Aktuelles

Empirische Sonderpädagogik: Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf sind stärker als Regelschüler durch Stress gefährdet und benötigen daher besondere Hilfen zur Entwicklung von Stresstoleranz, empfehlen Jennifer Beck und Heinrich Tröster (TU Dortmund); ihre Studie erschien in der Zeitschrift „Empirische Sonderpädagogik“ (Ausgabe 3/2017).

Weiterlesen

88% der Pflegekräfte wünschen ein eigenverantwortlicheres Arbeiten. 78% geben an, dass sie ihre fachspezifischen Kompetenzen im Berufsalltag nicht genügend anwenden können. Zugleich sind im Schnitt 37% der Meinung, dass freiberufliche Tätigkeit in der Pflege nicht möglich ist, obwohl sie dies als Freiberufler bereits vielfältig umsetzen könnten.

Weiterlesen

Radler spüren den kalten Angstschweiß, wenn ihnen ein Lkw zu nahe kommt, Fußgänger fühlen sich in der Unterführung mulmig, eine Straßenecke weiter genießen sie das entspannte Flanieren. Die räumlichen und sozialen Strukturen einer Stadt lösen individuell, aber auch kollektiv unterschiedliche Empfindungen aus. Das Projekt Urban Emotions am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entwickelt Methoden, diese Gefühle messbar zu machen, um sie bei der Stadt- und Raumplanung zu berücksichtigen.

Weiterlesen

Wissenschaftlerinnen der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben Daten über sexuelle Grenzverletzungen bei Frauen und Männern im klinischen Alltag erhoben. Es zeigt sich, dass verbale Belästigungen die häufigste Form von Grenzverletzungen am Arbeitsplatz sind. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift JAMA Internal Medicine* veröffentlicht. Mit ihren vielfältigen Maßnahmen zur Prävention von Grenzverletzungen im beruflichen Alltag gilt die Charité zugleich bundesweit als Vorreiterin beim Schutz ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor sexuellen und ähnlichen Grenzverletzungen. Auch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sieht die Charité als Good-Practice-Beispiel**.

Weiterlesen

Forscher der Leipziger Universitätsmedizin haben herausgefunden, dass schon die frühe Kindheit entscheidend für die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas ist. Sie analysierten dazu die Entwicklung des Gewichts von mehr als 51.000 Kindern von der Geburt bis in die Adoleszenz. Das Ergebnis ist eindeutig: Fast 90 Prozent der Kinder, die im Alter von drei Jahren übergewichtig waren, waren es auch als Jugendliche. Bei ihnen erfolgte der stärkste Gewichtszuwachs im Kleinkindalter von zwei bis sechs Jahren. Die Ergebnisse haben die Wissenschaftler aktuell im renommierten New England Journal of Medicine veröffentlicht.

Weiterlesen

Stellen Sie sich vor, Sie kaufen einen neuen Fernseher – würden Sie Ihr altes Gerät lieber dem Händler in Zahlung geben, es spenden oder für den gleichen Betrag einen Nachlass beim Kauf des neuen Gerätes nutzen? Georg Felser (Hochschule Harz, Wernigerode) hat Konsumentscheidungen dieser Art untersucht: Die Ergebnisse, unter welchen Bedingungen Käufer eher geneigt sind, Altes durch Neues zu ersetzen, sind nachzulesen in der aktuellen Ausgabe des Journals „Wirtschaftspsychologie“ (II/2018).

Weiterlesen

Der Konsum von Alkohol hat 2016 weltweit zu rund drei Millionen Todesfällen geführt. Dabei gehören gastroenterologische Erkrankungen zu den häufigsten durch Alkohol bedingten Todesursachen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Report der Weltgesundheitsorganisation. In ihrem Aufruf an die Politik „Gesundheit durch Gastroenterologie“ fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Alkohols und mehr Regularien für die alkoholproduzierende Industrie, auf diese Risiken hinzuweisen.

Weiterlesen

Die Qualität der Akutschmerzbehandlung nach OPs ist in deutschen Kliniken aus Patientensicht sehr unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Daten aus dem weltweit größten Akutschmerzregister QUIPS („Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie“). Zudem sind Patienten zufriedener und empfinden die Behandlung als „besser“, wenn sie nicht nur Medikamente erhalten, sondern informiert und in die Therapieentscheidung mit eingebunden sind und ihre Schmerzen dokumentiert werden. Das Thema „Qualität der postoperativen Akutschmerzversorgung“ diskutieren Experten auf der Pressekonferenz am 18. Oktober 2018 auf dem Deutschen Schmerzkongresses 2018 in Mannheim.

Weiterlesen

Wie können Pflegekräfte nach der Ausbildung direkt in den anspruchsvollen Bereich der Intensivpflege eingegliedert werden - ohne das Risiko einer Überforderung? Wie lassen sich die Rahmenbedingungen zum Einstieg in die Intensivpflege optimieren? Ralf Moritz, Werner Barbara und Stefan Reimers vom Uniklinikum in Köln stellen ein neues Konzept vor, das den Pflegenotstand auf den Intensivstationen eindämmen soll – nachzulesen im aktuellen „Jahrbuch Intensivmedizin 2018“ (hrsg. von W. Kuckelt, B. Böttiger).

Weiterlesen

Die chronische Nierenkrankheit ist eine progrediente Erkrankung, sie schreitet fort und die verlorene Nierenfunktion lässt sich in aller Regel nicht wiedergewinnen. Allerdings lässt sich das Fortschreiten durch verschiedene Maßnahmen verlangsamen. Eine rechtzeitige Vorstellung beim Nierenexperten (Nephrologen) sorgt dafür, dass die Betroffenen optimal medikamentös versorgt werden, es gibt aber auch einige Dinge, die der Patient selbst machen kann, um die verbliebene Nierenfunktion bestmöglich zu schützen. Aber um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen: Über die Maßen viel Wasser und Tee trinken gehört nicht dazu.

Weiterlesen

Suchen

Warenkorb

Der Warenkorb ist leer