Ergebnis: "Entgegen den Bedenken, dass die SFLT2-i-induzierte Glukosurie bei immunsupprimierten Diabetikern das ohnehin erhöhte Infektionsrisiko weiter steigern könnte, zeigte sich keine signifikante Zunahme urogenitaler Infektionen unter einer neu begonnenen SGLT2i-Therapie im Vergleich zu einem vergleichbaren Zeitraum vor Beginn der SGLT2i-Therapie... Schwere Verläufe im Sinn einer Urosepsis, Zysteninfektion oder Pyelonephritis kamen in dieser Studie bei den Transplantierten mit Diabetes nicht signifikant häufiger vor."
"Hinsichtlich der Transplantatfunktion konnte der Negativtrend der eGFR durch SGLT2i innerhalb des Beobachtungszeitraumes von bis zu zwei Jahren nach Initiierung nicht aufgehalten werden, blieb jedoch stabil. Inwieweit sich eine weitere Stabilisierung des eGFR-Verlaufs nach längerer Beobachtungszeit eingestellt hätte, bleibt fraglich ..."