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Logographie der Eifersucht: Eine inhaltsanalytische Untersuchung von Geschichten über selbsterlebte Eifersucht

Schmitt, A.
1996, 284 Seiten
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978-3-931660-13-0
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Die Studie leistet einen Beitrag zum besseren Verständnis des vielschichtigen Gefühls Eifersucht, indem sie jene Wissensstruktur (die "logographe Ordnung") erschließt, die als kulturelles Ordnungsangebot das Erleben von Eifersucht ermöglicht. Die Kenntnis dieser Wissensstruktur erleichtert das Verständnis individueller Eifersucht: Einzelne Fälle von Eifersucht können als konkrete Beispiele der hier dargestellten logographen Ordnung verortet werden und sich auf diese Weise Betroffenen und Ratgebern "durchsichtiger" und handhabbarer darstellen.
Die Analyse basiert auf der umfassenden inhaltsanalytischen Auswertung von 200 Geschichten über Eifersucht, die Betroffene verfaßt haben. Die Bereiche "Schuld", "Leid", "Tat" und "Eifersucht" wurden als zentrale Elemente der Wissensstruktur über Eifersucht ausgemacht. Es wurde untersucht, wie häufig die Artikulationsangebote der Eifersucht (der Bericht bspw. bestimmter Gefühle, bestimmter Umgangsweisen mit Eifersucht und bestimmter Eifersuchtsanlässe) von den Erzählern tatsächlich genutzt wurden. Dabei zeigte sich u.a., daß Eifersucht nicht auf ein bestimmtes Gefühl reduziert werden kann, sondern meist als komplexe Mischung der Gefühle Angst, Traurigkeit, Ärger und Selbstwertzweifel durchlebt wird. Schuld wurde bevorzugt sowohl dem Partner als auch dem Rivalen zugeschrieben. Die Verfasser der Geschichten schienen sich also häufig als "Opfer einer Verschwörung" der geliebten und der rivalisierenden Person anzusehen. Vglw. selten betrachteten Eifersüchtige sich selbst als (Mit-)Schuldige. Zudem wurden empirische Beziehungen zwischen den Bereichen "Schuld", "Leid", "Tat" und "Eifersucht" geprüft: So verwiesen bspw. verschiedene Eifersuchtsanlässe (als Varianten des Bereichs "Tat") auf jeweils unterschiedliche Gefühle des Betroffenen (als Varianten des Bereichs "Leid"). Schwerere Schuldvorwürfe wurden durch Belege intensiveren Leids argumentativ untermauert.

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