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News - Archiv

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Jedes Jahr kommen in Deutschland knapp 8.000 Babys zu früh zur Welt. Für ihre besorgten Eltern gibt es zwei gute Nachrichten. Die erste lautet: Frühchen haben heute immer bessere Chancen zu überleben. Und die zweite: Auch ihr Risiko, durch die Frühgeburt eine Behinderung zu erleiden, ist dank der Fortschritte der hochspezialisierten Neugeborenen-Intensivmedizin deutlich geringer geworden, vermeldet die Stiftung Kindergesundheit erfreut in einer aktuellen Stellungnahme.

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Darmkrebs ist immer noch die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen und die dritthäufigste Krebserkrankung bei Männern. Jährlich erkranken in Deutschland allein 60.400 Menschen an dieser bösartigen Erkrankung - 24.300 sterben daran (1). Im Interview mit Professor Dr. Thomas Seufferlein, Ärztlicher Direktor der Klinik für Innere Medizin I am Universitätsklinikum Ulm, sprachen wir über neue Formen der Früherkennung und Vorsorge für diese Erkrankung. Professor Seufferlein ist langjähriger Unterstützer und seit 2019 auch Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.

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Die gemeinsame Kommission „Virusdesinfektion“ der Gesellschaft für Virologie (GfV) und der Deutschen Vereinigung zur Bekämpfung von Viruskrankheiten (DVV) hat eine Stellungnahme zum Einsatz von Desinfektionsmitteln bei Infektionsverdacht oder bei nachgewiesener Infektion mit dem neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 erarbeitet. Die Publikation ist ab sofort auf der Website der GfV einsehbar.

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Anlässlich des Darmkrebsmonats März ruft die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) dazu auf, die Vorsorgekoloskopie besser zu nutzen. Das von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlte Angebot gehört zu den effektivsten Früherkennungsmaßnahmen, die in der Medizin zu Verfügung stehen.

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Dank eines winzigen Funketiketts soll jedes OP-Besteck jederzeit online auffindbar sein. Das verhindert Fehler und macht Operationen besser planbar. Die Technik dafür entwickelt ein Konsortium aus Krankenhäusern und Unternehmen im Projekt „Digitales Abbild des Sterilgutkreislaufs mittels Transpondertechnik“ (DAST). Es wird mit rund 2,3 Millionen Euro für drei Jahre aus dem Fonds für regionale Entwicklung der Europäischen Union, im Rahmen des Leitmarktes Gesundheit.NRW, durch die EU und das Land NRW gefördert. Die Uniklinik Köln unterstützt als Projektpartner unter anderem dabei, die Anforderungen für die praktische Arbeit mit gechiptem OP-Besteck zu ermitteln, das Gesamtkonzept zu entwickeln sowie den optimierten Prozess im Sterilgutkreislauf zu simulieren und zu evaluieren.

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Noch nie haben Pharma-Unternehmen und Forschungseinrichtungen so schnell auf einen neuen Erreger reagiert wie auf das neue Coronavirus Sars-CoV-2, das die Krankheit Covid-19 hervorruft. Sie entwickeln Impfstoffe, erproben vorhandene Medikamente auf ihre Eignung, entwickeln neue Arzneimittel und unterstützen das chinesische Gesundheitssystem. Auch kooperieren sie vielfach untereinander. Hier ein Überblick über die laufenden Aktivitäten.

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Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt ausdrücklich die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichte Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan zu COVID-19. Die Fachgesellschaft kritisiert hingegen die Regelungen für medizinisches Personal, das engen ungeschützten Kontakt (≤2 Meter) zu einem bestätigten COVID-19-Fall im Rahmen der Pflege oder medizinischen Untersuchung hatte. Das RKI empfiehlt hier bei Kontakt ohne verwendete Schutzausrüstung eine häusliche Quarantäne. Diese Vorgabe ist aus Sicht der DGIIN nicht praktikabel und würde bei strikter Beachtung zu einem Kollaps der Gesundheitsversorgung durch Krankenhäuser und Arztpraxen führen.

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Die DAK-Gesundheit begrüßt den von den Landesregierungen in Bayern und NRW geplanten Beschluss, in beiden Bundesländern Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern zu untersagen. „Nach dem Vorbild von Bayern und NRW müssen jetzt auch alle anderen Bundesländer kurzfristig gleiche Regelungen treffen, um die Bevölkerung vor dem Coronavirus zu schützen“, fordert Vorstandschef Andreas Storm.

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In deutschen Krankenhäusern fehlen nach Angaben des Deutschen Krankenhausinstitutes 17.000 Pflegekräfte, auch auf Intensivstationen. Aus diesem Grund sind in der Vergangenheit bereits Intensivbetten gesperrt worden. Krankenhäuser haben sich tageweise von der Notfallversorgung abgemeldet, weil ihnen das Personal für die Patientenversorgung fehlte.

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Der Personalmangel an Pflegenden ist allseits bekannt, das tatsächliche Ausmaß jedoch erschreckend: Laut einer aktuellen Studie der Universität Bremen fehlen in Deutschland 100.000 Pflegende, um eine bedarfsgerechte stationäre Pflege sicherzustellen. Doch auch andere Schwachstellen gilt es in der Pflege zu beheben: So etwa das Thema Anerkennung, das beim diesjährigen Bremer Pflegekongress im Mittelpunkt steht. Gemeinsam mit dem DEWU Deutschen Wundkongress findet die Fachveranstaltung von Mittwoch bis Freitag, 6. bis 8. Mai 2020, in der MESSE BREMEN und im Congress Centrum statt.

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