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News - Archiv

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Etwa 15 Milliarden Euro Tabaksteuer kassiert der deutsche Staat jährlich. Dem stehen fast 100 Milliarden Euro öffentlich finanzierte Folgekosten des Nikotinkonsums gegenüber - Krankenversorgung, Arbeitslosigkeit, vorzeitige Berentung, Umweltschäden u.a. Der aktuelle Tabakatlas belegt, dass der deutsche Finanzminister dennoch den Rauchern weit weniger Steuern abverlangt als alle seine EU-Kollegen.

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Ein Greifswalder Forschungsteam hat zusammen mit internationalen Partner*innen aus Australien und Kanada herausgefunden wie vermieden werden kann, dass eine Verkettung seltener Umstände sogenannte Hirnvenenthrombosen nach einer COVID-19-Impfung auslöst. Durch die Entdeckung können Impfstoffe in Zukunft noch sicherer gemacht werden. Die Studie wurde nun in der Fachzeitschrift New England Journal of Medicine veröffentlicht. Bereits auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie 2021 erhielt das Greifswalder Forschungsteam um Prof. Andreas Greinacher weltweite Aufmerksamkeit, als sie die Ursache sehr seltener Blutgerinnsel in den Hirnvenen nach einer Impfung mit Vektor-basierten COVID-19-Impfstoffen erkannten.

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Das Immunsystem ist ein zweischneidiges Schwert: Jüngeren Menschen rettet es bei Infekten oder Verletzungen das Leben; bei Älteren löst es chronische, u.U. tödliche Krankheiten aus, berichtet Prof. Dr. Walter Land in seiner Monografie ´Die (Un)sterblichkeit der Menschheit´.

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Nephrologie: Chronisch Nierenkranke profitieren von einer pflanzenbasierten Ernährung. "Dies steht im Einklang mit der Win-win-Strategie einer ´Planetary Health Diet´ zur Verbesserung der individuellen Gesundheit wie auch des planetaren Wohlergehens," berichtet Dr. Veit Busch in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nieren- und Hochdruckkrankheiten (Dustri).

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Bakterien nutzen Zucker als Nährstoff und wachsen darin. Urin ist praktisch zuckerfrei. Eine Behandlung mit SGLT2-Hemmern, die bei Diabetes 2 sowie Herz- oder Nierenerkrankungen eingesetzt werden, führt zu einer Zuckerausscheidung im Urin. Bei deren Einführung als Medikament gab es daher große Sorgen vor schweren Niereninfektionen. Die Bonner Forschenden Prof. Sibylle von Vietinghoff, Leiterin der Nephrologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB) sowie Mitglied im Exzellenzcluster ImmunoSensation3, und ihre wissenschaftlichen Mitarbeitenden Dr. Georg W. Sendtner und Julia Miranda haben einen Mechanismus aufklärt, warum es bei SGLT2 Hemmung nicht zu vermehrten Infektionen der Niere selbst kommt.

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69 Prozent der Deutschen haben große Angst davor, an Krebs zu erkranken. Das geht aus einer jährlichen Umfrage der DAK hervor, die auch im vergangenen Jahr wieder gezeigt hat, dass Krebs die meistgefürchtete Krankheit in Deutschland ist. Schaut man sich die aktuellen Zahlen des RKI an, versteht man woher die Sorge rührt: Fast jeder zweite Mann (49 %) und mehr als vier von zehn Frauen (43 %) erkranken hierzulande im Laufe ihres Lebens an Krebs. Etwa jede sechste Frau und jeden siebten Mann trifft die Diagnose dabei schon vor dem 65. Lebensjahr. Zudem ist Krebs trotz stetiger medizinischer Fortschritte weiterhin die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.

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Frauen und Männer können bei denselben Erkrankungen unterschiedliche Symptome entwickeln, unterschiedliche Risiken haben und unterschiedlich auf die gleichen Therapien ansprechen. Doch Forschung, Leitlinien und Versorgung bilden diese Realität noch zu selten ab. Auf der Jahres-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) machten Expertinnen und Experten vergangene Woche deutlich, dass Geschlechtersensibilität als Teil der personalisierten Medizin die Voraussetzung für gute Versorgung ist – und Fehl- sowie Unterversorgung vermeiden hilft. Eine moderne Innere Medizin muss wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent in eine bessere Versorgung überführen.

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Pünktlich zum Weltkrebstag liegt die aktualisierte, fünfte Auflage des Europäischen Kodex gegen Krebs in deutscher Sprache vor. Der Kodex wird von der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO veröffentlicht und enthält 14 wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen, mit denen Menschen ihr persönliches Krebsrisiko senken können. Erstmalig beinhaltet der Kodex auch konkrete Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger. Die Deutsche Krebshilfe und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) fordern, dass Deutschland seine Präventionspolitik stärker an den Empfehlungen der WHO ausrichtet, um das Potenzial der Krebsprävention auszuschöpfen.

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