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News - Archiv

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Mehr als ein Drittel der Studierenden in Deutschland leidet unter emotionaler Erschöpfung, mehr als die Hälfte unter Konzentrationsstörungen. Am stärksten betroffen sind die Fächer, in denen am meisten memoriert werden muss: Sprachwissenschaften und Jura. Die aktuelle Studie der Techniker-Krankenkasse zeichnet eine dramatische negative Entwicklung in Hochschulen. Häufiger Prüfungsstress und Angst vor ungünstiger Benotung sind die wichtigsten Belastungsfaktoren. Der Stress ließe sich allerdings wesentlich reduzieren, postuliert der Arbeitspsychologe Prof. Dr. Manfred Mühlfelder.

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Das telemedizinische Projekt soll Hausarztpraxen bei der Betreuung von Menschen mit Post-COVID-Syndrom unterstützen. Das Angebot reicht von Information über fallbezogene Beratung bis hin zur Mitbehandlung.

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Nach einem Unfall oder einer schweren Verletzung können Nervenbahnen im Rückenmark geschädigt oder durchtrennt sein. Man spricht von einer Querschnittlähmung. Je nach Lage der Verletzung sind unterschiedliche Teile des Körpers von Ausfällen und Lähmung betroffen. Forschende unter Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt untersucht, inwiefern Rückenmarksverletzungen auch zu einer eingeschränkten Immunfunktion beitragen. Im Fachmagazin Brain* beschreiben sie unter anderem, wie komplette Querschnittlähmungen zu Immunschwäche und einem erhöhten Infektionsrisiko führen. Diese können die neurologische Erholung behindern oder gar lebensbedrohlich sein. Vorbeugung hingegen kann die Risiken mindern.

 

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Nephrologie: Bei COVID-19-Patienten tritt häufig eine Nierenschädigung auf. Die Urin-Biomarker Calprotectin und NGAL weisen vorzeitig darauf hin, dass ein schwerer Verlauf mit der Notwendigkeit einer Intensivbehandlung zu erwarten ist. Dies bietet die Möglichkeit, die Therapie frühzeitig anzupassen. Über die Details berichten Prof. Dr. Timm H. Westhoff und Kollegen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten.

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Ultra-hochauflösende volldigitale Photon-Counting-Computertomografie ermöglicht bei Hochrisikopatient*innen erstmals eine präzise nicht-invasive Untersuchung von Herzkrankheiten / Studie im Fachmagazin Radiology

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n einer multizentrischen Phase 3-Studie haben Forschende der MHH Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffs Bulevirtide nachgewiesen, der HD-Viren am Eintritt in die Leber hindert. Damit ist der Weg frei für eine medikamentöse Therapie der besonders aggressiven Lebererkrankung.

 

 

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Bei einem schweren Unfall mit einem Holzspalter trennt sich Christian R. vier Finger seiner linken Hand ab. In einer 14-stündigen Operation gelingt es Experten des Universitätsklinikums Regensburg (UKR), die Finger zu retten und die Beweglichkeit wiederherzustellen.

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Rekonstruktive urologische Chirurgie: Nach einer Zystektomie ist für die Mehrheit der PatientInnen ein orthotoper Harnblasenersatz indiziert. Urologen der Universitätsklinik Ulm empfehlen die Versorgung mit der Ileum-Neoblase nach Hautmann und stellen die Vorgehensweise detailliert im Standardwerk "Rekonstruktive urologische Chirurgie" vor.

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Die Liste der Medikamente und Wirkstoffe, bei denen es in Deutschland Lieferengpässe gibt, ist derzeit besonders lang. Insgesamt listet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für 2023 fast 500 Erstmeldungen von Medikamenten-Lieferengpässen - davon sind indes nicht mehr alle aktuell. Offene Meldungen aus den Vorjahren mit eingerechnet gibt es derzeit bei 477 Arzneimitteln Schwierigkeiten.

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Die meisten der jährlich mehr als 100.000 Todesfälle durch Sepsis in Deutschland sind vermeidbar. Dies belegt erneut eine landesweite Qualitätsverbesserungsinitiative mit der Devise „An Sepsis denken und schnell handeln“ im Bundesstaat Victoria, Australien. Dort ist es innerhalb eines Jahres gelungen, die Krankenhaussterblichkeit bei Sepsis von 17,5% auf 11,3% zu senken. Die Behandlungskosten reduzierten sich dabei um 11,7 Millionen Dollar bei Kosten von 1,8 Millionen für die Durchführung der Kampagne.* Für Deutschland zeigte sich im Rahmen einer aktuellen Krankenakten baiserte Erhebung in 10 Krankenhäusern, bei Sepsis mit gleichem Schweregrad, eine Sterberate von 27,8%**.

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