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    Luftverschmutzung: Sterblichkeitsrisiko höher als bisher angenommen

    Universitätsmedizin Mainz und Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie stellen Neubewertung der Gesundheitsrisiken durch verschmutzte Luft vor

    Ende letzten Jahres schlugen Forscher der Europäischen Umweltagentur Alarm: Hauptgrund für vorzeitige Todesfälle in Europa sollen die Folgen von Luftverschmutzung sein. Als einer der gravierendsten Verursacher für Herz-Kreislauf-bedingte Todesfälle gilt Feinstaub. Jetzt konnte ein Team von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Jos Lelieveld vom Max-Planck-Institut für Chemie und dem Direktor der Kardiologie I im Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz Univ.-Prof. Dr. Thomas Münzel ermitteln, dass die Folgen von Luftverschmutzung die durchschnittliche Lebenserwartung von Europäern um 2,2 Jahre verringern und dass an Todesursachen in erster Linie Herzkreislauferkrankungen dominieren. Damit liegen die Studienergebnisse, die im European Heart Journal veröffentlicht werden, deutlich über den jüngsten Berechnungen des Global Burden of Disease (GBD) zu den Auswirkungen verschmutzter Luft.

    Pressemitteilung unter: idw-online.de/de/news711621