Aktuelles

Ein Zusammenschluss von Studierenden kritisiert, dass psychoanalytisch begründete Verfahren im Studiengang Psychologie kaum bis gar nicht mehr gelehrt werden. In einer Petition an den Deutschen Bundestag fordern die Studierenden nun, dass neben der Verhaltenstherapie auch tiefenpsychologisch fundierte und analytische Psychotherapie wieder fachlich qualifiziert in das Studium integriert werden.

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Höher, schneller, weiter – in der heutigen Gesellschaft wird suggeriert, dass man nur mit kontinuierlicher Optimierung der Persönlichkeit und der persönlichen Umstände den „Anschluss behalten“ kann. Diesen Drang der sogenannten „High-Performer“, jederzeit und überall perfekt erscheinen zu müssen, nimmt Prof. Dr. Andreas Hillert (Prien am Chiemsee) unter die Lupe. Sein Buch „High-Performer in der Abseitsfalle“ zeigt nicht nur die gesellschaftlichen Auswirkungen, sondern beschreibt vor allem die Opfer dieser „modernen“ Denkweise: Sie sind in nicht unerheblicher Zahl in psychotherapeutischen Einrichtungen zu finden – und auch Therapeuten können hier durchaus an ihre Grenzen stoßen.

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Die Wirkung von Musik auf melancholische oder aufgeregte Gemütszustände ist nahezu jedem aus persönlicher Erfahrung bekannt. Dennoch existieren keinerlei Untersuchungen, die den Einfluss von Musiktherapie auf therapieresistente uni- bzw. bipolare Depressionen tatsächlich bestätigen. Laurie D’Abbadie de Nodrest (Universität Toulouse) und Kollegen haben erstmals die Zusammenhänge untersucht und sind auf erstaunlich positive Ergebnisse gestoßen (veröffentlicht im Sammelband „Das Eigene und das Fremde“, herausgegeben von Daniel Sollberger, Erik Boehlke und Ulrich Kobbé).

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Die Arbeitstagung NeuroIntensivMedizin (ANIM) ist die 36. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und findet vom 17.-19. Januar 2019 in Berlin statt. Ein Symposium dieser Jahrestagung widmet sich dem kontroversen Thema der Qualitätsdiskussion. Es werden die Vor- und Nachteile der verschiedenen Qualitätsmanagementverfahren dargestellt, es geht um die Eignung der Risikoparameter und die Probleme, die durch die im Alltag schwer zu realisierenden Anforderungen an die Qualifikation und Präsenz der Intensivärzte entstehen.

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Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) sieht die Reformen der Organspende auf einem guten Weg. Auf ihrem Jahreskongress in Frankfurt lobt die DSO den neuen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Dazu erklärt der Medizinische Vorstand, Dr. med. Axel Rahmel: „Die Maßnahmen setzen genau da an, wo Schwachstellen in der Organisation und Zusammenarbeit mit den Entnahmekrankenhäusern bestehen. Sie stärken die Rolle der Transplantationsbeauftragten und sind Ausdruck der Verbindlichkeit und Wertschätzung für die Organspende in Deutschland.“ Der Kaufmännische DSO-Vorstand, Thomas Biet, sieht die aufwandsgerechte Vergütung der Krankenhäuser als einen wichtigen Schritt.

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Das LWL-Universitätsklinikum Bochum startet zusammen mit der Ruhr-Universität Bochum ein interdisziplinäres Forschungsprojekt zu Zwang in der Psychiatrie. SALUS wird sich mit den bislang wenig erforschten ethischen Konflikten zwischen Selbstbestimmung, gesundheitlichem Wohl und Sicherheit befassen.

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Der psychiatrisch-psychologische Mainstream zeigte traditionell kaum Interesse an Spiritualität. Doch inzwischen finden spirituelle Themen, Praktiken und Methoden immer häufiger Eingang in die psychotherapeutische Praxis. Die heilsamen Wirkungen von Spiritualität werden in wissenschaftlichen Studien immer deutlicher. Der neue Reader "Spiritualität in Psychiatrie und Psychotherapie" bietet einen aktuellen Überblick. Die Psychiater Georg Juckel und Knut Hoffmann (LWL-Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum) haben das Buch gemeinsam mit dem Psychologen Harald Walach (Universität Witten-Herdecke) herausgegeben.

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Der Bundesgerichtshof verhandelt eine Klage eines Organspenders gegen das Transplantationszentrum Essen: Seit er 2010 eine Niere an seine kranke Frau abgegeben hat, fühlt er sich erschöpft, krank und nur eingeschränkt arbeitsfähig. Der Vorwurf steht im Raum: Die zuständigen Ärzte haben ihn nicht über dieses Risiko aufgeklärt. Es wird häufig unterschätzt und verschwiegen. Nach einer aktuellen Studie folgt einer Nierenentnahme das chronische Erschöpfungssyndrom (Fatigue) regelmäßig.

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Wer im Autogenen Training geübt ist und Entspannung findet, hat die beste Chance, in einer höheren Stufe Innenschau, Selbsterfahrung, Selbstfindung anzustreben. "Der Weg in diese Oberstufe ist offener, suchend, weniger festgelegt. Die Mittel sind zulassende Innenschau und sanfte Versenkung," formuliert Helmut Brenner in seinem Lehrbuch "Autogenes Training Oberstufe/Autogene Meditation".

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Vom 17.-19. Januar 2019 findet die ANIM, die 36. Gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin (DGNI) und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), in Berlin statt. Erfahren Sie im folgenden Interview mit dem Kongresspräsidenten Prof. Dr. med. Helmuth Steinmetz. was die Teilnehmer für Highlights erwarten und wie die Schlaganfallversorgung in Deutschland aktuell aufgestellt ist.

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