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Der Einfluss der Selbststeuerung auf den Schlaf

Gieselmann, Annika
2011, 252 Seiten
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978-3-89967-767-6
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Psychotherapeuten hören von ihren Patientinnen und Patienten häufig Schilderungen über schlechten und nicht erholsamen Schlaf. Trotz einschlägiger Manuale gilt die Behandlung der meist chronischen psychischen Störung als relativ schwer und mühsam. Ein möglicher Grund könnte darin liegen, dass vergleichsweise wenig Wissen darüber herrscht, warum manche Individuen trotz widriger Umstände erholsam schlafen können, während der Schlaf anderer wesentlich störanfälliger ist. Die vorliegende Arbeit versucht sich dieser Frage zu nähern und untersucht den Einfluss des Konzeptes der Selbststeuerung auf den Schlaf. Als eine gesunde Selbststeuerung wird hiernach die Fähigkeit bezeichnet, sich von maladaptiven kognitiven und affektiven Lagen abzulösen. Im Unterschied zu verwandten Persönlichkeitskonstrukten erhebt dieses Konzept den Anspruch, über eine bloße Beschreibung von Eigenschaften hinauszugehen und erklärt die mangelnde Kompetenz zur Affektregulation als die Ursache für das übermäßige Verharren in wenig hilfreichen Zuständen. Aus den Ergebnissen einer korrelativen und einer experimentellen Untersuchung werden mögliche differentielle Implikationen für die Behandlung nicht erholsamen Schlafes diskutiert.

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