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Welche Probleme birgt die Anästhesie von Kindern? Wie eindeutig sind vermeintliche Tatsachen? Wie in kniffligen Fällen entscheiden und wo steht die Frühmobilisation? Nur vier der Themen beim Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege von Mittwoch bis Freitag, 20. bis 22. Februar 2019, in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen. Der Kongress bringt Teilnehmende in allen Kernfragen der Intensivmedizin und -pflege, in Notfallmedizin und Anästhesie, im Krankenhausmanagement und in berufspolitischen Fragen auf den neuesten Stand. Die Referenten schlagen aber immer auch ungewöhnliche Wege ein.

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Die kardiopulmonale Reanimation endet nicht mit der Wiederherstellung des Spontan-Kreislaufs. Ziel der anschließenden intensivmedizinischen Bemühungen ist es letztlich, die Apoptose-induzierten Folgeschäden zu minimieren. Erfolg versprechen eine Temperatursenkung unter 34 Grad und eine zügige primäre Koronarintervention, berichten Bernd W. Böttiger und Kollegen im Jahrbuch Intensivmedizin 2018. Kliniken mit entsprechender Expertise und Rund-um-die-Uhr-Einsatzbereitschaft können die Therapiequalität und Überlebenschancen wesentlich verbessern.

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Zumindest kurz auf eigenen Beinen zu stehen oder gar einige Meter laufend zurückzulegen – für Menschen, die aufgrund einer Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzen, ist das bislang unerreichbar. Mediziner und Therapeuten an zwei US-Kliniken haben nun mit insgesamt fünf Patienten an diesem Traum gearbeitet und die Daten in zwei renommierten Fachzeitschriften publiziert. Die dort beschriebenen motorischen Fortschritte gehen zwar nicht über die eingangs erwähnten Fähigkeiten hinaus und sind auch nur mit Hilfestellung möglich, dennoch legen die Ergebnisse möglicherweise den Grundstein für weitere Entwicklungen auf diesem Gebiet, so die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN).

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Ein Tabuthema: Gewalt von Pflegenden an Patienten. Wie kann es dazu überhaupt kommen? Gibt es Möglichkeiten, um Taten zu verhindern? Prof. Dr. Jürgen Osterbrink (Salzburg) hat die Risiken unter die Lupe genommen und versucht, Erklärungen sowie Lösungen für gewalttätige Pflegebeziehungen zu finden (nachzulesen im Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung, Ausgabe II/2018).

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Psychotherapeuten und Sozialarbeiter arbeiten immer häufiger mit Menschen aus anderen Kulturen – Tendenz weiter steigend. Damit eine konstruktive Zusammenarbeit gelingen kann, müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden. Jan Ilhan Kizilhan und Semra Durmus nehmen die Soziale Arbeit im transkulturellen Kontext in den Blick - nachzulesen in „Psychische Störungen. Lehrbuch für die Soziale Arbeit“, hrsg. von Jan Ilhan Kizilhan.

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Kann der Glaube einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit ausüben? Gibt es bestimmte Störungen, z.B. Depressionen oder Abhängigkeiten, deren Therapieerfolg maßgeblich vom Ausüben spiritueller Praktiken oder dem Glauben selbst beeinflusst werden kann? Robert Mestel und Madlen Baier haben in ihrer Studie diese Zusammenhänge auf den Prüfstand gestellt – nachzulesen im Buch „Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie“ (hrsg. von G. Juckel, K. Hoffmann und H. Walach).

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Eine Studie zeigt, dass LehrerInnen an inklusiven Schulen zwar objektiv stärker beansprucht werden, sich aber nicht belasteter fühlen.

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Ein sperriger Name, hinter dem sich ein Konzept zur Förderung des Wohlbefindens, der Ruhe und Entspannung verbirgt – das „Snoezelen“. Prof. Dr. Krista Mertens (HU Berlin) beschreibt im aktuellen „Jahrbuch Intensivmedizin 2018“, was Snoezelen eigentlich ist, welche Wirkung es hat und wie wichtig es für Bereich wie die Kranken-, Intensiv- oder Altenpflege sein kann.

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Die Dokumentation www.ehrenmord.de belegt für dieses Jahr 59 "Fälle" in Deutschland - mehr denn je. Die Dunkelziffer wird auf ein Vielfaches geschätzt. Beobachter, auch Juristen, sprechen häufig schuldmindernd von "kulturellen Motiven". Doch orientiert sich die deutsche Rechtsprechung zunehmend an deutschen Wertvorstellungen und ahndet "Ehrenmord" als Mord, berichtet Dr. Carina Agel in ihrer Studie "(Ehren-)Mord in Deutschland". In aller Regel sind Männer die Täter und Frauen die Opfer.

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Störungskritische Lebensereignisse können sich zu existenziellen Krisen ausweiten. Gleitet einer Person diese Krise aus der Hand, nimmt das Leiden Merkmale einer psychischen Störung an. Wie eine darauf abzielende Existenzielle Psychotherapie und die entsprechende therapeutische Beziehung aussehen sollten und welche Entwicklungen zukünftig dafür nötig sind, untersuchte Prof. Dr. Peter Fiedler (Universität Heidelberg). Seine Ergebnisse sind nachzulesen in der aktuellen Ausgabe „Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin“ (1/18).

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