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Qualitative Verbundmessung

Zysno, P.V.
1999, 232 Seiten
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978-3-933151-59-9
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Die modernen Biowissenschaften suchen die vielschichtigen Eigenschaften und Ressourcen des Menschen qualitativ und quantitativ durch empirische Verfahren zu erfassen und damit zugleich intersubjektiv kontrollierbarer zu machen. Im Kern geht es darum, eine geeignete Operationalisierung für das jeweilige Konstrukt zu finden, die dessen Charakteristika möglichst authentisch verkörpert. Die Formulierung dieses Zusammenhangs ist gleichermaßen kreative wie diffizile Arbeit am Fundament. Seine Solidität ist außerordentlich wichtig, weil es die Aussagekraft aufbauender wissenschaftlicher Sätze und den Realitätsgehalt praktischer Schlußfolgerungen trägt. Der grundlegenden Bedeutung entsprechend wurde im Laufe der Zeit eine recht stattliche Kollektion von Verfahren entwickelt, die aber ein eher unauffälliges Dasein im Methodenarchiv führen. Ihr Abschreckungspotential beruht vor allem auf der mathematischen Einkleidung und dem nicht unerheblichen Durchführungsaufwand. Als Gegenströmung erfreuen sich naive Zahlenetiketten und Einschätzungsskalen für jede Gelegenheit zunehmender Verbreitung. Die sind zwar einfach zu handhaben, genügen in ihrer Aussagekraft aber bestenfalls sehr bescheidenen Ansprüchen und sind mißbräuchlicher Verwendung wehrlos ausgesetzt.
Die qualitative Verbundmessung verfolgt einen neuen Weg, um die beiden Grundanliegen nach valider Eigenschaftserfassung und einfacher Durchführung zu bedienen. Sie stellt einen rational und empirisch überprüfbaren Bezug zwischen definiertem psychologischen Konstrukt, menschlichem Verhalten und zahlenmäßiger Repräsentation her. Sie legt besonderen Wert auf die Explikation des empirischen Relativs, die Wiederspiegelung der definierten Eigenschaft im konkreten Verhalten. Bestätigt das Geflecht der tatsächlichen Reaktionen die hypothetische Struktur, wird das Datengefüge in eine homomorphe Zahlenkonfiguration übertragen. Die Beziehung zwischen den individuellen Reaktionen und den Skalenaussagen bleibt stets transparent.
Für Urteilskonzepte und Bevorzugungsdaten, für klassifikatorische und kontinuierliche Merkmale stehen Prozeduren zur Verfügung, die überwiegend ohne große Schwierigkeiten praktisch umzusetzen sind. Die Resultate lassen sich aufgrund ihrer Datennähe eindeutig interpretieren. Beispiele aus der angewandten Psychologie illustrieren jedes Verfahren.

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