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News der letzten drei Monate

Eine Operation nach einem Armbruch, der Einsatz eines künstlichen Kniegelenks oder ein Eingriff am Sprunggelenk: Bei vielen Operationen an Armen und Beinen kann auf eine Vollnarkose verzichtet werden. Stattdessen lassen sich einzelne Nerven oder Nervengruppen gezielt und vorübergehend ausschalten. Mithilfe von Ultraschall können Anästhesistinnen und Anästhesisten Nerven und umliegende Strukturen direkt darstellen und die Punktionsnadel kontrolliert bis an die gewünschte Stelle führen.

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Menschen mit Diabetes sollten einen Krankenhausaufenthalt gut vorbereiten und ihre Erkrankung bereits bei der Aufnahme aktiv ansprechen. Denn nur wenn Therapiepläne, das Insulinschema, Medikamente sowie Informationen zu Glukosesensoren oder Insulinpumpen frühzeitig vorliegen, kann das Klinikteam die Diabetesbehandlung von Beginn an sicher mitplanen. Auch wenn Diabetes nicht der eigentliche Aufnahmegrund ist, kann die Stoffwechselerkrankung einen operativen Eingriff und den Behandlungsverlauf entscheidend beeinflussen. Anlässlich des Tages der Patientensicherheit am 17.9.2026 zeigt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), wie Betroffene sicherer durch den Klinikaufenthalt kommen können.

 

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Viele Kinder und Jugendliche in Deutschland sind belastet: Fast die Hälfte der Schulkinder aus den Klassen fünf bis zehn hat Schlafprobleme. Mehr als zwei Drittel sind mindestens einmal jede Woche erschöpft und die Hälfte fühlt sich emotional und psychisch unwohl. Der DAK-Präventionsradar zeigt zudem, dass fast neun von zehn Schulkindern über keine ausreichende Gesundheitskompetenz verfügen. Auch blicken lediglich 57 Prozent positiv in die Zukunft. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) hat im Auftrag der DAK-Gesundheit mehr als 30.000 Schulkinder der Klassen fünf bis zehn aus 15 Bundesländern befragt. Der Präventionsradar ergänzt damit die aktuelle PISA-Debatte um Gesundheitsaspekte von Schülerinnen und Schülern. Er zeigt, wie es um die Gesundheit und das Wohlbefinden der jungen Menschen steht. DAK-Chef Storm fordert einen stärkeren Fokus auf Gesundheitskompetenz an Schulen.

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Mit 85.000 Todesfällen pro Jahr ist Sepsis die dritthäufigste Todesursache. In Deutschland liegt die Zahl der sepsisbedingten Todesfälle um bis zu 20 Prozent höher als in vergleichbaren Ländern. Die Leitlinien zur Sepsis wurden aktualisiert. Anfang des Jahres begann zudem eine verpflichtende Datenerhebung in deutschen Krankenhäusern. Ziel ist es, die Früherkennung und Behandlung der Sepsis durch medizinische Qualitätssicherung weiter zu verbessern und damit die Patientensicherheit zu erhöhen.

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Die traditionelle chinesische Medizin sieht Adipositas als Störung des Energieflusses in den Funktionskreisen der Milz, des Magens und der Nieren. Schleim und übermäßige Feuchtigkeit gehören zur Symptomatik. Die Professoren Dr. Tianjun Liu und Dr. Willi Neumann beschreiben in ihrem Lehrbuch "Chinesisches Medizin-Qigong" neben Ernährungsempfehlungen, mit welchen Übungen der Energiefluss wiederhergestellt und die Adipositas abgebaut werden kann:

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Niere und Herz müssen in der medizinischen Versorgung gemeinsam betrachtet werden: Eine eingeschränkte Nierenfunktion zählt zu den wichtigen Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schwere kardiovaskuläre Ereignisse. Etwa die Hälfte der Menschen mit Herzschwäche hat eine chronische Nierenkrankheit (CKD) – häufig, ohne davon zu wissen. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert deshalb im Vorfeld ihrer 18. Jahrestagung vom 8. bis 11. Oktober 2026 in Leipzig, die Nierenfunktion insbesondere bei Menschen mit Bluthochdruck, Herzschwäche oder anderen kardiovaskulären Risiken konsequent mitzuuntersuchen. Sie betont: Der Kreatininwert allein reicht dafür nicht aus. Zusätzlich sollte die geschätzte Filterleistung der Niere (eGFR) betrachtet und mit dem Albumin-Kreatinin-Quotienten im Urin (UACR) geprüft werden, ob die Niere bereits das Eiweiß Albumin verliert

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Die SGLT-2-Transporter in den Nieren resorbieren Glukose aus dem Urin ins Blut - u.U. im Übermaß. Wird das Protein SGLT-2 gehemmt, wird überschüssige Glukose über den Urin ausgeschieden, der Blutzuckerspiegel sinkt, die antidiabetische Therapie ist wirksam. Dies kann anderseits evtl. urogenitale Infektionen begünstigen. Die nephrologische Arbeitsgruppe im Universitätsklinikum Jena stellt in der aktuellen Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten (8/26, dustri) eine Studie mit der Fragestellung vor: Wie hoch sind Risiko und Nutzen von SGLT-2-Hemmern bei diabetischen Nierentransplantierten.

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Ergebnisse des Forschungsprojekts PCS-Journey der Universitätsmedizin Göttingen zeigen: Die Beschwerden des Post-COVID-Syndroms bessern sich bei vielen Betroffenen im Zeitverlauf – gleichzeitig bleiben Symptome wie Fatigue bei einem relevanten Teil der Erkrankten langfristig bestehen. Die individuellen Krankheitsverläufe unterscheiden sich erheblich.

 

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Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e. V. (DGCH) begrüßt den von Abgeordneten aus CDU, CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke vorgelegten fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf zur Einführung der Widerspruchslösung bei der Organspende uneingeschränkt. „Wir sehen darin einen wichtigen und längst überfälligen Schritt, um die Zahl der Organspenden in Deutschland nachhaltig zu erhöhen und mehr Menschen auf den Wartelisten eine lebensrettende Perspektive zu geben“, sagt Professor Dr. med. Jens Werner, Präsident der DGCH und Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am LMU Klinikum München.

 

 

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Sekundenlang abwesend, nicht ansprechbar, den Blick ins Leere gerichtet: Hinter solchen Absencen können unterschiedliche Formen einer Epilepsie stecken. Dass die Erkrankung jeden treffen kann, zeigt auch das Beispiel von Fußballstar Jamal Musiala, der jüngst seine Absencen öffentlich gemacht hat. Die DGN nimmt dies zum Anlass zu erklären, warum die genaue Diagnose entscheidend ist, welche modernen Therapien zur Verfügung stehen und weshalb ein offener Umgang mit Epilepsie helfen kann, Vorurteile abzubauen

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