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Weiterentwicklungen zur Persönlichkeitspsychologie – Eine empirische Untersuchung zu globalen Basispersönlichkeits- und speziellen Sozialpersönlichkeitseigenschaf-ten mit Regulationssystem und Fragebogentests zur Selbst- und Fremdtestung

Kleiter, Ekkehard F.
2005, 288 Seiten
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978-3-89967-187-2
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Persönlichkeitspsychologie oder Differentielle Psychologie befasst sich mit den Unterschieden zwischen den Menschen. Im Zentrum steht der Eigenschaftsbegriff (Trait). Über Persönlichkeitseigenschaften wird versucht, Menschen besser zu erkennen, zu beschreiben, zu erklären und ihr Handeln zu beeinflussen. Persönlichkeitspsychologie ist einerseits eine sehr alte Disziplin, aber als empirische Wissenschaft und als Differentielle Psychologie eine sehr junge. Auf der Suche nach einem einheitlichen Einteilungssystem von Eigenschaften stehen heute die Big-Five (Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit) im Zentrum der Betrachtung. Sie haben sich als universell und cross-kulturell für alle Menschen geltend erwiesen und keine ernst zu nehmende Persönlichkeitstheorie kann an den Big-Five vorübergehen.
Es gibt aber auch kritische Einwände an den Big-Five. So sind die Big-Five auf einem sehr breiten und abstrakten Niveau und ohne Einbindung in ein Regulationssystem menschlichen Verhaltens und Handelns konzipiert. Dies führt zu erheblichen Problemen bei der Anwendung in der Praxis. Dazu trägt auch das Fehlen einer gegenstandbezogenen Strukturtheorie bei und an der Nicht-Funktionalität der verwendeten Eigenschaftsbegriffe in der augenblicklichen Konzeptionsart. So ist die Struktur der Big-Five oder entsprechender anderer Persönlichkeitseigenschaften über die Methode der Faktorenanalyse definiert und diese setzt die Persönlichkeitseigenschaften in eine voneinander unabhängige Nebenordnung und stellt keinen Bezug auf Handlungsziele her. Damit sind Persönlichkeitseigenschaften im augenblicklichen Zuschnitt nicht-funktional, nur deskriptiv und klassifikatorisch, eben nicht handlungsbezogen. Menschliche Persönlichkeit ordnet und funktioniert jedoch nicht über voneinander unabhängige Eigenschaften und ohne Hinordnung auf Ziele.
In diesem Buch wird nun nicht versucht, die Big-Five zu ersetzen, sondern diese in einen größeren Rahmen eines übergeordneten Modells zu stellen. Persönlichkeitspsychologie wird weiterentwickelt, indem auf drei Ebenen unterschieden wird zwischen: (1.) Fundamentalpersönlichkeitseigenschaften - in Anknüpfung an die Big Five - (2.) speziellen Persönlichkeitseigenschaften, die hier in den Sozialpersönlichkeitseigenschaften gesehen werden und (3.) Regulationseigenschaften in Regulationssystemen.
Entsprechend hat Persönlichkeitsdiagnostik als Diagnostik des Individuums in unserer Konzeption ebenfalls auf diesen drei Ebenen stattzufinden: als Diagnose allgemeiner Fundamentaleigenschaften, als Diagnose spezieller Eigenschaften (hier der Sozialpersönlichkeit) und als Diagnose des individuellen Regulationssystems. In dem Buch werden entsprechende Tests zur Selbst- und Fremdtestung angeboten, die sich allerdings noch im behelfsmäßigen Konstruktionsstadium befinden.
Nach einer theoretischen Grundlegung wird versucht, die drei Ebenen an empirischen Daten zu demonstrieren. Als Basis dienen Selbsteinschätzungen über umfangreiche Fragebogen mit Fragen zu den Big Five (NEO-FFI), aus weiteren drei Persönlichkeitstests (FPI, 16PF, TPI) und zur Sozialpersönlichkeit. Untersucht wurden insgesamt 570 deutsche Erwachsene anhand von zusammen 249 Fragen pro Person. Gerechnet wurden Faktoren- und Typenanalysen, allerdings in Weiterentwicklungen dieser Verfahren zu multivariaten Fokus-Adhärenz-Verfahren.
Das Buch kann im ersten Kapitel auch als Einführung in die Persönlichkeitspsychologie gelesen werden.

Interessenten: Psychologen, Pädagogen, Soziologen, Politologen und alle, die an Persönlichkeitspsychologie interessiert sind

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