Knochenmarktransplantation und Hämostase – Eine Analyse therapieimmanenter und komplikationsbedingter Veränderungen des Gerinnungssystems
Nürnberger, W.
1998, 112 Seiten
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Die Transplantation hämatopoetischer Blutstammzellen ist in den zurückliegenden 20 Jahren zum festen Bestandteil der Therapie definierter gut- und bösartiger Bluterkrankungen bei Kindern und Erwachsenen geworden. Sie kann bei etwa der Hälfte der Patienten das Leben durch Heilung der Grunderkrankung erhalten. Das Therapieverfahren beeinflußt Regulationsmechanismen des Organismus in tiefgreifender Weise und kann mit lebensbedrohlichen Blutungen verbunden sein. Bis zu zwanzig Prozent der Todesfälle sind komplikationsbedingt und beinhalten Infektionen, Multiorganversagen und thrombohämorragische Ereignisse. Die vorliegende Arbeit - die erste prospektive Untersuchung an einem größeren pädiatrischen Patientengut - untersucht drei Fragenkomplexe von besonderem Interesse:
Beeinflussen bestimmte Therapievarianten der Transplantation und die Anwendung von hämatopoetischen Wachstumsfaktoren das Hämostasesystem?
Führen typische Komplikationen der Transplantation zu anderen Störungen der Hämostase als sie bei Patienten ohne diese Komplikationen zu finden sind?
Werden thrombohämorrhagische Ereignisse durch bestimmte Therapievarianten begünstigt?
Die Ergebnisse vermitteln im Sinne der Qualitätssicherung und Therapieoptimierung wichtige Informationen für die supportive Therapie: Es werden schlüssige Konzepte zur hämostaseologischen Differentialdiagnostik vorgestellt sowie Vorschläge erarbeitet, die Transfusionsfrequenz von zellulären Blutbestandteilen signifikant zu reduzieren.
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