Aktuelles

Der psychiatrisch-psychologische Mainstream zeigte traditionell kaum Interesse an Spiritualität. Doch inzwischen finden spirituelle Themen, Praktiken und Methoden immer häufiger Eingang in die psychotherapeutische Praxis. Die heilsamen Wirkungen von Spiritualität werden in wissenschaftlichen Studien immer deutlicher. Der neue Reader "Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie" bietet einen aktuellen Überblick. Die Psychiater Georg Juckel und Knut Hoffmann (LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) haben das Buch gemeinsam mit dem Psychologen Harald Walach (Universität Witten-Herdecke) herausgegeben.

Weiterlesen

Der Bundesgerichtshof verhandelt eine Klage eines Organspenders gegen das Transplantationszentrum Essen: Seit er 2010 eine Niere an seine kranke Frau abgegeben hat, fühlt er sich erschöpft, krank und nur eingeschränkt arbeitsfähig. Der Vorwurf steht im Raum: Die zuständigen Ärzte haben ihn nicht über dieses Risiko aufgeklärt. Es wird häufig unterschätzt und verschwiegen. Nach einer aktuellen Studie folgt einer Nierenentnahme das chronische Erschöpfungssyndrom (Fatigue) regelmäßig.

Weiterlesen

Wer im Autogenen Training geübt ist und Entspannung findet, hat die beste Chance, in einer höheren Stufe Innenschau, Selbsterfahrung, Selbstfindung anzustreben. "Der Weg in diese Oberstufe ist offener, suchend, weniger festgelegt. Die Mittel sind zulassende Innenschau und sanfte Versenkung," formuliert Helmut Brenner in seinem Lehrbuch "Autogenes Training Oberstufe/Autogene Meditation".

Weiterlesen

Vom 17.-19. Januar 2019 findet die ANIM, die 36. Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), in Berlin statt. Erfahren Sie im folgenden Interview mit dem Kongresspräsidenten Prof. Dr. med. Helmuth Steinmetz. was die Teilnehmer für Highlights erwarten und wie die Schlaganfallversorgung in Deutschland aktuell aufgestellt ist.

Weiterlesen

Die weltweite Diabetes-Epidemie betrifft mittlerweile 425 Millionen Menschen; nach Schätzungen der International Diabetes Federation (IDF) werden es in 25 Jahren bereits 630 Millionen sein (1). Sie alle haben nicht nur mit Diabetes selbst zu kämpfen, sondern auch mit einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Folgeerkrankungen. So weist etwa jeder dritte Diabetespatient schon erste Anzeichen einer diabetischen Retinopathie auf, einer fortschreitenden Schädigung der Augennetzhaut. Dass diese die weltweit häufigste Ursache für Erblindung ist – daran erinnert der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) anlässlich des Weltdiabetestages am 14. November. Angesichts der gravierenden Konsequenzen, die der Verlust der Sehfähigkeit für den Patienten und die Gemeinschaft habe, müsse dringend an einer Verbesserung der Versorgungsstrukturen gearbeitet werden.

Weiterlesen

Forensik: Die Forschung hat während der letzten Jahre in der aktuarischen Prognosemethodik Fortschritte erzielt und ermöglicht damit qualifiziertere psychiatrische/psychologische Gutachten. Ulrich Kobbe und Kollegen stellen in ihrem neuen transdisziplinären Praxismanual "Forensische Prognosen" die aktuellen Standards, Leitfäden und Instrumente ausführlich vor.

Weiterlesen

Welche Probleme birgt die Anästhesie von Kindern? Wie eindeutig sind vermeintliche Tatsachen? Wie in kniffligen Fällen entscheiden und wo steht die Frühmobilisation? Nur vier der Themen beim Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege von Mittwoch bis Freitag, 20. bis 22. Februar 2019, in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen. Der Kongress bringt Teilnehmende in allen Kernfragen der Intensivmedizin und -pflege, in Notfallmedizin und Anästhesie, im Krankenhausmanagement und in berufspolitischen Fragen auf den neuesten Stand. Die Referenten schlagen aber immer auch ungewöhnliche Wege ein.

Weiterlesen

Die kardiopulmonale Reanimation endet nicht mit der Wiederherstellung des Spontan-Kreislaufs. Ziel der anschließenden intensivmedizinischen Bemühungen ist es letztlich, die Apoptose-induzierten Folgeschäden zu minimieren. Erfolg versprechen eine Temperatursenkung unter 34 Grad und eine zügige primäre Koronarintervention, berichten Bernd W. Böttiger und Kollegen im Jahrbuch Intensivmedizin 2018. Kliniken mit entsprechender Expertise und Rund-um-die-Uhr-Einsatzbereitschaft können die Therapiequalität und Überlebenschancen wesentlich verbessern.

Weiterlesen

Zumindest kurz auf eigenen Beinen zu stehen oder gar einige Meter laufend zurückzulegen – für Menschen, die aufgrund einer Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzen, ist das bislang unerreichbar. Mediziner und Therapeuten an zwei US-Kliniken haben nun mit insgesamt fünf Patienten an diesem Traum gearbeitet und die Daten in zwei renommierten Fachzeitschriften publiziert. Die dort beschriebenen motorischen Fortschritte gehen zwar nicht über die eingangs erwähnten Fähigkeiten hinaus und sind auch nur mit Hilfestellung möglich, dennoch legen die Ergebnisse möglicherweise den Grundstein für weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet, so die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN).

Weiterlesen

Ein Tabuthema: Gewalt von Pflegenden an Patienten. Wie kann es dazu überhaupt kommen? Gibt es Möglichkeiten, um Taten zu verhindern? Prof. Dr. Jürgen Osterbrink (Salzburg) hat die Risiken unter die Lupe genommen und versucht, Erklärungen sowie Lösungen für gewalttätige Pflegebeziehungen zu finden (nachzulesen im Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung, Ausgabe II/2018).

Weiterlesen

Suchen

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer