Aktuelles

Der Konsum von Alkohol hat 2016 weltweit zu rund drei Millionen Todesfällen geführt. Dabei gehören gastroenterologische Erkrankungen zu den häufigsten durch Alkohol bedingten Todesursachen. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Report der Weltgesundheitsorganisation. In ihrem Aufruf an die Politik „Gesundheit durch Gastroenterologie“ fordert die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) eine bessere Aufklärung über die Gefahren des Alkohols und mehr Regularien für die alkoholproduzierende Industrie, auf diese Risiken hinzuweisen.

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Die Qualität der Akutschmerzbehandlung nach OPs ist in deutschen Kliniken aus Patientensicht sehr unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Daten aus dem weltweit größten Akutschmerzregister QUIPS („Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie“). Zudem sind Patienten zufriedener und empfinden die Behandlung als „besser“, wenn sie nicht nur Medikamente erhalten, sondern informiert und in die Therapieentscheidung mit eingebunden sind und ihre Schmerzen dokumentiert werden. Das Thema „Qualität der postoperativen Akutschmerzversorgung“ diskutieren Experten auf der Pressekonferenz am 18. Oktober 2018 auf dem Deutschen Schmerzkongresses 2018 in Mannheim.

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Wie können Pflegekräfte nach der Ausbildung direkt in den anspruchsvollen Bereich der Intensivpflege eingegliedert werden - ohne das Risiko einer Überforderung? Wie lassen sich die Rahmenbedingungen zum Einstieg in die Intensivpflege optimieren? Ralf Moritz, Werner Barbara und Stefan Reimers vom Uniklinikum in Köln stellen ein neues Konzept vor, das den Pflegenotstand auf den Intensivstationen eindämmen soll – nachzulesen im aktuellen „Jahrbuch Intensivmedizin 2018“ (hrsg. von W. Kuckelt, B. Böttiger).

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Die chronische Nierenkrankheit ist eine progrediente Erkrankung, sie schreitet fort und die verlorene Nierenfunktion lässt sich in aller Regel nicht wiedergewinnen. Allerdings lässt sich das Fortschreiten durch verschiedene Maßnahmen verlangsamen. Eine rechtzeitige Vorstellung beim Nierenexperten (Nephrologen) sorgt dafür, dass die Betroffenen optimal medikamentös versorgt werden, es gibt aber auch einige Dinge, die der Patient selbst machen kann, um die verbliebene Nierenfunktion bestmöglich zu schützen. Aber um gleich mit einem Vorurteil aufzuräumen: Über die Maßen viel Wasser und Tee trinken gehört nicht dazu.

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Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) in Berlin stellte Prof. Dr. Martin Zeier, Universität Heidelberg, ein neuartiges Verfahren zur spezifischen Beeinflussung des Immunsystems nach (Nieren-)Transplantation vor, das zukünftig die nebenwirkungsreiche Immunsuppression obsolet machen könnte: Das TolerogenixX-Verfahren gewöhnt das Immunsystem des Empfängers vor der Transplantation an das Fremdgewebe und kann so Abstoßungen verhindern. Eine erste klinische Studie konnte bereits die Sicherheit des Verfahrens nachweisen.

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Bei Magenkrebs wird der Magen entfernt ("Gastrektomie") und die Speiseröhre mit dem Darm verbunden. Um sich gesund zu ernähren, muss der Patient mindestens acht kleine Mahlzeiten täglich zu sich nehmen und "zwischendurch" genügend trinken. Mit eiserner Disziplin und Konsequenz kann der Patient ein annähernd normales Leben führen. In einem neuen Ratgeber bieten Experten die erforderlichen Hinweise und Anregungen: "Speiseröhre, Magen, Bauchspeicheldrüse - Wie leben nach der Operation?"

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Eine fehlerhafte Therapie oder Lebensberatung kann bei psychisch belasteten Frauen suggestiv Pseudoerinnerungen auslösen - z.B. "Erinnerungen" an einen Missbrauch, der in Wirklichkeit nie stattfand. False Memory Deutschland e.V. bietet mit einer Fachtagung am 9. November 2018 in Frankfurt/Main der Fachöffentlichkeit und Betroffenen psychologisch/psychotherapeutische und juristische Hintergrundinformationen zum Thema. Detailliertes Programm und Anmeldung unter: www.false-memory.de.

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Alle Menschen sind entweder männlich oder weiblich sozialisiert, haben bestimmte Bewertungen und Konstrukte in ihren Köpfen, was „weiblich“ und „männlich“ bedeutet. Diese Aspekte einerseits zu beachten, andererseits aber nicht in engen Gender-Grenzen zu verharren, um wirklich Heilung zu erreichen, ist die Aufgabe sogenannter feministischer Psychotherapie. Dr. Bettina Zehetner (Wien) erklärt in ihrem Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift „Psychologie und Gesellschaftskritik“ (1/18), woran man feministische Therapie erkennen kann und warum diese auch aus gesellschaftlicher Sicht unverzichtbar sein sollte – nicht nur für Frauen.

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Gewalt in der Fanszene des deutschen Fußballs ist keine Ausnahmeerscheinung. Längst finden verschiedene größere und kleinere Ausschreitungen von Ultras bzw. Hooligans auch breite mediale Beachtung – jüngst bei den Ausschreitungen in Chemnitz, deren Auslöser der Aufruf einer rechtsradikalen Ultra-Gruppierung war. Die Gewaltprävention innerhalb der Vereinsarbeit und Fanszene ist entsprechend wichtig und sollte unterstützt werden – Daniel Deimel, Marius Künzel, Philipp Lessel und Thorsten Köhler von der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen stellen den präventiven Ansatz der sogenannten Fanprojekte vor. Ihr Beitrag ist erschienen im „5. Alternativen Drogen- und Suchtbericht 2018“ (hrsg. von akzept e.V.).

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Wirtschaftspsychologie: Welche Aspekte machen eine gute Führung aus? Wie kann eine Führungskraft gleichzeitig Ordnung und Freiheit schaffen? Dr. Felix Frei, Unternehmensberater aus Zürich, ist sich sicher: Nur durch Autonomie und Verantwortung – und zwar auf beiden Seiten – kann eine effektive Zusammenarbeit von Führung und Geführten funktionieren. In seinem neuen Buch „Aufbruch zu Autonomie“ beschreibt er den Weg in eine erfolgreiche „Zukunft der Arbeit“.

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