Evidenzbasierte Demenztherapie – Wissenschaftlich fundierte neuropsychiatrisch-psychologische Therapien für den ambulanten und stationären Bereich

Fischer-Terworth, Christian
2013, 132 Seiten
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978-3-89967-896-3
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Ohne Erinnerung kannst Du nur noch schauen. Dann gleitet die Welt spurlos durch dich hindurch, so schildert der niederländische Autor J. Bernlef das Erleben einer Demenz.
Was können Therapien bei dieser unheilbaren Krankheit leisten? Das Innenleben eines Demenzkranken, gekennzeichnet von einer oft rätselhaft erscheinenden Entfremdung des Menschen von sich selbst und seiner Umgebung, ist als Phänomen kaum fassbar.
Das klinische Bild der Demenzerkrankungen zeigt jedoch diagnostisch erfassbare und behandelbare charakteristische Symptome. Hierzu gehören neben den kognitiven Funktionseinbußen unter anderem Ängste, Depressivität, Wahnvorstellungen oder Agitiertheit. Es sollte alles getan werden, um Selbstständigkeit, psychisches Wohlbefinden, Kommunikationsfähigkeit und positive Emotionalität der betroffenen Menschen so gut wie möglich zu fördern sowie Angehörige und Pflegende zu unterstützen.
Dieses Buch möchte aufzuzeigen, mit welchen medikamentösen und psychologischen Therapien diese Ziele nach dem jetzigen Forschungsstand verwirklicht werden können. Es bietet Ärzten, insbesondere Neurologen und Psychiatern, Psychologen, Pflegekräften, Sozialpädagogen und Ergotherapeuten eine Fülle von Informationen über Erscheinungsbild, Diagnostik und Therapien demenzieller Erkrankungen.

Dr. phil., M.A. Christian 
Fischer
Jahrgang 1976. Studienabschlüsse in Psychologie, Erziehungswissenschaften, Musik und Musikpädagogik. Promotion in Klinischer Psychologie über psychologische Therapien der Alzheimer-Demenz an der Universität Hamburg. Nach sechs Jahren Tätigkeit im klinisch-gerontopsychologischen Bereich seit 2012 Arbeit im Bereich der klinischen Kinder- und Jugendpsychologie und Psychotherapie bei der Evangelischen Heimstiftung Pfalz. Von 2006 bis 2015 freier wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Psychologie an der Universität Hamburg, von 2010 bis 2011 drei Semester Dozententätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Aktuell freie wissenschaftliche Publikationstätigkeit. Arbeitsschwerpunkte: Demenzielle Erkrankungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Angststörungen und Zwangsstörungen.
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