Multimodale Stresskompetenz (MMSK)

Mathesius, Renate; Scholz, Wolf-Ulrich
2014, 400 Seiten
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978-3-89967-919-9
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978-3-89967-917-5
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Handbuch mit CD-ROM
Konzept, Didaktik/Methodik, Übungsmaterial


Das Handbuch beschreibt die konzeptionellen Grundlagen, Inhalte und didaktisch-methodischen Lösungsansätze des multimodalen Stresskompetenz-Trainings (MMSK). Das Baukastenprinzip des Trainingskonzeptes ermöglicht einen variablen person-, gruppen- und settingbezogenen Einsatz und gibt Anwendern/Anwenderinnen Raum für die Nutzung eigener Erfahrungen und Vorstellungen im Stressbewältigungstraining. Konzeptkonformität und Struktur des Trainings sichern übergeordnete Leitprinzipien, die auf  unterschiedliche Ziel- und Aufgabenstellungen anwendbar sind und die Grundlage für die Planung und Gestaltung des Stresskompetenz-Trainings in Gruppen sowie bei Einzelpersonen bilden.
Die Leitprinzipien beziehen sich (1) auf die vier inhaltlichen, miteinander wechselseitig verbundenen Schwerpunkte Ressourcen, Bewertungsprozesse, Handlungs- und Verhaltensstrategien,  Spannungsregulation, (2) auf die gleichrangige Beachtung des biologischen, psychischen und sozialen/soziokulturellen Aspektes im Stressgeschehen sowie (3) auf die Vermittlung von Instrumenten zu einem stresskompetenten Verhalten durch Wissensvermittlung, Selbstreflexion, Methoden und Strategien, Fähigkeiten und Techniken.
Stresskompetenz-Training  ist sowohl auf die Unterstützung entwicklungsfördernder, gelingender Anpassungsvorgänge als auch auf das Vermeiden, Einschränken und Bewältigen gesundheitsschädigender bzw. -beeinträchtigender Stresswirkungen gerichtet. Das MMSK-Konzept dient vor allem vorausschauend- und präventivorientierten Aufgabenstellungen, lässt sich aber auch in psychotherapeutische Interventionsprozesse integrieren.
Das Handbuch richtet sich an Psychologen/Psychologinnen, Psychotherapeuten/Psychotherapeutinnen, Ärzte/Ärztinnen, psychologisch ausgebildete Personen in Beratung und Coaching sowie Absolventen gesundheits-, betriebs- und sportwissenschaftlicher sowie sozialpädagogischer Studiengänge, die auf den verschiedensten Gebieten der Gesundheitsförderung, Gesunderhaltung und Rehabilitation tätig sind. Stresskompetenz-Training erlangt im betrieblichen bzw. beruflichen Kontext, bei der Behandlung psychosomatischer Störungen (z.B. Rückenleiden) und im Gesundheitssport zunehmend an Bedeutung.
Leser und Leserinnen finden in diesem Handbuch theoretische Grundlagen zum Stressbegriff, Information über neue Ansätze und Zugänge zur Stressproblematik und weiterführende Literatur sowie ein theoriegeleitetes Interventionskonzept mit einer Vielzahl  praktisch-methodischer Anregungen und Übungsmaterialien (auch auf CD). Beispielprogramme zur Gestaltung eines Stresskompetenz-Trainings und Fragebogen zur Veränderungs- und Zustandsmessung ergänzen dies.
 

Dr. Dipl.-Psych. Renate 
Mathesius
Studienabschluss 1962 in Leipzig
1962 bis 1992: Sportpsychologin in sportwissenschaftlicher Forschung und Betreuung von Leistungssportlern
Seit 1992: freiberufliche psychologische Verhaltenstrainerin und Ausbilderin - vorwiegend im Bereich Gesundheitspsychologie - Konzeptentwicklung sowie Aus- und Fortbildung mit den Schwerpunkten Mentaltraining, Entspannungstraining/Spannungsregulation und Stresskompetenz-Training
Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Entspannungsverfahren e.V. und dort als Ausbilderin für Progressive Relaxation und Multimodales Stresskompetenz-Training anerkannt

Kontakt: r.mathesius@online.de
Dipl.-Psych. Dipl.-Päd. Wolf-Ulrich 
Scholz
Approbation als Psychologischer Psychotherapeut
Seit 1999 Personalberatung Universität Frankfurt
Seit 1983 In der Praxiskooperation Frankfurter Institut für Rational-Emotive und Kognitive Verhaltenstherapie (FIRST)
Seit 2004 von der Psychotherapeutenkammer Hessen akkreditiert als Supervisor in der psychotherapeutischen Fortbildung
Das sagen die anderen:

"Gern wird dem Buch eine weite Verbreitung im Bereich der pädagogisch-psychologischen Arbeit im Gesundheitsbereich gewünscht; möge seine Anwendung vielen Klienten zugutekommen und ihnen helfen, im Einklang mit der eigenen Persönlichkeit Entwicklungsspielräume so zu nutzen, dass unter gegebenen gesellschaftlich-sozialen Bedingungen – auch solchen, die wir oft undifferenziert mit „Stress“ beschreiben- Gesundheit weitestgehend gelebt werden kann."

Prof. Dr. Christian Schulte-Cloos, socialnet.de (29. August 2014)