Aktuelles

Als einer der ersten Patienten weltweit und als erster Patient in Deutschland konnte am 30. November 2018 ein 79-jähriger Mann mit lebensbedrohlichen und therapierefraktären (d.h. mit üblichen Mitteln nicht therapierbaren) Herzrhythmusstörungen mittels einer hochpräzisen einmaligen Bestrahlung erfolgreich behandelt werden. Die neuartige Behandlungsmethode wurde in enger Kooperation der Klinik für Innere Medizin III und der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, durchgeführt.

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Wer einmal in seinem Leben an Krebs erkrankt ist, muss mit der Befürchtung leben, die Erkrankung könnte wieder auftreten. Diese sogenannte Progredienzangst tritt bei den meisten ehemaligen Krebspatienten auf – bei manchen allerdings nimmt sie derart große Ausmaße an, dass eine psychotherapeutische Behandlung der Angst notwendig wird. PD Dr. Andreas Dinkel (Klinikum rechts der Isar, TU München) fasst zusammen, welche Therapieansätze in diesem Falle anzeigt sein können (nachzulesen in der aktuellen Ausgabe 2/18 der Zeitschrift Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin).

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Tabak und Alkohol, Cannabis, Ecstasy und Speed – die Liste der legalen und illegalen Drogen, mit denen Jugendliche und junge Erwachsene in Kontakt kommen, ließe sich noch lange weiterführen. Beliebte Fernsehserien wie „Breaking Bad“ oder „Weeds“ lassen den Eindruck eines allgegenwärtigen Drogenkonsums zu, oft wird befürchtet, dass sie einen negativen Einfluss auf Heranwachsende haben. Die Statistik zum Drogenkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener, die Bernd Werse in der aktuellen Ausgabe von „rausch – Wiener Zeitschrift für Suchttherapie“ vorstellt, zeichnet ein anderes Bild: Der Konsum vieler Suchtmittel ist (in Deutschland) teilweise deutlich zurückgegangen.

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Psychoedukative Gruppen sind ein wichtiger Bestandteil einer Psychotherapie oder sozialpädagogischen Arbeit mit traumatisierten Menschen. Hier kommen Menschen zusammen, die einen vergleichbaren Hintergrund, vielleicht sogar Ähnliches erlebt haben. Der Austausch und die Erklärungen zum Krankheitsbild und zur Behandlung erleichtern den Betroffenen den Umgang mit ihren Problemen und können signifikante Schritte zur Verbesserung ihres Zustands sein, ist sich Prof. Dr. Dr. Jan Ilhan Kizilhan (Hochschule Villingen-Schwenningen) sicher. Sein Manual „Psychoedukation bei Traumastörungen“ erleichtert Behandlern die Vorbereitung und Durchführung von psychoedukativen Gruppen und gibt wichtige Hinweise auf vor allem kulturspezifische Besonderheiten.

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Ein Zusammenschluss von Studierenden kritisiert, dass psychoanalytisch begründete Verfahren im Studiengang Psychologie kaum bis gar nicht mehr gelehrt werden. In einer Petition an den Deutschen Bundestag fordern die Studierenden nun, dass neben der Verhaltenstherapie auch tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie wieder fachlich qualifiziert in das Studium integriert werden.

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Höher, schneller, weiter – in der heutigen Gesellschaft wird suggeriert, dass man nur mit kontinuierlicher Optimierung der Persönlichkeit und der persönlichen Umstände den „Anschluss behalten“ kann. Diesen Drang der sogenannten „High-Performer“, jederzeit und überall perfekt erscheinen zu müssen, nimmt Prof. Dr. Andreas Hillert (Prien am Chiemsee) unter die Lupe. Sein Buch „High-Performer in der Abseitsfalle“ zeigt nicht nur die gesellschaftlichen Auswirkungen, sondern beschreibt vor allem die Opfer dieser „modernen“ Denkweise: Sie sind in nicht unerheblicher Zahl in psychotherapeutischen Einrichtungen zu finden – und auch Therapeuten können hier durchaus an ihre Grenzen stoßen.

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Die Wirkung von Musik auf melancholische oder aufgeregte Gemütszustände ist nahezu jedem aus persönlicher Erfahrung bekannt. Dennoch existieren keinerlei Untersuchungen, die den Einfluss von Musiktherapie auf therapieresistente uni- bzw. bipolare Depressionen tatsächlich bestätigen. Laurie D’Abbadie de Nodrest (Universität Toulouse) und Kollegen haben erstmals die Zusammenhänge untersucht und sind auf erstaunlich positive Ergebnisse gestoßen (veröffentlicht im Sammelband „Das Eigene und das Fremde“, herausgegeben von Daniel Sollberger, Erik Boehlke und Ulrich Kobbé).

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Die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) ist die 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und findet vom 17.-19. Januar 2019 in Berlin statt. Ein Symposium dieser Jahrestagung widmet sich dem kontroversen Thema der Qualitätsdiskussion. Es werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Qualitätsmanagementverfahren dargestellt, es geht um die Eignung der Risikoparameter und die Probleme, die durch die im Alltag schwer zu realisierenden Anforderungen an die Qualifikation und Präsenz der Intensivärzte entstehen.

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Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) sieht die Reformen der Organspende auf einem guten Weg. Auf ihrem Jahreskongress in Frankfurt lobt die DSO den neuen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Dazu erklärt der Medizinische Vorstand, Dr. med. Axel Rahmel: „Die Maßnahmen setzen genau da an, wo Schwachstellen in der Organisation und Zusammenarbeit mit den Entnahmekrankenhäusern bestehen. Sie stärken die Rolle der Transplantationsbeauftragten und sind Ausdruck der Verbindlichkeit und Wertschätzung für die Organspende in Deutschland.“ Der Kaufmännische DSO-Vorstand, Thomas Biet, sieht die aufwandsgerechte Vergütung der Krankenhäuser als einen wichtigen Schritt.

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Das LWL-Universitätsklinikum Bochum startet zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu Zwang in der Psychiatrie. SALUS wird sich mit den bislang wenig erforschten ethischen Konflikten zwischen Selbstbestimmung, gesundheitlichem Wohl und Sicherheit befassen.

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