Aktuelles

Zumindest kurz auf eigenen Beinen zu stehen oder gar einige Meter laufend zurückzulegen – für Menschen, die aufgrund einer Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzen, ist das bislang unerreichbar. Mediziner und Therapeuten an zwei US-Kliniken haben nun mit insgesamt fünf Patienten an diesem Traum gearbeitet und die Daten in zwei renommierten Fachzeitschriften publiziert. Die dort beschriebenen motorischen Fortschritte gehen zwar nicht über die eingangs erwähnten Fähigkeiten hinaus und sind auch nur mit Hilfestellung möglich, dennoch legen die Ergebnisse möglicherweise den Grundstein für weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet, so die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN).

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Ein Tabuthema: Gewalt von Pflegenden an Patienten. Wie kann es dazu überhaupt kommen? Gibt es Möglichkeiten, um Taten zu verhindern? Prof. Dr. Jürgen Osterbrink (Salzburg) hat die Risiken unter die Lupe genommen und versucht, Erklärungen sowie Lösungen für gewalttätige Pflegebeziehungen zu finden (nachzulesen im Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung, Ausgabe II/2018).

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Psychotherapeuten und Sozialarbeiter arbeiten immer häufiger mit Menschen aus anderen Kulturen – Tendenz weiter steigend. Damit eine konstruktive Zusammenarbeit gelingen kann, müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Jan Ilhan Kizilhan und Semra Durmus nehmen die Soziale Arbeit im transkulturellen Kontext in den Blick - nachzulesen in „Psychische Störungen. Lehrbuch für die Soziale Arbeit“, hrsg. von Jan Ilhan Kizilhan.

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Kann der Glaube einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit ausüben? Gibt es bestimmte Störungen, z.B. Depressionen oder Abhängigkeiten, deren Therapieerfolg maßgeblich vom Ausüben spiritueller Praktiken oder dem Glauben selbst beeinflusst werden kann? Robert Mestel und Madlen Baier haben in ihrer Studie diese Zusammenhänge auf den Prüfstand gestellt – nachzulesen im Buch „Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (hrsg. von G. Juckel, K. Hoffmann und H. Walach).

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Eine Studie zeigt, dass LehrerInnen an inklusiven Schulen zwar objektiv stärker beansprucht werden, sich aber nicht belasteter fühlen.

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Ein sperriger Name, hinter dem sich ein Konzept zur Förderung des Wohlbefindens, der Ruhe und Entspannung verbirgt – das „Snoezelen“. Prof. Dr. Krista Mertens (HU Berlin) beschreibt im aktuellen „Jahrbuch Intensivmedizin 2018“, was Snoezelen eigentlich ist, welche Wirkung es hat und wie wichtig es für Bereich wie die Kranken-, Intensiv- oder Altenpflege sein kann.

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Die Dokumentation www.ehrenmord.de belegt für dieses Jahr 59 "Fälle" in Deutschland - mehr denn je. Die Dunkelziffer wird auf ein Vielfaches geschätzt. Beobachter, auch Juristen, sprechen häufig schuldmindernd von "kulturellen Motiven". Doch orientiert sich die deutsche Rechtsprechung zunehmend an deutschen Wertvorstellungen und ahndet "Ehrenmord" als Mord, berichtet Dr. Carina Agel in ihrer Studie "(Ehren-)Mord in Deutschland". In aller Regel sind Männer die Täter und Frauen die Opfer.

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Störungskritische Lebensereignisse können sich zu existenziellen Krisen ausweiten. Gleitet einer Person diese Krise aus der Hand, nimmt das Leiden Merkmale einer psychischen Störung an. Wie eine darauf abzielende Existenzielle Psychotherapie und die entsprechende therapeutische Beziehung aussehen sollten und welche Entwicklungen zukünftig dafür nötig sind, untersuchte Prof. Dr. Peter Fiedler (Universität Heidelberg). Seine Ergebnisse sind nachzulesen in der aktuellen Ausgabe „Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin“ (1/18).

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Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Musiktherapie 360°“ ist erfolgreich abgeschlossen: Sowohl Patienten als auch Angehörige und Pflegepersonal profitieren vom umfassenden Behandlungskonzept der SRH Hochschule Heidelberg.

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Immer mehr Patientengruppen profitieren von der weniger invasiven TAVI-Methode als Herzklappenersatz. Das Katheter-gestützte Verfahren, bei dem der Klappenersatz in der Regel von der Leiste aus erfolgt, wurde in großen Studien mit herzchirurgischen Eingriffen verglichen. Inzwischen ist die TAVI aus derzeitiger Sicht bei Hochrisikopatienten und auch bei Betroffenen mit mittlerem Operationsrisiko das Mittel der Wahl. Nun wurde die Methode erstmals bei Patienten mit Aortenklappenstenose und niedrigem Operationsrisiko untersucht – mit beeindruckenden Ergebnissen.

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