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Wenn sich ein Spermium zu einer Eizelle durchgeschlagen hat, um sie zu befruchten, müssen sich die beiden richtig fest aneinanderhalten. Dies geschieht über eine Proteinverbindung, die zu den stärksten in der Biologie zählt – und darüber hinaus einzigartig ist.

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Einen Zugang für die Blutwäsche (Dialyse) zu schaffen und zu erhalten ist eine anspruchsvolle gefäßchirurgische Aufgabe. Die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) setzt sich dafür ein, dass dieser lebensnotwendige Eingriff und das weitere Shunt-Management in spezialisierten und zertifizierten Zentren erfolgen. Nur dort sei eine bestmögliche Behandlung rund um die Uhr und auf hohem fachlichen Niveau möglich. Über Qualitätsstandards, das neue Shunt-Register sowie die notwendigen gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen sprach eine Expertin auf der heutigen Online-Pressekonferenz der DGG.

 

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Eine Flüssigkeit auf der Lungenoberfläche hält das Organ beweglich. Die grösste Wirkung entfaltet diese Flüssigkeit, wenn man ab und zu tief einatmet, wie Forschende der ETH Zürich mit ausgeklügelten Messverfahren im Labor herausgefunden haben.

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Bildgebende Verfahren in der Nephrologie entwickeln sich weiter und erweitern die Möglichkeiten von Detektion sowie Prognose. "Gleichzeitig stehen Klinikerinnen und Kliniker vor der Herausforderung einer hohen Variabilität im Standardisierungsgrad der Untersuchungsverfahren. Die Vielzahl an verfügbaren Protokollen, gepaart mit fortlaufenden technischen Entwicklungen in Sonographie, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT) erzeugt eine ausgeprägte Ungewissheit hinsichtlich der Validität einzelner Methoden. Die Folge ist eine erhebliche Untersucherabhängigkeit, die strukturelle Aussagen zur Wertigkeit einzelner Verfahren erschwert," berichtet Prof. Dr. Jörg Radermacher in der Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten (dustri) 9/2025.

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Eine Arbeitsgruppe des Universitätsnotfallzentrums Freiburg hat ein pragmatisches, interprofessionelles Frühwarnsystem entwickelt, das auf die klinischen Gegebenheiten einer stark frequentierten universitären Notaufnahme zugeschnitten ist und die Lücke zwischen komplexen Scoringsystemen und praktischer Anwendbarkeit schließt. Dr. Johannes Duffner und Kollegen stellen den "Red Flag Check" in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Intensiv- und Notbehandlung´(dustri) vor.

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Die Forschenden Mary E. Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi erhalten in diesem Jahr den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin für Ihre Erkenntnisse zur Immuntoleranz. Das hat heute die Nobelversammlung des Stockholmer Karolinska-Instituts bekannt gegeben. Darauf aufbauend entwickeln Unternehmen und Forschungsteams derzeit neue Zelltherapien, die Menschen mit transplantierten Organen oder Autoimmunkrankheiten zugute kommen sollen. Auch an einer Verbesserung der immunonkologischen Krebstherapien wird gearbeitet.

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Glomerulonephritiden (GN), Entzündungen der Nierenkörperchen, sind mit etwa einem Viertel die häufigste Ursache für ein Nierenversagen und damit auch für eine lebenslange Dialyse oder Nierentransplantation. Dabei sind die zumeist immunologisch bedingten GN oft behandelbar, wenn sie rechtzeitig erkannt und mit modernen Medikamenten therapiert werden. Mittlerweile ermöglichen neue diagnostische Marker und molekulare Verfahren eine wesentlich genauere Einordnung der Krankheitsbilder – Grundlage für eine maßgeschneiderte Therapie. Die Behandlung entfernt sich zunehmend von unspezifischer Immunsuppression hin zu gezielten, pathophysiologisch fundierten Ansätzen. Unter dem Motto „Zeitenwende in der Nephrologie“ sind Glomerulonephritiden eines der Hauptthemen der 17. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) vom 2. bis 5. Oktober 2025 in Berlin. Sie stehen auch auf dem Programm der Online-Pressekonferenz am 30. September 2025 von 11:00 bis 12:30 Uhr.

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Um die Versorgung von Patient*innen mit chronischen Wunden zu verbessern, hat ein interdisziplinäres Team aus Würzburg die App „Wunderkint“ entwickelt. Damit können Betroffene ihre chronischen Wunden künftig zu Hause dokumentieren und die Daten sicher an medizinisches Fachpersonal übermitteln. Dadurch ergibt sich die Chance, ihre Versorgung und Lebensqualität zu verbessern und das Gesundheitssystem zu entlasten. Für die zugrunde liegende KI-Technologie „WoundAmbit“ wurde der Lehrstuhl für Software-Engineering (Informatik II) der JMU auf der European Conference on Machine Learning and Knowledge Discovery in Databases (ECML PKDD) 2025 in Porto ausgezeichnet.

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Vor kurzem ist die 80. und voraussichtlich letzte Version des „lebenden“ eBook „Corona verstehen – evidenzbasiert“ erschienen. Es steht zum kostenfreien Download im Internet zur Verfügung

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In Deutschland sind rund 100.000 Menschen auf eine regelmäßige Dialyse angewiesen, da ihre Nierenfunktion stark eingeschränkt oder vollständig ausgefallen ist. Diese Behandlung ist lebensnotwendig und gleichzeitig kosten- und personalintensiv. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels in der ambulanten und stationären Patientenversorgung weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) auf die Heimdialyse hin, eine Therapieform, die im Gegensatz zur Dialysebehandlung in Zentren und Kliniken hierzulande noch viel zu wenig genutzt wird, aber großes Potenzial birgt. „Wir sehen im Ausbau der Heimdialyse eine Chance, die Versorgung langfristig zu sichern, Patientinnen und Patienten mehr Selbstbestimmung und Wohlbefinden zu ermöglichen und gleichzeitig das medizinische Personal zu entlasten”, sagt Prof. Dr. Martin Kuhlmann, Präsident der DGfN. Derzeit dialysieren nur knapp 7 Prozent der Betroffenen zu Hause – die DGfN hält eine Quote von 20 bis 30 Prozent, wie sie auch in…

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