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Harninkontinenz der Frau: Gute Ergebnisse bei der Rekonstruktion der weiblichen Harnröhre

Bei einer kompletten oder partiellen Harninkontinenz der Frau kann die Rekonstruktion der Harnröhere indiziert sein. Prof. Dr. Dr. Vladimir Zvara beschreibt und illustriert im Lehrbuch "Rekonstruktive urologische Chirurgie" detailliert die operativen Möglichkeiten. "Die Harnkontinenz der Frau ist ein Ergebnis des Zusammenwirkens zwischen verschiedenen Mechanismen; bei jedem Versuch einer Harnröhrenrekonstruktion muss dieser ursprüngliche Mechanismus simuliert werden.

Die Voraussetzung für die Harnkontinenz ist eine adäquate Harnröhrenlänge, auf die der Verschlussdruck übertragen wird. Dazu sind die Fixation der Harnröhre an die umgebenden Strukturen und die ungestörte Funktion des Diaphragma urogenitale für die normale Funktion der vesikourethralen Einheit bzw. zum Erreichen der Kontinenz notwendig."

Die Rekonstruktion der weiblichen Harnröhre ist in den Händen eines erfahrenen Operateurs selten mit Komplikationen und meist mit Erfolg verbunden, schreibt Zvara. "Eine sorgfältige Planung des Eingriffs und Wahl des geeigneten Verfahrens in Abhängigkeit des pathologischen Befundes sind Wegweiser für den Erfolg.

Bei Rekonstruktionen kompletter Harnröhrendefekte, Exzisionen von großen Harnröhrendivertikeln oder Versorgung von urethrovaginalen Fisteln sind die Voraussetzungen für eine solche Operation gute Kenntnisse der vaginalen Chirurgie und die Fähigkeit des Operateurs, bei Bedarf seinen Plan zu ändern, d.h. entsprechend dem unerwarteten Befund qualifiziert zu reagieren."

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