Aktuelles

Wie gestalten pflegende Angehörige ihren Alltag unter verschiedenen Voraussetzungen? Welche Strategien haben sie entwickelt, um die Pflege zu bewältigen? Mit diesen Fragen haben sich Wissenschaftlerinnen der TH Köln, der Universität Duisburg-Essen und der Fachhochschule Bielefeld in einem gemeinsamen Forschungsprojekt beschäftigt. Sie erarbeiteten dabei typische Bewältigungsmuster der Pflegenden und konnten zeigen, wie wichtig zentrale Unterstützungsangebote der Kommunen sind.

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Das Schädel-Hirn-Trauma ist eine der schwersten neurologischen Schädigungen und die häufigste Todesursache von Menschen unter 45 Jahren. Jährlich werden über 200.000 davon Betroffene in Deutschland neuro-intensivmedizinisch versorgt. Jedes Jahr thematisiert deshalb die ANIM – die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin – die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Studienberichte zu diesem Krankheitsbild. Diese Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) findet vom 17. bis 19. Januar 2019 in Berlin statt. Die Kongressbeiträge erscheinen im Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung 1/2019, Pabst Science Publishers.

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Die Organspende hat sich im vergangenen Jahr erstmals seit dem Jahr 2010 wieder deutlich positiv entwickelt. Bundesweit haben 955 Menschen nach ihrem Tod ihre Organe für schwerkranke Patienten gespendet, das entspricht 11,5 Spendern pro Million Einwohner. Im Vergleich zum Vorjahr (797 Spender) bedeutet das eine Steigerung von knapp 20 Prozent. Von diesen Spendern konnten 3.113 Organe durch die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant (ET) erfolgreich an die Patienten auf den Wartelisten zur Organtransplantation vermittelt werden, darunter 1.607 Nieren, 295 Herzen, 779 Lebern, 338 Lungen, 91 Bauchspeicheldrüsen sowie 3 Dünndärme. Das sind 519 Organe mehr als in 2017. Jeder Spender hat somit im Durchschnitt drei schwerkranken Patienten eine neue Lebenschance geschenkt. Gleichzeitig konnten 3.264 Organe verstorbener Spender in deutschen Kliniken transplantiert werden. Im Jahr 2017 waren es 2.765 Organübertragungen. Aktuell stehen in Deutschland noch immer rund 9.400 Patienten auf den Wartelisten (Stand Dezember 2018, Eurotransplant) zur Organtransplantation. ...

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Wenn es um die Nahrungsaufnahme geht, dann sind wir nur noch bedingt Herr unserer selbst. Am Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln konnten Wissenschaftler zeigen, dass unser Magen-Darm-Trakt im ständigen Austausch mit dem Gehirn steht und mit Belohnungsreizen unser Verlangen nach Essen kontrolliert.

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„Alles, nur nicht anfassen“ – was mag sich hinter diesem Vortragstitel verbergen, der für das 29. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege in der Messe Bremen und dem Congress Centrum Bremen angekündigt ist? Das Referat ist Teil des ersten „Science Slams“ auf dem Kongress von Mittwoch bis Freitag, 20. bis 22. Februar 2019. Den Vortragsinhalt verrät der Initiator der Sitzung nicht, Professor Dr. Heinrich Groesdonk vom Universitätsklinikum des Saarlandes versichert aber: „Es geht um Detailwissen zu relevanten Themen, das nicht Allgemeingut ist und besonders verständlich vermittelt werden soll.“ Wer der vier Referenten sein Thema in zehn bis 15 Minuten besonders griffig vorträgt, wird anhand der Applaus-Lautstärke ermittelt.

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Neurodermitis: Forscher der MHH und der TiHo arbeiten an neuem Behandlungsansatz / Erste Veröffentlichung zur erfolgreichen Anwendung am Menschen

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Die Verhaltenstherapie ist eine „komplexe“ Domäne – sie durchläuft immer wieder relevante Weiterentwicklungen, Veränderungen, Anpassungen und ist bei einer Vielzahl psychischer Erkrankungen erfolgreich. Dabei ist sie bestrebt, die Ergebnisse der psychologischen Grundlagenforschung für konkrete therapeutische Schritte zu nutzen. Prof. Dr. Max Leibetseder (Sigmund-Freud-Privatuniversität Wien) bietet eine Weiterentwicklung durch linguistische Operationalisierungen. Er gibt in seinem aktuellen „Grundlagenbuch Verhaltenstherapie“ einen Gesamtüberblick über den neuen Forschungsstand und die wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten.

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Logotherapie: Der Mensch ist aus sich selbst heraus religiös, "in seinem Unbewussten viel religiöser als er in seinem Bewusstsein ahnt." Der Psychiater Viktor Frankl sprach von einem "unbewussten Gott". Daher benötigt der Mensch insbesondere in der Psychotherapie Antworten auf auf sein "religiöses Begehren". Der Psychiater Professor Dr. Jörg Zimmermann und Kollegen reflektieren die Thematik in ihrem Reader "Psychotherapie, Naturwissenschaft und Religion".

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Wirtschaftspsychologie: Warum gelingt Frauen außerhalb typischer Frauenberufe relativ selten eine Karriere? Angelica Marte und Isabelle Ermer beobachten in einer empirischen Untersuchung keinen Hinweis auf ein "geringeres Maß an Führungsmotivation" bei Frauen, jedoch häufiger eine Prägung durch "starke Versagensängste". Wie die Wissenschaftlerinnen in der unabhängigen Fachzeitschrift WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGIE berichten, können sie bei Frauen ausgeprägte Vermeidungstendenzen im Anschlussmotiv, im Leistungsmotiv, im Machtmotiv und im Führungsmotiv erkennen.

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Wie lange liegt Ihr letzter Erste-Hilfe-Kurs zurück? Könnten Sie „aus dem Stand“ eine vorschriftsmäßige Reanimation durchführen? Viele von uns müssen diese Frage wohl oder übel verneinen. Leider werden Erste-Hilfe-Kenntnisse viel zu selten aufgefrischt, weswegen die Laienreanimationsqoute relativ niedrig liegt – im europäischen Vergleich nur im unteren Drittel. Seit kurzer Zeit zeichnet sich aber eine positive Trendwende ab: Dr. Hannes Ecker (Uniklinikum Köln) und Kollegen sehen einen Grund dafür darin, dass seit einiger Zeit auch Schulkinder regelmäßig in „Wiederbelebung“ unterrichtet werden – allerdings noch nicht flächendeckend. Ihre Ausführungen wurden veröffentlicht im „Jahrbuch Intensivmedizin 2019“ (hrsg. von B.W. Böttiger und W. Kuckelt).

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