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    Erneut mehr Teilnehmer beim Intensiv-Symposium: Bremer Traditionskongress bot diverse neue Vortragsformate

    Das 29. Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege ist mit einem erneuten Teilnehmerplus zu Ende gegangen. 4.848 Mediziner, Pflegende und Mitarbeiter von Krankenhausverwaltungen nutzten die Gelegenheit für Fortbildung und Erfahrungsaustausch in der Messe Bremen und im Congress Centrum Bremen (2018: 4.726). „Die Resonanz zeigt einmal mehr, wie etabliert das Symposium in der Branche ist“, freut sich die Bereichsleiterin Congress Bremen und Gastveranstaltungen, Kordula Grimm. „Die Themenauswahl trifft offenkundig die Interessen der Teilnehmenden. Das gilt auch für die informative Fachausstellung mit diesmal 196 Anbietern.“

    Zum diesjährigen Traditionskongress kamen mehr als 4.800 Teilnehmer. (Foto: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena /Jan Rathke)

    Der erste "Science Slam" auf dem Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege 2019 zog ein großes Publikum an. (Foto: MESSE BREMEN & ÖVB-Arena /Jörg Sarbach)

    Drei Tage lang brachten rund 490 Referentinnen und Referenten ihr Publikum in der Intensivmedizin und -pflege, der Anästhesie und Notfallmedizin sowie im Krankenhausmanagement auf den neuesten Stand. Im Mittelpunkt des Programms standen dabei Kernthemen der Fächer, etwa aktuelle Erkenntnisse zur Sepsis. Das Symposium bemüht sich aber auch stets um neue Ansätze. „Unser erster ,Science Slam‘ hat ein großes Publikum angezogen“, berichtet Kordula Grimm. Auch eine Sitzung zu dem 200 Jahre alten, berühmten Schauerroman „Frankenstein“ sei gut angekommen.

    Im Rahmen des Symposiums werden stets herausragende wissenschaftliche Arbeiten ausgezeichnet, die Preisgelder lagen diesmal zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Den Hanse-Preis für Intensivmedizin erhielt Dr. med. Florian Uhle. Der Hanse-Promotionspreis für eine Studie zu klinischer Forschung in der Intensiv- und Notfallmedizin ging an Dr. rer. nat. Iris Katja Minichmayr. Dr. med. Jakob Wittenstein und Dr. med. Martin Scharffenberg sicherten sich Promotionspreise für ihre Untersuchungen zu experimenteller Forschung in der Intensiv- und Notfallmedizin. Über den Hanse-Preis für eine pflegewissenschaftliche Arbeit schließlich freute sich Sylvia Köppen, für eine fachpraktische Arbeit zu Pflegethemen wurde Anna Malatek ausgezeichnet. Stifter der Preise waren die Fresenius-Stiftung Bad Homburg, die B. Braun Melsungen AG, die Serumwerk Bernburg AG, der Wissenschaftliche Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. (WIVIM) sowie die Achim Schulz-Lauterbach VMP GmbH.

    Das Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege wurde von Congress Bremen, dem Wissenschaftlichen Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. (WIVIM) und der HCCM Consulting GmbH veranstaltet. Im kommenden Jahr feiert der Kongress seinen 30. Geburtstag: von Mittwoch bis Freitag, 26. bis 28. Februar 2020.

    Mehr Informationen: www.intensivmed.de

    Die wichtigsten und interessantesten Beiträge des Symposiums stehen für die Fachöffentlichkeit auch in gedruckter Form zur Verfügung - in Journal für Anästhesie und Intensivbehandlung 2/2019.