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Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin, 2023.44:302-318

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Janina I. Schweiger, Franziska Putschögl, Lotta Winter & Kai G. Kahl
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Verhaltenstherapie & Verhaltensmedizin
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07-11-2023
DOI:
10.2440/006-0018

Metakognitive Therapie (MCT)

Zusammenfassung:

Die Metakognitive Therapie (MCT) wird den verhaltenstherapeutischen Methoden der dritten Welle zugeordnet. Ausgehend von der Prämisse, dass nicht dysfunktionale Denkinhalte für psychische Störungen verantwortlich sind, sondern die Art und Weise, wie wir unsere Denkprozesse steuern und monitoren, entwickelte der Begründer Adrian Wells ein transdiagnostisches Therapiemodell, welches auf der Beeinflussbarkeit von Denkvorgängen und flexibler Aufmerksamkeitslenkung beruht (Wells, 2011). Dieses Modell sieht repetitive Denkprozesse wie Grübeln und Sich-Sorgen sowie eine verstärkte Lenkung der Aufmerksamkeit auf Bedrohungen als latente Faktoren, die psychische Erkrankungen bedingen und aufrechterhalten. Aufgrund verschiedener metakognitiver Überzeugungen werden diese repetitiven Denkprozesse von den Betroffenen aufrechterhalten, was langfristig zu einer Persistenz der psychischen Beschwerden führen kann.
Durch den Beitrag von Ulrich Schweiger hat MCT auch im deutschsprachigen Raum Einzug erhalten und sich etabliert. Ihm ist es zu verdanken, dass die Umsetzbarkeit von MCT in Deutschland durch Machbarkeitsstudien und vergleichende Psychotherapiestudien sowie die neurobiologischen Grundlagen von Schlüsselelementen der MCT beforscht wurden.

Schlüsselwörter:

MCT, CAS, Losgelöste Achtsamkeit, Dritte Welle der Verhaltenstherapie, Fertigkeitendefizite

Metacognitive therapy (MCT)

Abstract:

Metacognitive therapy (MCT) by Adrian Wells provides a transdiagnostic psychological model that conceptualizes repetitive cognitive processes such as worry, rumination, and threat monitoring as core mechanisms in psychiatric disorders. Dysfunctional metacognitive beliefs are considered causal in the maintenance of worry and rumination processes. In this article, the premises of MCT are explained, and the current evidence is reviewed. Ulrich Schweiger made a decisive contribution to making MCT known in German-speaking countries. Thanks to him the feasibility of MCT in Germany was researched through feasibility studies and comparative psychotherapy studies, as well as the neurobiological basis of key elements of MCT.

Keywords:

MCT, CAS, detached mindfulness, third wave psychotherapies, skills deficit
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