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Prognose: Risikoeinschätzung in forensischer Psychiatrie und Psychologie

Ein Handbuch für die Praxis
Norbert Nedopil, Jérôme Endrass, Astrid Rossegger, Thomas Wolf
2021, Hardcover, 368 Seiten
Print:  60,00 € |
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978-3-95853-555-8
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Die Anforderungen an psychiatrische oder psychologische Risikoeinschätzungen in der Forensik sind wesentlich gestiegen: Es genügt nicht mehr, Chancen und Risiken für ein künftiges Legalverhalten bestmöglich (jedoch häufig unzureichend) zu erfassen. Risikoeinschätzung ist Voraussetzung für das Risikomanagement, Risikomanagement notwendige Folge einer Risikoeinschätzung. Dieser aktuelle und erweiterte Anspruch liegt dem interdisziplinären Lehrbuch für forensische GutachterInnen zugrunde: Der Psychiater Norbert Nedopil, der Psychologe Jérôme Endrass, die Psychologin Astrid Rossegger und der Jurist Thomas Wolf haben das aktuelle Wissen aus ihren unterschiedlichen Perspektiven eingebracht. Die AutorInnen bieten viel Reflexion – auch über die Frage, worin sich GutachterInnen mit guter oder schlechter Trefferquote unterscheiden – und noch mehr solides „Handwerk“, und dieses mündet schließlich in einem Werkzeugkasten für die Risikoeinschätzung.

Prof.em. Dr.med. Norbert 
Nedopil
Seit 1984 spezialisiert in Forensischer Psychiatrie, von 1989 bis 2016 Leiter forensisch-psychiatrischer Universitätsabteilungen zunächst in Würzburg und ab 1992 in München. Seit seiner Emeritierung arbeitet er weiter als Gutachter, Supervisor und Dozent in der Weiterbildung für forensische Fachkräfte. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Qualitätssicherung und Qualitätsverbesserung psychiatrischer Begutachtungen, Differenzierung und Bedingungsfaktoren menschlicher Aggression, Risikoerfassung und Risikokommunikation bei Straftätern, sowie ethische und rechtliche Fragen in der Psychiatrie. Autor oder Mitautor von 12 Fachbüchern und über 250 wissenschaftlichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Fachbüchern und einem Sachbuch für interessierte Laien. Mitglied verschiedener Fachverbände und Fachbeirat mehrerer Fachzeitschriften.
Prof. Dr. phil. Jérôme 
Endrass
Studium der Psychologie, Psychopathologie und Philosophie. 1996 bis 2003 Wissenschaftler an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich. Seit 2003 in leitender Funktion im Zürcher Justizvollzug, seit 2019 als Forschungsleiter. 2008 Habilitation an der Universität Zürich und seit 2011 Co-Leitung der Arbeitsgruppe Forensische Psychologie an der Universität Konstanz. Seit 2021 ergänzend stellvertretende Co-Leitung der Forensischen Forschungsabteilung der Universität Basel. Fachpsychologe für Rechtspsychologie und Psychotherapie FSP sowie zertifizierter forensischer Gutachter der SGFP. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Methoden der Risikoeinschätzung, Bedrohungseinschätzung, forensische Interventions- und Evaluationsforschung. Autor oder Mitautor von 4 Fachbüchern und über 130 wissenschaftlichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Fachbüchern. Präsident der Sektion Forensische Psychologie der SGFP. Studiengangsleiter des Weiterbildungsmasters für Forensische Psychologie an der Universität Konstanz.
PD Dr. rer. nat. Astrid 
Rossegger
Studium der Psychologie und Kriminologie. Seit 2000 Spezialisierung im Bereich der Forensischen Psychologie. 2008 Promotion und 2016 Habilitation an der Universität Konstanz. Seit 2011 Co-Leitung der Arbeitsgruppe Forensische Psychologie an der Universität Konstanz. Seit 2019 stv. Forschungsleiterin des Zürcher Justizvollzugs sowie seit 2021 ergänzend stellvertretende Co-Leitung der Forensischen Forschungsabteilung der Universität Basel. Fachpsychologin für Rechtspsychologie FSP sowie zertifizierte forensische Gutachterin der SGFP. Wissenschaftliche Schwerpunkte: Methoden der Risikoeinschätzung, Bedrohungseinschätzung, forensische Interventions- und Evaluationsforschung. Autorin oder Mitautorin von 2 Fachbüchern und über 100 wissenschaftlichen Beiträgen in Fachzeitschriften und Fachbüchern. Vorstandsmitglied der Sektion Forensische Psychologie der SGFP. Studiengangsleiterin des Weiterbildungsmasters für Forensische Psychologie an der Universität Konstanz.
Dr. iur. Thomas 
Wolf
1980 bis 2019 Richter, ab 1989 Vors. Richter am Landgericht Marburg (Straf-, Strafvollstreckungs- und Jugendkammer). 1990 bis 1993 Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim BVerfG; seit 1996 Kommentar zur StVollstrO Pohlmann/Jabel/Wolf; Mitautor „Mindestanforderungen für Prognosegutachten“ (2006) und „Empfehlungen für Prognosegutachten“ (2019) sowie „Standards für die Behandlung im Maßregelvollzug“ (DGPPN 2017). Seit 2000 umfangreiche Vortrags- und Fortbildungstätigkeit; Vorsitzender „Interdisziplinärer Arbeitskreis für forensische Psychiatrie und Psychologie“; (www. forensiamsee.de); Co-Autor forensisch-psychiatrischer Fachbücher. Seit 2020 Rechtsanwalt.
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