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News - Archiv

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Ein überwiegender Teil der Menschen in Deutschland steht dem Thema Krebsvorsorge laut den Ergebnissen einer repräsentativen Online-Befragung sehr offen gegenüber. So stimmen 56 Prozent der Befragten der Aussage zu, dass sie regelmäßig zu Krebsvorsorgeuntersuchungen gehen. Nur knapp jede vierte befragte Person (23 Prozent) gab in der Befragung an, sich nicht für das Thema Krebsvorsorge zu interessieren. Die Befragung ist vom AOK-Bundesverband aus Anlass des heutigen „Tages der Krebsvorsorge“ in Auftrag gegeben worden, den die AOK gemeinsam mit der Deutschen Krebsgesellschaft initiiert hat.

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„Für die Medizin hat eine neue Ära begonnen.“ Darüber sind sich Professorin Dr. Hildegard Büning und Professor Dr. Axel Schambach einig. Die Gentherapie-Experten aus dem Institut für Experimentelle Hämatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben gemeinsam mit fünf weiteren Experten in einem jetzt erschienenen Übersichtsartikel für die Ärzteschaft in der renommierten Fachzeitschrift „The Lancet“ den aktuellen Stand der Gentherapie zusammengefasst. „Wir können heute extrem präzise, mikrochirurgische Eingriffe am Genom durchführen“, erläutert Professor Schambach. Möglich macht das die Methode des Genome-Editing, auch Genom-Chirurgie genannt.

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Erstmals vergeben: Martina Grote-Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ – Deutsche Herzstiftung überreicht den Preis an Frankfurter Forscherin

Dr. Lena Marie Seegers vom Universitätsklinikum Frankfurt, Medizinische Klinik 3: Kardiologie und Angiologie, erhält den Wissenschaftspreis „Frauenherzen“ der Deutschen Herzstiftung für ihre Arbeit über geschlechtsspezifische Unterschiede von Plaque-Strukturen. Der Preis ist 2023 erstmals gemeinsam mit der Projektgruppe „Frauen und Familie in der Kardiologie“ und der „Arbeitsgruppe Gendermedizin in der Kardiologie“ der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) ausgeschrieben worden.

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Wahrscheinlich bilden wir uns hauptsächlich ein, dass täglicher Kaffeegenuss uns munterer macht. Zu diesem Schluss kommen wissenschaftliche Untersuchungen zur Wirkung von Koffein. Koffein hat vor allem eine erwiesene wachmachende Wirkung, wenn wir zu kurz geschlafen haben oder bereits sehr lange wach sind. Dann unterstützen koffeinhaltige Getränke, wie Kaffee oder Tee, das Wachheitsgefühl. Ausgeschlafen und wach ist es so, dass Koffein uns nicht wacher macht, als wir es schon sind. Andere Studienergebnisse deuten aber an, dass Koffein viel mehr tun kann als munter machen.

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Ein gespendetes Organ bleibt für den Körper immer fremd und wird vom Immunsystem bekämpft. Um eine Abstoßung zu verhindern, muss die komplette Immunabwehr ein Leben lang unterdrückt werden. Ein MHH-Forschungsteam setzt nun genetisch veränderte Killerzellen gegen genau jene Immunzellen an, die das Transplantat zerstören wollen.

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Öffentlichkeit und Politik stützen sich - nicht nur in Krisensituationen - notwendigerweise auf wissenschaftliche Beratung. Warum ist dies in der Corona-Krise ebenso wie in der Klima-Krise nur mäßig erfolgreich gelungen? Der Arzt, Psychologe und Systemforscher Professor DDDr. Felix Tretter sieht den Mangel in erster Linie bei der Desintegration einzelner wissenschaftlicher Befunde. In seiner aktuellen Monografie "Wissensgesellschaft im Krisenstress" wirbt er für eine transdisziplinäre ökologische Humanwissenschaft, die Perspektiven und Ergebnisse der Einzelwissenschaften integriert.

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- Der Pandemic Recovery Survey , eine von LMU (Ludwig Maximilian Universität München) weltweit geführte Umfrage befasst sich mit der Lebenssituation nach der Corona-Pandemie

- Insgesamt wurden 621.000 Menschen aus 21 Ländern zu ihrer Gesundheit und medizinischen Versorgung, Ernährungsicherung, Bildung und Finanzlage befragt.

- Die Herausforderungen bei der Ernährungssicherung nehmen zu: Elf Prozent der befragten Deutschen haben nicht immer genug zu essen

- in Nigeria, Südafrika und Kolumbien sind es sogar mehr als die Hälfte der Teilnehmer.

 

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Was hat eine siebenstündige Narkose mit einer Autoreise von Norwegen nach Südafrika zu tun? Bei beiden wird gleich viel Kohlendioxid ausgestoßen, so eine Studie, die im hessischen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Demnach stammen weltweit etwa 4,4 Prozent der CO²-Emissionen aus medizinischen Einrichtungen. In Deutschland sind es sogar bis zu fünf Prozent. Dabei gilt die Anästhesie als Klimakiller. „Nachhaltigkeit sollte auch an der Intensivmedizin nicht vorbeigehen“, sagt Prof. Rolf Dembinski, Mitglied des Programmkomitees und der Wissenschaftlichen Leitung sowie Leiter des WIVIM e.V. „Mittlerweile gibt es Möglichkeiten für klimafreundlichere Narkosen.“ Wie diese aussehen und wie grün die „Green Anaesthesia“ wirklich ist, ist eins von vielen Themen der 34. Ausgabe des Symposiums Intensivmedizin + Intensivpflege in der MESSE BREMEN und im Congress Centrum Bremen.

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Die Nettoausgaben für Arzneimittel zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung haben im Jahr 2022 mit 52,9 Mrd. Euro wieder einen neuen Rekordwert erreicht. Im Zehn-Jahres-Vergleich sind die Nettokosten um 88,0 Prozent angestiegen. Die Kosten für patentgeschützte Arzneimittel haben sich in diesem Zeitraum sogar verdoppelt: Sie lagen 2022 bei 27,8 Mrd. Euro, während es 2013 noch 13,9 Mrd. Euro waren. Damit entfiel bei den Arzneimittel-Ausgaben 2022 mehr als jeder zweite Euro auf patentgeschützte Arzneimittel (52,6 Prozent). Zum Vergleich: Die Wirtschaftskraft Deutschlands stieg – gemessen am Bruttoinlandsprodukt – im selben Zeitraum gerade einmal um knapp 38 Prozen

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Lange Zeit galt der Typ-2-Diabetes als eine Erkrankung, die, einmal ausgebrochen, nicht mehr rückgängig zu machen ist. Dieses Bild hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Heute weiß man, dass es zumindest in den frühen Stadien des Typ-2-Diabetes durchaus möglich ist, den entgleisten Zuckerstoffwechsel wieder in ein gesundes Gleichgewicht zu bringen. Diese sogenannte Remission sollte daher das Ziel jeder Therapie bei Menschen mit Prädiabetes oder frühem Typ-2-Diabetes sein, betont die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Auf der Diabetes Herbsttagung, die die DDG gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) im November in Leipzig veranstaltet, wird die zentrale Rolle der Ernährung für das Erreichen einer Remission Thema sein.

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