Aktuelles

Alle Menschen sind entweder männlich oder weiblich sozialisiert, haben bestimmte Bewertungen und Konstrukte in ihren Köpfen, was „weiblich“ und „männlich“ bedeutet. Diese Aspekte einerseits zu beachten, andererseits aber nicht in engen Gender-Grenzen zu verharren, um wirklich Heilung zu erreichen, ist die Aufgabe sogenannter feministischer Psychotherapie. Dr. Bettina Zehetner (Wien) erklärt in ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Psychologie und Gesellschaftskritik“ (1/18), woran man feministische Therapie erkennen kann und warum diese auch aus gesellschaftlicher Sicht unverzichtbar sein sollte – nicht nur für Frauen.

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Gewalt in der Fanszene des deutschen Fußballs ist keine Ausnahmeerscheinung. Längst finden verschiedene größere und kleinere Ausschreitungen von Ultras bzw. Hooligans auch breite mediale Beachtung – jüngst bei den Ausschreitungen in Chemnitz, deren Auslöser der Aufruf einer rechtsradikalen Ultra-Gruppierung war. Die Gewaltprävention innerhalb der Vereinsarbeit und Fanszene ist entsprechend wichtig und sollte unterstützt werden – Daniel Deimel, Marius Künzel, Philipp Lessel und Thorsten Köhler von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen stellen den präventiven Ansatz der sogenannten Fanprojekte vor. Ihr Beitrag ist erschienen im „5. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2018“ (hrsg. von akzept e.V.).

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Wirtschaftspsychologie: Welche Aspekte machen eine gute Führung aus? Wie kann eine Führungskraft gleichzeitig Ordnung und Freiheit schaffen? Dr. Felix Frei, Unternehmensberater aus Zürich, ist sich sicher: Nur durch Autonomie und Verantwortung – und zwar auf beiden Seiten – kann eine effektive Zusammenarbeit von Führung und Geführten funktionieren. In seinem neuen Buch „Aufbruch zu Autonomie“ beschreibt er den Weg in eine erfolgreiche „Zukunft der Arbeit“.

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Die Borderline-Persönlichkeitsstörung äußert sich durch eine gestörte Emotionsregulation, starke Stimmungsschwankungen, durch Selbstwertprobleme und sogar Selbstverletzungen. Bei betroffenen Jugendlichen führen die Symptome nicht nur zu Problemen in zwischenmenschlichen Beziehungen, sondern schränken auch die schulischen Leistungen ein. Weil pädagogische Mittel oft nicht greifen, untersuchte die Psychotherapeutin Lony Schiltz (Luxemburg) die Auswirkungen kunsttherapeutischer Interventionen auf die intellektuellen und imaginären Leistungen von jugendlichen Borderline-Patienten. Die Studie wurde veröffentlicht im Sammelband „Das Eigene und das Fremde“, herausgegeben von Daniel Sollberger, Erik Boehlke und Ulrich Kobbé.

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Sind Migranten in der Suchtszene tatsächlich, wie Vorurteile behaupten, überrepräsentiert? Welche Rückschlüsse lassen sich aus den vorhandenen Daten ziehen? Müssen Therapeuten Rücksicht auf verschiedene Herkunftsländer ihrer Patienten nehmen? All dies untersuchten Meryam Schouler-Ocak (Berlin) und Eckhardt Koch (Marburg) und stellen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift rausch (Augabe 2/3 2018) vor. Das Ergebnis ist vor allem: Das Thema Sucht bei Menschen mit Migrationshintergrund ist vielfältig und muss sehr differenziert betrachtet werden.

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Facebook-Nutzer fühlen sich glücklicher als andere Menschen. Einzelkinder sind nicht narzisstischer als Geschwister-Kinder. Für den Erfolg von Fußballprofis gibt der Faktor "Glück" zu etwa 30 Prozent den Ausschlag. Diese und etwa 2000 weitere Forschungsbefunde enthält der Abstractband zum aktuellen 51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie.

 

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Der 51. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie findet vom 14. bis 20. September in Frankfurt/Main statt. Das Label "Psychologie gestaltet" lässt den Trend erkennen, dass die Psychologie an Universitäten zunehmend die gesellschaftliche und praktische Relevanz ihrer Forschung und Lehre reflektiert. Alle Tagungstexte erscheinen gleichzeitig zum Kongress in einem Abstractband bei Pabst Science Publishers - als Supplement zur Fachzeitschrift "Psychological Test and Assessment Modeling" (formerly Psychologische Beiträge).

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Wirtschaftspsychologie: Humor ist eine wertvolle, aber u.U. auch riskante Ressource in der Teamarbeit und Personalführung. Wie Humor erfolgversprechend dosiert werden kann, beschreibt Professor Dr. Kai Externbrink in seinem Beitrag zum aktuellen Lehrbuch "Psychologie im Human Resource Management".

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Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) begrüßt in einer aktuellen Stellungnahme die Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen in der Intensivmedizin. Nach Ansicht der Fachgesellschaft braucht es jedoch weitere Maßnahmen, um die Situation und Arbeitsbedingungen zu verbessern und damit eine hohe medizinische Versorgungsqualität gewährleisten zu können.

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Zahlreiche Studien belegen einen positiven Effekt von Musik bei Demenzkranken – die Auswirkungen auf die sprachlichen Fähigkeiten, Gedächtnis und Orientierung sind teilweise beachtlich. Prof. Wolfgang Mastnak und Lisa Hittinger von der Hochschule für Musik und Theater München wollten es genauer wissen: Sie untersuchten speziell gesangsbasierte Interventionen für Patienten mit Alzheimer-Demenz – und konnten erstaunliche Erfolge beobachten (nachzulesen in: Musik-, Tanz- und Kunsttherapie, Ausgabe 1/2018).

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