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News der letzten drei Monate

Das Lehrbuch für Nieren- und Hochdruckkrankheiten 2026 bietet einen Überblick über den aktuellen Wissensstand einer patientenspezifischen differenzierten Bluthochdruck-Therapie - u.a. im Kontext mit kardiovaskulären und nephrologischen Erkrankungen, Diabetes und Schwangerschaft.

 

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Das Jahrbuch Sucht 2026 berichtet über mehr als 1,5 Millionen Medikamentenabhängige in Deutschland. Am häufigsten werden Benzodiapezine und Opioide zur Stimmungsaufhellung missbraucht.

 

„Ein Abhängigkeitspotenzial im engeren Sinn können Arzneimittel haben, die im Hirn eine psychische Wirkung entfalten. Ein Abhängigkeitspotenzial besteht nur dann, wenn die Wirkung positiv erlebt wird und rasch nach der Einnahme eintritt. Neuroleptika (Antipsychotika) sind z.B. eine wichtige Psychopharmakagruppe, deren Wirkung von den meisten Betroffenen als eher unangenehm erlebt wird. Hier besteht daher kein Abhängigkeitspotenzial. Antidepressiva wiederum können zwar mit Stimmungsverbesserung und Antriebssteigerung positive psychische Effekte verursachen. Diese treten aber erst nach mehrwöchiger Einnahme auf;“ daher verursachen auch sie keine psychische Abhängigkeit, berichtet Prof. Dr. Tom Bschor im neuen Jahrbuch Sucht.

 

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Arbeiten oder wohnen Schwangere in nikotinbelasteten Räumen oder rauchen selbst, schädigen sie ihr Ungeborenes nachhaltig. Der Tabakatlas 2025 nennt Folgen und erhöhte Risiken, u.a.:

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Die Zahl der Post-Covid-Erkrankten wird auf mehr als zwei Millionen in Deutschland geschätzt. Positive Erfahrungen mit Psychotherapie und somatischen Verfahren berichtet die Fachzeitschrift ´Psychosoziale & Medizinische Rehabilitation´ in ihrer Ausgabe 1/2026.

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In der erwachsenen Bevölkerung rauchen etwa 8% der Schweden, 28% der Deutschen, 39% der Österreicher, 49% der Bulgaren. Das Nord-Süd-Gefälle ist in den meisten EU-Staaten auffällig.

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Von van Gogh über Kafka bis zu Klaus Kinski und Hemingway – große Kunst, so denken viele, wird meist von leidenden Künstler*innen geschaffen. Doch bilden wir uns die Verbindung zwischen Kreativität und Schmerz bloß ein oder ist sie wissenschaftlich fundiert? Laut Dr. Radwa Khalil, Neurobiologin an der Constructor University, teilen die beiden nicht nur dieselben zugrunde liegenden neurologischen Mechanismen, sondern diese Verbindung könnte auch therapeutisches Potenzial bergen, um durch Kreativität die Art und Weise zu verändern, wie unser Gehirn Schmerz verarbeitet - so die Schlussfolgerung eines neu erschienen Artikels in Neuroscience & Biobehavioral Reviews.

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"Bei niereninsuffizienten Diabetikern besteht ein deutlich erhöhtes Risiko für Hypoglykämien - bedingt durch den verlangsamten Abbau von Insulin, die verlängerte Halbwertszeit einiger oraler Antidiabetika sowie die verminderte Glukoneogenesefähigkeit der Nieren. Oberstes Ziel sollte daher sein, eine Therapie mit minimalem Hypoglykämierisiko zu installieren," warnt Prof. Dr. Harald Rupprecht im Lehrbuch für Nieren- und Hochdruckkrankheiten 2025.

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Die Behandlungswünsche von Patient:innen auf der Intensivstation werden von deren engsten Angehörigen oft falsch eingeschätzt. Das ergab eine am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführte Untersuchung, die damit ein zentrales Problem in der Versorgung aufzeigt: das Risiko, dass Patient:innen im Notfall auf der Intensivstation unter Umständen gegen ihren tatsächlichen Willen zu wenig oder zu viel behandelt werden. Ihre Ergebnisse haben die UKE-Forschenden im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

 

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DiabetikerInnen haben es immer mehr in der eigenen Hand, ihre Lebensqualität mit Selbstdisziplin zu bestimmen und Folgekrankheiten zu vermeiden bzw. zu verzögern. Die völlig überarbeitete dritte Auflage des Diabetes-Lesebuchs bietet das aktuelle Wissen. Neben den Basisinformationen beschreiben Dr. Rainer Langsch, Dr. Gundula Ernst und KollegInnen v.a. Neuerungen der Therapie, der medizinischen Leitlinien, der Blutzuckerselbstmessungen (CGM, Insulinpumpen) und des Sozialrechts. LeserInnen lernen, kritische oder alltägliche Symptome richtig zu verstehen und möglichst eigenständig zu reagieren.

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Neue Technologien und eine erstmals verfügbare Immuntherapie verändern die Diabetesversorgung grundlegend – und machen das Leben für Betroffene spürbar sicherer. Automatisierte Insulinsysteme wirken wie eine digitale Bauchspeicheldrüse: Sie stabilisieren den Blutzucker, reduzieren gefährliche Unterzuckerungen und entlasten den Alltag. Gleichzeitig kann eine neue Therapie den Ausbruch von Typ-1-Diabetes bei Risikopersonen um Jahre verzögern. Das hilft Betroffenen und ihren Familien, sich auf den künftigen Therapiealltag vorzubereiten.

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