Unter der Federführung von Dr. Ulrich Wedding (linkes Foto), Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Palliativmedizin am Universitätsklinikum Jena und Professor Ulrich Thiem (rechtes Foto), Chefarzt der Medizinisch-Geriatrischen Klinik am Albertinen-Krankenhaus sowie Inhaber des Lehrstuhls für Geriatrie und Gerontologie an der Universität Hamburg, entstand ein achtseitiges Dokument – fokussiert auf die Situation heimversorgter geriatrischer Patienten in der COVID-19-Pandemie. „Im Vordergrund steht, zu guten akut-medizinischen individuellen, patientenzentrierten Entscheidungen in Alten- und Pflegeheimen beizutragen“, heißt es in der Veröffentlichung. Denn die in der DIVI-Empfehlung „Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen in der Notfall- und der Intensivmedizin im Kontext der COVID-19-Pandemie“ genannten Situationen und Verfahren für Priorisierungsentscheidungen seien nicht auf Alten- und Pflegeheimen übertragbar.
Das Paper gliedert sich entsprechend ergänzend auf zwei wesentliche Aspekte: Die der allgemeinen Grundsätze der Entscheidungsfindung und die der Verfahren und Kriterien für Priorisierungsentscheidungen bei Ressourcenknappheit. „Wo immer möglich ist die Struktur der DIVI-Empfehlung übernommen, so dass sich beide Empfehlungen ergänzen“, so die Verfasser.
- Ergänzende Empfehlungen für die Situation heimversorgter geriatrischer Patienten (DGG)
- Dokumentationshilfe zur strukturierten Entscheidung über den Umfang medizinischer Betreuung im Krankenhaus für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen (DGG)
- Ethik-Empfehlung 1.0 (DIVI)
Quelle:
https://www.dggeriatrie.de/