Hepatoprotektion - Prinzipien der Leberentnahme und -konservierung
Drews, Gerald; Spiegel, Hans-Ullrich
2000, 124 Seiten
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In dieser experimentellen Studie über die Entnahme und Konservierung von Rattenlebern erfolgten die deskriptive Analyse von Rahmenbedingungen während der Spenderoperation und die Untersuchung von protektiven Substanzen für die Leberkonservierung. Die kalte Leberperfusion im Spender mit einer niedrigviskösen Lösung bei niedrigen portalen Drücken führte unter Verzicht auf die Oberflächenkühlung zu einer guten Aufnahme und Verteilung der Konservierungslösung im Transplantat. Die hepatoprotektive Wirkung von Testsubstanzen ließ sich durch Selektion im Leberzellmodell und durch weiterführende Untersuchungen am orthotopen Lebertransplantationsmodell bei Standardisierung wesentlicher Rahmenbedingungen nachweisen. Durch temperaturkontrollierte Organabkühlung und entsprechende Einflußnahme auf variable Rahmenbedingungen während der Spenderoperation sowie unter Anwendung neu zu definierender Standards für die Organentnahme könnte die Qualität von Lebertransplantaten künftig verbessert werden. Darüber hinaus führt der Einsatz neuer protektiver Substanzen in der Organkonservierung zur weiteren Reduktion von Ischämie- und Reperfusionsschäden.
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