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Das Ende der Geborgenheit? Die Bedeutung von traumatischen Erfahrungen in verschiedenen Lebens- und Ereignisbereichen: Epidemiologie, Prävention, Behandlungskonzepte und klinische Erfahrungen

Zielke, Manfred; Meermann, Rolf; Hackhausen, Winfried (Hrsg.)
2003, 600 Seiten
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978-3-89967-002-8
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Presse / Leserstimmen

Nahezu täglich überschlagen sich die Meldungen über Gewaltereignisse:

  • Naturkatastrophen
  • unvorhergesehene Unglücksfälle, (z.B. Autounfälle bzw. Bahnunfälle mit schweren körperlichen Verletzungen, Flugzeugabstürze, Großbrände, Zerstörung  der physikalischen Umwelt),
  • absichtlich verursachte Katastrophen (Anschläge, Folterungen),
  • absichtlich verursachte Unglücksfälle (Anschläge im Verkehrswesen, Suicide mit Hilfe von Verkehrsmitteln),
  • soziale Gewalterfahrungen (z.B. militärische Gefechte, Überfälle, Geiselnahmen),
  • sexuelle Gewalterfahrungen (sexueller Mißbrauch in Kindheit und Jugend, Vergewaltigung im Erwachsenenalter).

Angesichts einer spürbaren Senkung der Hemmschwelle für Gewaltausübung, einer Zunahme von „ganz normaler“ Gewalt, von ideologisch begründeter Gewalt, von terroristischer Gewalt und von staatlich „gerechtfertigter“ Gewalt im Zusammenhang mit Kriegshandlungen und einer Häufung technischer Katastrophen im Verkehrswesen infolge gestiegener Mobilität wird die Fähigkeit, an die eigene Unverwundbarkeit und die seiner Familie sowie der persönlichen Lebensumwelt zu glauben, harten Belastungsproben ausgesetzt.
Das Gefühl der Geborgenheit – individuell und kollektiv – droht brüchig zu werden.
Auf dem Hintergrund einer Systematik dieser Gewaltereignisse in den Bereiche

  • Verkehrswesen und technische Katastrophen,
  • Militär,
  • Polizei und andere staatliche Institutionen sowie
  • politische und soziale Gewalterfahrungen

werden in 40 Beiträgen von renommierten und erfahrenen Expertinnen und Experten epidemiologische Fakten, Präventionsmassnahmen sowie Erfahrungen in Therapie und Rehabilitation bei Posttraumatischen Belastungsstörungen beschrieben und bewertet.Dabei wird Eines deutlich: Die Beschäftigung mit Schwer- und Akuttraumatisierten erfordert mehr als eine lediglich distanzierte Professionalität: Persönliches, teilweise hautnahes Engagement und gleichzeitige professionelle Kontrolliertheit.
 

Das sagen die anderen:

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