Aktuelles

Ob ein Mensch an Krebs erkrankt, ist entgegen landläufiger Meinung keinesfalls ausschließlich dem Schicksal überlassen. Ute Mons und Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) haben erstmals berechnet, wie viele Krebsfälle in Deutschland auf einzelne (vermeidbare) Risikofaktoren zurückzuführen sind. Die Zahlen sind erstaunlich: Die Forscher schätzen, dass mehr als 50 Prozent der Krebsneuerkrankungen vermeidbar sind, wenn die Betroffenen die größten Krebsrisikofaktoren vermeiden und auf Früherkennungsmaßnahmen (z.B. Darmspiegelung) zurückgreifen würden.

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Die Entwicklung von Systemen mit Künstlicher Intelligenz geht rasend schnell voran – auch in der Medizin. 2017 hat in China mit dem kleinen Roboter-Arzt „Xiaoyi“ erstmals ein System mit Künstlicher Intelligenz das ärztliche Examen bestanden. Auch die Früherkennung von Darmkrebs könnte in Zukunft durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz verbessert werden. In aktuellen Untersuchungen konnten die lernfähigen Systeme mit hoher Genauigkeit harmlose Wucherungen im Darm von gefährlichen Krebsvorstufen unterscheiden. Auf der Vorab-Pressekonferenz zur Viszeralmedizin 2018 berichteten Experten über die künftigen Chancen und aktuellen Hindernisse beim Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Darmkrebsvorsorge.

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Psychogenese der Menschheit: Die biologische und die kulturelle Evolution haben einander über Jahrtausende wechselseitig gefördert. Doch inzwischen hat die kulturell-wissenschaftliche Entwicklung begonnen, die biologische Entwicklung rückwärts zu drehen und auf eine finale Zerstörung zuzusteuern. In seiner Monografie "Kultur als Freund, Feind und Herr der Evolution" beschreibt der Psychologe Professor Dr. Rolf Oerter historische Entwicklungen und prognostiziert potentielle Zukunftsszenarien.

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Ex-Bundestagspräsident Wolfgang Thierse wusste in der sonntäglichen Abend-Sendung mit Anne Will wertvolles Analytisches beizutragen: zunächst der klare Hinweis, dass rechtsgerichtetes Gedankengut in Ost wie West über Generationen in verschiedenen Varianten tradiert wird, auch in der ehemaligen DDR fleißig forciert wurde und keineswegs das Ergebnis von Angela Merkels Flüchtlingspolitik sei. Wolfgang Thierse legt Wert auf klare Unterscheidungen: etwa zwischen rechtsgerichteten Tendenzen und rechtsorientiertem, u.U. gewalttätigem Extremismus.

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Gesundheitspsychologie: Seit über 30 Jahren wird beklagt, dass Menschen mit geringerem sozioökonomischen Status einen tendenziell schlechteren Gesundheitszustand haben. Dies trifft auch für psychische Erkrankungen zu. Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Rostock) findet die Gründe neben der Arbeitslosigkeit und dem Gesundheitsverhalten auch in einer veränderten gesellschaftlichen Wahrnehmung psychischer Krankheiten – nachzulesen im Sammelband „Wandel der Gesundheits- und Krankheitsvorstellungen“ (hrsg. von E. Brähler, H.-W- Hoefert und Ch. Klotter).

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Es klingt fast zu gut, um wahr zu sein: Amerikanische Wissenschaftler haben eine Impfung gegen Heroinabhängigkeit entwickelt. In Ausgabe 1/18 der Zeitschrift rausch stellt Jörg Gölz, Suchtmediziner aus Berlin, vor, was es damit auf sich hat, auf welchem Stand der Entwicklung es sich befindet und dass es sich dabei nicht um ein „Allheilmittel“ handeln kann.

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Uralte Mechanismen der sozialen Wahrnehmung haben sich in der phylogenetischen Entwicklung des Menschen verankert. Deshalb fällt ihm der Umgang mit einem Roboter leichter, wenn die Technik eher "menschliche Züge" zeigt. Patrick Jost, Guido Kempter und Kollegen beschreiben in ihrem neuen Reader "Assistenztechnologien in der Arbeitswelt", wie Mensch-Technik-Interaktionen ge- oder misslingen können.

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Wirtschaftspsychologie: Eine Ursache für die Chancenungleichheit von Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund im Bereich Ausbildung und Beruf liegt u.a. im wenig kultursensiblen Potenzial-Verständnis von Entscheidungsträgern. Zu dieser Frage haben Laura Schlachzig, Alexandra Koch und Tanja Gabriele Baudson (Universität Trier) eine qualitative Interviewstudie durchgeführt (erschienen im aktuellen Sammelband „Wie Menschen wachsen – Positiv-Psychologische Entwicklung von Individuum, Organisation und Gesellschaft“).

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Expertengruppe plädiert für die Aufnahme in die Internationale Klassifikation der Krankheiten (ICD-11) - Zahl der Hilfesuchenden steigt in vielen Ländern deutlich an

 

Computerspielabhängigkeit soll als offizielle Erkrankung anerkannt werden. 55 Autorinnen und Autoren aus nahezu allen Regionen der Welt legen die Gründe dafür in einer aktuellen Stellungnahme in der Zeitschrift "Journal of Behavioral Addictions" dar. Unter ihnen sind auch zahlreiche Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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Lungenkarzinom: Nach wie vor steht die Chirurgie bei der Behandlung des Lungenkarzinoms im Vordergrund. Sie unterwirft den Patienten - wie die anderen onkologischen Verfahren - einem schweren Leidensdruck. Eine frühzeitige Schonung der Lebensqualität - d.h. Beachtung palliativer Aspekte - kann das Überleben verlängern und die Kosten reduzieren, berichtet Professor Dr. Stefan Frühauf im aktuellen Lehrbuch "Interdisziplinäre Behandlung des Lungenkarzinoms".

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