Im Jahr 2025 sind Drogenpolitik und Drogenhilfe in Deutschland mit großen Herausforderungen konfrontiert: Synthetische Opioide sind in unseren Städten angekommen. Crack-Konsum hat massiv zugenommen. Die Zahl der drogenbedingten Todesfälle liegt weiterhin auf einem hohen Niveau. Und die Zahl der HIV-Infektionen bei intravenös Drogen konsumierenden Menschen steigt seit Jahren wieder kontinuierlich an. Zugleich ist Deutschland beim Umgang mit legalen Alltagsdrogen zurückgeblieben: Wir sind Hochkonsumland bei Tabak und Alkohol. Der Alternative Drogen- und Suchtbericht (ADSB) ist darum heute nötiger denn je. Einst (2014) entstanden als Gegenentwurf zum regierungsamtlichen Drogen- und Suchtbericht, versammelt er die Expertise aus Wissenschaft, Drogenhilfe und Prävention. Die Analysen, Konzepte und Berichte aus der Praxis machen Hoffnung, zeigen Sie doch, dass es Wege gibt, neue Herausforderungen zu adressieren – evidenzbasiert, human und zum Wohl von Drogen konsumierenden Menschen wie der Gesellschaft insgesamt.
akzept e.V. – Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik ist der Dachverband von etwa 60 Einrichtungen der Drogenhilfe, AIDS-Hilfe, Selbsthilfegruppen und Elternorganisationen sowie über 130 Einzelpersonen aus Deutschland und Nachbarländern. akzept wurde 1990 in Bremen gegründet. Ziele des Bundesverbandes sind die Förderung Akzeptierender Drogenarbeit, die Entkriminalisierung von Drogenkonsumenten und die Forschung zur Wirkung prohibitiver Drogenpolitik.
JES
JES (Junkies, Ehemalige und Substituierte) ist ein bundesweites Netzwerk von Gruppen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen, die sich unter dem gemeinsamen Dach des JES Bundesverbands für die Interessen und Bedürfnisse Drogen gebrauchender Menschen engagieren.
Organisiert nach den Prinzipien der Freiwilligkeit und Solidarität, können sich bei JES alle Menschen engagieren die Drogen konsumieren, konsumiert haben oder substituiert werden.
Deutsche Aidshilfe
Die Deutsche Aidshilfe (DAH) ist der Dachverband von rund 115 Organisationen und Einrichtungen in Deutschland. Sie vertritt die Interessen von Menschen mit HIV/Aids in der Öffentlichkeit sowie gegenüber Politik, Wissenschaft und medizinischer Forschung.
Zu unseren wichtigsten Aufgaben zählt zudem die Aufklärung über HIV/Aids und andere sexuell übertragbare Infektionen. In erfolgreicher Arbeitsteilung mit dem Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) sprechen wir gezielt die gesellschaftlichen Gruppen an, die von HIV/Aids besonders bedroht sind. Dazu zählen:
Männer, die Sex mit Männern haben
Menschen aus Weltregionen, in denen HIV besonders stark verbreitet ist
Menschen, die Drogen konsumieren
Menschen in der Sexarbeit
Menschen in Haft
Wir unterstützen und ermöglichen dabei Selbsthilfeaktivitäten in diesen Gruppen sowie für Menschen mit HIV.
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