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Ausgeschieden durch Suizid – Selbsttötungen im Gefängnis. Zahlen, Fakten, Interpretationen

Bennefeld-Kersten, K.
2009, 260 Seiten
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978-3-89967-535-1
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Ausgeschieden durch Suizid - Mit dieser Formulierung wird die Personalakte eines Gefangenen ad acta gelegt, wenn er sich während der Haft das Leben genommen hat. Was kann Anlass sein für eine solche Tat? Hätte sich dieser Mensch in Freiheit auch getötet oder sind es spezielle Bedingungen, die den Suizid im Gefängnis als Ausweg aus dem Leben nahelegen?
Katharina Bennefeld-Kersten hat im Rahmen einer in ihrer Art einzigartigen Totalerhebung von Suizidfällen in Gefängnissen der Jahre 2000 bis 2006 das in dieser Umgebung sehr spezielle Zusammenwirken von Belastung und Bewältigung untersucht. Damit gerät ein Bereich ins Scheinwerferlicht, der Außenstehenden sonst verborgen bleibt und in dem es schwierig ist, überhaupt belastbare Daten zu gewinnen. Für den Leser bekommt der Haftalltag von Gefangenen in diesem Buch Konturen, und er erhält eine Vorstellung von der Besonderheit des Lebens (und des Sterbens) hinter den Mauern. Die Ergebnisse der Studien stimmen nachdenklich, sie geben aber auch Hinweise darauf, wie der Vollzug das Problem der Suizide von Gefangenen vielleicht besser bewältigen könnte.

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