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Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen hat in einer Studie gezeigt, wie Menschen nach einer Nierentransplantation besser versorgt werden können. Ihre Erkenntnisse sollen helfen, das Risiko eines potentiell tödlichen Nierenversagens nach einer Transplantation zu verringern. Aufgelegt wurde die Studie von Prof. Dr. Lars Pape von der Universität Duisburg-Essen und Prof. Dr. Mario Schiffer aus dem Universitätsklinikum Erlangen. Die Studie wurde vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses mit 5,4 Millionen Euro gefördert und in mehreren deutschen Nierentransplantationszentren durchgeführt.

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Eine neue Studie unter Leitung der Hochschule Neubrandenburg und der Universität Oxford zeigt, dass wilde Schimpansen gezielt Pflanzen mit medizinischen Eigenschaften fressen, um sich selbst zu heilen. Das Forscherteam um Dr. Fabien Schultz und Dr. Elodie Freymann beobachtete 51 Schimpansen im Budongo Regenwald und testete 17 Pflanzenarten auf ihre entzündungshemmenden und antibakteriellen Eigenschaften. Die Ergebnisse: 88% der Pflanzen hemmen Bakterien, 33% wirken entzündungshemmend. Aus den Erkenntnissen der Studie können Menschen lernen, neue Medikamente zu entwickeln.

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Für viele Menschen mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz stellt eine Herztransplantation die einzige Überlebensmöglichkeit dar. Steht kein Spenderherz zur Verfügung, kann ein sogenanntes Kunstherz den Patientinnen und Patienten helfen. Vor zehn Jahren wurde in der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) das weltweit erste Kunstherz des Typs HeartMate 3 erfolgreich implantiert – das Modell ist kleiner und technisch versierter als sein Vorgänger. Konnte es die Erwartungen erfüllen? Und wie geht es dem Patienten heute? „Wir haben mit dem Modell sehr gute Erfahrungen gemacht. Durch die technischen Neuerungen kommt es zu weniger Komplikationen, und die Patienten profitieren von der wiedergewonnenen Lebensqualität“, erklärt Professor Dr. Jan Schmitto, Leiter des Profilbereiches Herzunterstützungssysteme sowie aktive kardiale Implantat-Technologien der Klinik für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie (HTTG). Dem Patienten, einem inzwischen 66-jährigen Mann aus Hessen, geht es…

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Könnte die Messung von Proteinverklumpungen in unseren Zellen ein neuer Ansatz sein, um unser Risiko für altersbedingte Krankheiten zu bestimmen? Prof. Dr. Dorothee Dormann und Prof. Dr. Edward Lemke von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) sowie Adjunct Directors am Institut für Molekulare Biologie (IMB) in Mainz schlagen in einem in Nature Cell Biology veröffentlichten Artikel das Konzept einer "Proteinaggregationsuhr" zur Messung von Alterung und Gesundheit vor.

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Schwerbrandverletzten Zentrum Niedersachsen wird zum ersten CPT PlasmaKompetenzZentrum in Europa zertifiziert

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Die jetzt vom Lancet publizierte Studie deutscher Pneumologen und Intensivmediziner "In-hospital mortality, comorbidities, and costs of one million mechanically ventilated patients in Germany: a nationwide observational study before, during, and after the COVID-19 pandemic" wird die fachlichen wie auch gesellschaftspolitischen Diskussionen der nächsten Wochen bestimmen, sind sich die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) wie auch die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) einig. Das müsse sie sogar, betonen beide Präsidenten!

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Dank elektronischer Medien sind Patientenschulungen vielseitiger geworden, interesssanter, vielleicht auch erfolgreicher. Damit steigen allerdings auch die Anforderungen an die Qualifikation der Schulungsanbieter. In der Fachzeitschrift "Psychosoziale und Medizinische Rehabilitation" beschreiben Andrea Reusch, Ulrike Worringen und KollegInnen konkrete Möglichkeiten und Qualitätskriterien.

 

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Berlin - Auf Initiative Nordrhein-Westfalens nehmen mehrere Bundesländer derzeit einen neuen Anlauf, die so genannte Widerspruchslösung im deutschen Transplantationsgesetz zu verankern. Der Antrag für eine entsprechende Gesetzesänderung soll am 14. Juni in den Bundesrat eingebracht werden. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) begrüßt den neuen Vorstoß. „Die Widerspruchlösung ist das wichtigste und effektivste Instrument, um das bestehende Potential möglicher Organspenden besser zu nutzen“, sagt Professor Dr. med. Martin K. Kuhlmann, Präsident der DGfN. Nicht ohne Grund sei sie bereits in der Mehrzahl der EU-Länder geltendes Recht – und habe dort die Zahl der zur Verfügung stehenden Spenderorgane deutlich erhöht.

 

 

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Neue Technik: MHH-Klinik arbeitet bei mikrochirurgischen Eingriffen mit speziellem OP-Roboter

 

Die Mikrochirurgie ist Millimeterarbeit, bei der unter einem vielfach vergrößernden Mikroskop beispielsweise feinste Nerven und Gefäße genäht werden. Die seit Jahrzehnten etablierte Operationsmethode wird jetzt durch neue Technik revolutioniert. Der speziell für die Mikrochirurgie konzipierte Operationsroboter „Symani Surgical System“ ermöglicht bisher unmögliche Eingriffe in kleinste Gewebestrukturen. Die Klinik für Plastische, Ästhetische, Hand-und Wiederherstellungschirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) arbeitet als eine von wenigen Kliniken in Deutschland mit diesem System. Nach mittlerweile rund 45 Operationen mit der innovativen Technik sagt Klinikdirektor Professor Dr. Peter Maria Vogt: „Der OP-Roboter erweitert die Grenzen der rekonstruktiven Chirurgie. Die Patientinnen und Patienten profitieren von ganz neuen chirurgischen Möglichkeiten, von besserer Heilung…

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Seit Mitte 2023 dürfen Notfallsanitäter*innen Patient*innen bei Einsätzen auch starke Schmerzmittel verabreichen. Zuvor war die Gabe solcher Medikamente durch gesetzliche Vorgaben dem ärztlichen Personal vorbehalten. Die schmerzlindernde Wirkung und mögliche unerwünschte Effekte zweier sogenannter Opioide im Notfalleinsatz hat Dr. Marvin Deslandes aus dem Forschungsteam um Privatdozent Dr. Gerrit Jansen aus der Universitätsklinik für Anästhesiologie, Intensiv- und Notfallmedizin im Johannes Wesling Klinikum Minden, am Lehrstuhl für Notfallmedizin der Ruhr-Universität Bochum von Prof. Dr. Jochen Hinkelbein, verglichen.

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