Die Wissenschaftler in Greifswald hatten Blutproben von insgesamt sieben betroffenen Patientinnen untersucht, das Entstehen der Thrombosen zurückverfolgt und ein Testverfahren entwickelt. Wie Greinacher berichtet, haben betroffene Patientinnen Antikörper gebildet, die sich an ein Protein von Thrombozyten (den roten Blutplättchen) binden und diese aktivieren. Unklar ist bisher, ob die speziellen Antikörper durch den Impfstoff als solchen entstehen oder durch seinen Vektor (= die Verpackung) oder durch die Entzündungsreaktion als solche. Klar ist, dass eine COVID-19-Infektion immer ein hohes Thromboserisiko bedeutet.
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