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Nephrologie: In den letzten Jahren sind wichtige Fortschritte im Verständnis der Pathophysiologie verschiedener Glomerulonephritis-Entitäten erzielt worden. Dies ermöglichte wesentliche Verbesserungen der Diagnostik und Therapie. Prof. Dr. Elion Hoxha und KollegInnen bieten in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Nieren- und Hochdruckkrankheiten´ ein Update zur IgA-Nephropathie, membranösen Glomerulonephritis, Minimal Change Disease sowie zur fokalen und segmentalen Glomerusklerose.

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Fast 68 Prozent der chronisch Nierenkranken leiden zusätzlich an mindestens drei weiteren chronischen Erkrankungen // Herzinsuffizienz und kardiovaskuläre Erkrankungen besonders häufig // Anstieg der Multimorbidität mit fortschreitendem Nierenschaden

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Auf Intensivstationen sind sowohl Mitarbeitende als auch Patientinnen und Patienten und deren Angehörige hohen mentalen Belastungen ausgesetzt und für die Entwicklung psychischer Beschwerden oder Erkrankungen besonders gefährdet. Um die psychosoziale Betreuung in diesen herausfordernden Situationen zu verbessern, untersucht das Forschungsprojekt „IPS-Pilot – Integrierte Psychosoziale Versorgung in der Intensivmedizin“ nun konkrete Maßnahmen in der Praxis. Auf acht Intensivstationen an drei Universitätskliniken in Deutschland, darunter auch an der Universitätsmedizin Magdeburg, werden gezielte psychologische Hilfsangebote für Mitarbeitende und Betroffene erprobt. Ziel ist es, die Mitarbeitenden auf Intensivstationen substantiell zu unterstützen und die psychosoziale Versorgung von Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen nachhaltig zu verbessern.

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Der übliche Wohnungsstandard orientiert die Raumaufteilung an einer Minderheit: traditionellen Kleinfamilien, Eltern plus ein bis drei Kinder. Andere Bewohner werden in der üblichen Hausplanung kaum berücksichtigt: Familien mit einem behinderten Mitglied, Großfamilien, Patchworkfamilien, kinderlose Paare, Alleinerziehende mit Kindern. Wohnbau-Architekten sollten daher soviel Spielraum und Flexibilität einplanen, dass Bewohner die Räume und Einrichtungen aktiv an ihre individuellen persönlichen Bedürfnisse anpassen können. Eigene Gestaltungsmöglichkeiten lösen einen Wohlfühleffekt aus - und dienen letztlich der Gesundheit der Bewohner. Unter diesen Gesichtspunkten präsentieren die Architektin Prof. Gemma Koppen und die Psychologin Prof. Tanja Vollmer Analysen, Konzepte und interessante Beispiele in ihrem aktuellen Lehrbuch ´Architektur und psychosoziale Gesundheit im bezahlbaren Wohnungsbau`.

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Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie zum Nierenzellkarzinom überarbeitet und neue Empfehlungen zu erblichen Tumoren integriert, deren Diagnostik und Behandlung besondere Fachexpertise erfordern. Die Leitlinie entstand unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie sowie unter Mitwirkung von 33 weiteren Fachgesellschaften und Organisationen. Finanziert wurde die Leitlinie von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie. Ziel der S3-Leitlinie ist es, evidenzbasierte Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Therapie von Patient*innen mit Nierenkrebs zu verbessern.

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Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert in einer soeben veröffentlichten Stellungnahme eine Berücksichtigung der chronischen Nierenkrankheit (CKD) im „Gesundes-Herz-Gesetz“ (GHG). Dieses wurde vom Bundesministerium für Gesundheit erarbeitet und hat bereits am 28.08.2024 das Kabinett passiert. Dabei wird die DGfN unterstützt von der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie e. V. (DGK). Das Ziel des Gesetzes ist die Prävention und Verbesserung der Versorgung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wofür sich auch die DGfN einsetzt. Obwohl die CKD ein wichtiger und häufiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall ist, wird sie im aktuellen Gesetzentwurf nicht berücksichtigt. Gezielte Früherkennungsmaßnahmen und eine rechtzeitige Behandlung der CKD könnten jedoch die Inzidenz lebensbedrohlicher kardiovaskulärer Ereignisse deutlich senken.

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Qigong kann das Leben mit Koronarer Herzkrankheit (KHK) wesentlich erleichtern und günstig beeinflussen, empfehlen der chinesische Mediziner Prof. Dr. Tianjun Liu und der deutsche Psychotherapeut Prof. Dr. Willi Neumann in ihrem Standardwerk ´Chinesisches Medizin-Qigong´.

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Cardiac surgery: "Anaesthesiologists play a significant role in the management of cardiac surgical patients during the various stages of Cardiopulmonary Bypass. Anesthesia drug administration and maintenance , hemodynamic management, coagulation management, monitoring and prevention of complications and disasters (air embolism, vasoplegia, awareness under anesthesia, allergic reactions and MH), neuroprotection, and preventon of endorgan injury are important aims of anesthesia management during cardiopulmonary bypass. Communication and coordination between the surgical, anesthesia, and perfusion teams are key to the successful conduct of Cardiopulomary Bypass and cardiac surgery," Steven Bartels and Kathirvel Subramaniam emphasize in the new textbook "Extracorporeal Circulation in Theory and Practice".

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In der Notfallversorgung in Deutschland arbeiten der ambulante und der stationäre Sektor meist getrennt voneinander - und entsprechend ineffizient. Prof. Dr. Hans-Jörg Busch und Kollegen berichten in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift ´Intensiv- und Notbehandlung´, wie sich die Problematik lösen lässt. Die Autoren stellen die "Konzeption eines integrierten Notfallzentrums in Freiburg" vor - "bauliche und prozessuale Integration der Leistungserbringer aus zwei Behandlungssektoren."

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Transplantation: Jährlich spenden in Deutschland etwa 500 gesunde Erwachsene eine Niere. EmpfängerInnen sind immer - dies ist gesetzlich vorgeschrieben - nahestehende Nierenkranke. Der Spender- und Empfängerkreis ließe sich durch eine rechtliche Änderung deutlich ausweiten, empfehlen Prof. Dr. Claudia Sommerer und Prof. Dr. Martin Zeier in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift ´Nieren- und Hochdruckkrankheiten´ (Dustri).

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