-, sekundär- und tertiärpräventive Zielsetzungen, um die Entstehung von Nierenkrankheiten zu verhindern oder die Progression zu verzögern."

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Patientenverfügungen gelten auch für Menschen mit psychischen Störungen, betont Prof. Dr. Jochen Vollmann in seinem Beitrag zum Standardwerk ´Ethische Entscheidungssituationen in Psychiatrie und Psychotherapie´.

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Nephro-Onkologie: Sinkt die Nierenfunktion, steigt das Krebsrisiko - v.a. im Urogenitaltrakt. Tumorerkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache bei chronischer Niereninsuffizienz (nach kardiovaskulären Erkrankungen). Die Fachzeitschrift ´Nieren- und Hochdruckkrankheiten´ (4/2026) bietet einen Überblick über aktuelle Therapieansätze.

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Chronisches Nierenversagen: Die Hämodiafiltration (HDF) ist das optimale maschinelle Nierenersatzverfahren. Sie steigert den konvektiven Transport und damit auch die Entfernung urämischer Mittelmoleküle, berichtet Prof. Dr. Martin Kuhlmann im Lehrbuch für Nieren- und Hochdruckkrankheiten 2026.

 

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Das Lehrbuch für Nieren- und Hochdruckkrankheiten 2026 bietet einen Überblick über den aktuellen Wissensstand einer patientenspezifischen differenzierten Bluthochdruck-Therapie - u.a. im Kontext mit kardiovaskulären und nephrologischen Erkrankungen, Diabetes und Schwangerschaft.

 

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Das Jahrbuch Sucht 2026 berichtet über mehr als 1,5 Millionen Medikamentenabhängige in Deutschland. Am häufigsten werden Benzodiapezine und Opioide zur Stimmungsaufhellung missbraucht.

 

„Ein Abhängigkeitspotenzial im engeren Sinn können Arzneimittel haben, die im Hirn eine psychische Wirkung entfalten. Ein Abhängigkeitspotenzial besteht nur dann, wenn die Wirkung positiv erlebt wird und rasch nach der Einnahme eintritt. Neuroleptika (Antipsychotika) sind z.B. eine wichtige Psychopharmakagruppe, deren Wirkung von den meisten Betroffenen als eher unangenehm erlebt wird. Hier besteht daher kein Abhängigkeitspotenzial. Antidepressiva wiederum können zwar mit Stimmungsverbesserung und Antriebssteigerung positive psychische Effekte verursachen. Diese treten aber erst nach mehrwöchiger Einnahme auf;“ daher verursachen auch sie keine psychische Abhängigkeit, berichtet Prof. Dr. Tom Bschor im neuen Jahrbuch Sucht.

 

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