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Transplantationsmedizin und Ethik - Auf dem Weg zu einem gesellschaftlichen Konsens

Albert, F. W.; Land, W.; Zwierlein, E. (Hrsg.)
1995, 208 Seiten, ISBN 978-3-928057-52-3
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Die Organtransplantations-Medizin ist extrem abhängig vom gesellschaftlichen Konsens. Eine rückläufige Spendenbereitschaft, durch Irritationen, Mißverständnisse und Ängste verstärkt, zeigt die gegenwärtige Brüchigkeit gesellschaftlichen Einverständnisses an. Um diesen Konsens zu befördern, ist eine vernünftige Aufklärung aller relevanten Gesichtspunkte unvermeidlich. Eine solche Aufklärung kann nur durch einen interdisziplinären Dialog aller Beteiligten erzielt werden. Einen Beitrag zu diesem Dialog wollen die in diesem Band versammelten Aufsätze leisten, die ihrerseits aus einem interdisziplinären Symposium zu den medizinethischen Problemen der Organtransplantation hervorgegangen sind.


I. Schlich: Medizingeschichte und Ethik der Transplantationsmedizin - Die Erfindung der Organtransplantation

F. W. Albert: Medizinische Möglichkeiten der Organtransplantation

F. W. Eigler: Organquellen

W. Land: Das Dilemma der Allokation von Spenderorganen - Die Verquickung eines therapeutischen Prinzips mit der Verteilung eines knappen kostbaren Gemeinguts

H. Schmidt: Organhandel als Mittel der Organbeschaffung und -verteilung?

G. Wolfslast: Rechtliche Grundlagen der Organentnahme vom Verstorbenen

F. J. Illhardt: Besitzrechte am eigenen Körper

T. Gutmann: Rechtsphilosophische Aspekte der Lebendspende von Organen - Zehn Thesen

M. Honecker: Personen- und Leibverständnis

H. Angstwurm: Ärztliche Gedanken zum Gespräch mit Theologen über das sichere Todeszeichen "Hirntod"

E. Zwierlein: Organtransplantation und HirntodZum Ansatz einer Ethik der Intransparenz für die Transplantationsmedizin

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