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News - Archiv

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Die anhaltende Knappheit an verfügbaren Organtransplantaten in Deutschland lenkt zunehmend die Aufmerksamkeit auf die gerechte Verteilung von Spenderorganen. Seit Jahrzehnten erfolgt die Organzuteilung nach weitestgehend unveränderten Verteilungsregeln (Allokationsregeln) der Eurotransplant International Foundation, deren konkrete Auswirkungen bislang noch nicht tiefgreifend analysiert wurden. Eine neue Studie unter der Federführung der Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nieren- und Hochdruckkrankheiten des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, hat nun erstmals die praktischen Auswirkungen dieser Regelungen untersucht. Die Ergebnisse der Studie „Allokationsregeln und altersabhängige Wartezeit bei Nierentransplantationen – Eine Analyse aus dem nationalen Transplantationsregister“ wurden heute im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht.

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Erstmals hat das Team der Herzchirurgie am Universitätsklinikum Heidelberg zwei Patienten vollständige Kunstherzen der Firma Carmat implantiert. Die Geräte der neuesten Generation unterstützen das biologische Herz nicht nur, sondern ersetzen es komplett. In der Brust der beiden Patienten pumpt nun kein Muskel mehr das Blut durch den Körper, sondern ein Wunderwerk der Robotik. Nur das Kabel zur Stromversorgung ragt aus dem Bauch. Beide Patienten haben den Eingriff gut überstanden.

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In serbischen Haftanstalten sind nach wie vor Misshandlungen und Folter an der Tagesordnung, berichten Inspekteure der EU-Organisation CPT (European Committee for the Prevention of Torture and Inhuman or Degrading Treatment or Punishment). In den meist verrotteten Zellen stehen weniger als zwei Quadratmeter pro Person zur Verfügung. Medizinische Betreuung findet nur ausnahmsweise statt.

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Welche Zellen für Nierenschäden bei Lupus-Patient:innen verantwortlich sind, haben Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, des Deutschen Rheumaforschungszentrums (DRFZ) und des Max Delbrück Center nun aufgeklärt. Die in Nature* publizierte Studie könnte künftigen Antikörpertherapien gegen die Autoimmunerkrankung den Weg bereiten.

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Der Pro-Kopf-Konsum von Alkohol in Deutschland ist seit Jahrzehnten rückläufig. Daten des Statistischen Bundesamts zufolge wurden 2003 noch rund 147 Liter pro Person und Jahr getrunken, 2021 waren es noch 121 Liter. Vor allem die Generation Z scheint ein weniger intensives Verhältnis zu manchen Arten von Alkohol zu pflegen, wie unsere Grafik zeigt.

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Mit mehr als 17.000 Neueinleitungen jährlich hat sich die außerklinische Beatmung von Patienten mit einer chronischen respiratorischen Insuffizienz mehr als etabliert. Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) ersetzt die neue Leitlinie die bisher bekannte S2k-Leitlinienversion für invasive und nichtinvasive Therapien und bezieht sich ausschließlich auf die NIV-Therapie.

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Schmerztherapie in der Intensivstation: Warum müssen operierte PatientInnen häufig starke Schmerzen ertragen? Professor Dr. Enno Freye bietet in seinem Lehrbuch ´Opioide in der Medizin´ eine häufig zutreffende Erklärung: Der Anästhesist verordnet für die Intensivstation eine Analgesie mit einerm unspezifischen "nach Bedarf". Daraufhin wählt die zuständige Pflegekraft der Intensivstation im Zweifel vorsichtshalber eine niedrige Dosierung, um potentielle Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden - Atemdepression, Harnretention, starke Sedierung, Konstipation. Freye rät dringend von der Verordnung "nach Bedarf" ab und empfiehlt eine möglichst verlässliche Dosierungsangabe.

 

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Beatmungsassoziierte Schäden der Lunge sind nach wie vor häufig. "Das Konzept der protektiven Beatmung umfasst nicht nur niedrige Tidalvolumina und inspiratorische Drucklimitierung, sondern auch die Minimierung eines beatmungsinduzierten Zwerchfellschadens (´Diaphragmatic Myotrauma´)", fordern Wolfgang Oczenski und Christoph Hörmann im Jahrbuch Intensivmedizin.

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Die erste alleinig federführend von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) verantwortete S3-Leitlinie – Intensivmedizin nach Polytrauma – ist jetzt von der AWMF veröffentlicht worden. „Es brauchte dringend Handlungsempfehlungen für die sich an die Akutversorgung anschließende intensivmedizinische Behandlung von Polytraumapatienten“, betont der Past Präsident der DIVI, Prof. Gernot Marx, Direktor der Klinik für Operative Intensivmedizin und Intermediate Care am Universitätsklinikum Aachen. Er koordinierte die Leitlinie gemeinsam mit seinem Kollegen Prof. Frank Hildebrand, Direktor der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Aachen. So würde die Versorgung von Schwerstverletzten nach Unfällen aber auch Kriegsopfern aus der Ukraine die medizinischen Teams vor immer neue Herausforderungen stellen. „Aber jetzt können wir erstmals validierte Behandlungsempfehlungen aussprechen,…

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