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News - Archiv

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Hitze kann die Nieren nachhaltig schädigen. Studien aus südlichen Ländern zeigen eine Häufung von chronischer Nierenkrankheit (CKD) bei ansonsten gesunden Menschen, die draußen in der Landwirtschaft arbeiten (1). Dies lässt erahnen, was auch hierzulande auf uns zukommen könnte. Da sich Nierenschäden über Jahre unbemerkt summieren können und dann oft nicht mehr rückgängig zu machen sind, rät die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) dringend, die Nieren bei heißem Wetter zu schützen. Dazu gehört, ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke zu trinken und extreme körperliche Anstrengungen in den besonders heißen Mittagsstunden zu vermeiden. Medikamente, die die Nieren schädigen können, wie Schmerzmittel - zum Beispiel Ibuprofen, Diclofenac und Naproxen - sollten möglichst nicht eingenommen oder reduziert werden.

 

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Ernährung für chronisch Nierenkranke: Lange Zeit wurde fälschlich eine streng kaliumreduzierte Kost mit Verzicht auf Obst und Gemüse empfohlen. Dr. Barbara Contzen berichtet in der aktuellen Ausgabe von ´Nieren- und Hochdruckkrankheiten´, dass eine pflanzenbasierte Ernährung auch im Stadium der fortgeschrittenen Nierenerkrankung keineswegs mit einem erhöhten Hyperkaliämie-Risiko verbunden sein muss. Naturbelassenes Obst und Gemüse bieten Nierenkranken auch im fortgeschrittenen Stadium die optimale Ernährung - im Gegensatz zu industriell hergestellten Nahrungsmitteln.

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Frauen mit einer chronischen Nierenkrankheit (CKD) erhalten eine schlechtere medizinische Versorgung als Männer: weniger Früherkennung, weniger Medikamente und weniger Dialysen. Dies zeigen aktuelle klinische Studien (1, 2). Für diese Unterschiede sei nicht allein das verschiedene biologische Geschlecht ausschlaggebend. Vielmehr stünden hier Genderaspekte wie Unterschiede in Wahrnehmung und Umgang mit Erkrankungen im Zentrum, sagt die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN).

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Herzkrank durch Schlaganfall? Eine neue LMU-Studie zeigt, warum es dazu kommt – und wie man dem in Zukunft entgegenwirken kann.

 

Ein Schlaganfall verursacht nicht nur akute Schäden im Gehirn, sondern kann auch in anderen Organen – zum Beispiel im Herzen – langfristige Gesundheitsprobleme nach sich ziehen. „Die Auswirkungen von Hirnverletzungen auf die systemische Immunität sind bisher jedoch kaum untersucht“, sagt Professor Arthur Liesz vom Institut für Schlaganfall- und Demenzforschung (ISD) des LMU Klinikums. Er ist Leiter einer neuen Studie, deren Ergebnisse kürzlich im Fachmagazin Cell veröffentlicht wurden. Die Forschenden gingen darin von der Annahme aus, dass die hohe Rate an Begleiterkrankungen, die sich nach einem Schlaganfall entwickeln, eine gemeinsame immunologische Ursache haben könnte. Und tatsächlich sind sie bei der Suche danach fündig geworden: Der Ursprung für die Fehlfunktionen in anderen Körperbereichen liegt im Immungedächtnis der blutbildenden…

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Eine Geburt ist ein physisch und emotional überwältigendes Ereignis. Es sind im Wortsinn gewaltige Vorgänge, die in und mit dem Körper einer werdenden Mutter stattfinden. Nicht allen Frauen gelingt es, das als positiv zu erleben – einige fühlen sich sowohl der Situation als auch den Geburtshelfenden hilflos ausgeliefert, erleben Angst oder überdurchschnittliche Schmerzen. Warum eine Geburt zum traumatischen Erlebnis werden oder alte Traumata wiederbeleben kann, welche Risikofaktoren es hierfür gibt und wie eine traumasensible Geburtsbegleitung dem entgegenwirken kann, darüber klärt die Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (DGPM) auf.

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Die TAZ berichtet aktuell über eine Selbsttötung in der Strafvollzugsanstalt Wolfenbüttel. Dort hat sich ein inhaftierter Mann das Leben genommen. Er war zuvor aufgrund einer Selbstgefährdung in ein besonders gesicherten Haftraum verlegt worden. Die Videoüberwachung war angeordnet. Warum er sich trotzdem das Leben nehmen konnte, wird jetzt untersucht.

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Katastrophenmedizin: Bei einem russischen Angriff oder einem Unfall ist eine CBRN-Katastrophe möglich - Freisetzung chemischer, biologischer, radiologischer oder nuklearer Agenzien. "Die potenzielle Kontamination der Patienten und der betreuenden Personen stellt eine signifikante Gefahr für Rettungskräfte sowie für eine Kontaminationsverschleppung in Krankenhäuser dar. Eine Anpassung der üblichen, standardisierten medizinischen Versorgungsprozesse ist daher zwingend erforderlich. Die Arbeitsgemeinschaft ´medizinischer CBRN-Schutz´der Deutschen Gesellschaft für Katastrophenmedizin hat in interdisziplinärer Projektarbeit zwei Leitfäden erarbeitet, die eine zusammenfassende, ressortübergreifende Anleitung und Hilfestellung bei der Versorgung kontaminierter Personen in CBRN-Lagen sowie bei den spezifischen Anforderungen an die Krankenhausinfrastruktur bereitstellen." Die Fachzeitschrift Intensiv- und Notfallbehandlung (dustri) stellt die Anleitung (in Nr. 2/2024) vor.

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Ein großer Teil der Bevölkerung leidet - ohne es zu wissen - unter einem Mangel an Magnesium. Dies wird in der Medizin zu wenig beachtet und ist v.a. für Kinder/Jugendliche und für Senioren folgenschwer, berichtet die Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten (6/2024).

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Forschende der Universität Heidelberg haben im renommierten Wissenschaftsjournal Lancet Digital Health eine Studie zu mehr als 60.000 Patienten veröffentlicht und zeigen das Potenzial von KI in der Herzmedizin auf.

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Ein bemerkenswerter Schritt für die Gesundheitsvorsorge in Deutschland: die Zahl der abgerechneten Vorsorge-Koloskopien hat im Jahr 2023 erstmalig die Schwelle von 600.000 überschritten. Die beeindruckende Zahl von 611.249, präsentiert vom Zentralinstitut der Kassenärztlichen Versorgung (Zi), setzt nicht nur einen historischen Rekord, sondern symbolisiert auch einen entscheidenden Meilenstein im Kampf gegen Darmkrebs.

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