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Psychotherapie: Vom Automatismus zur Selbstkontrolle – Pierre Janets Beiträge zur modernen Psychiatrie und Psychologie, Band 2

Fiedler, Peter; Heim, Gerhard (Hrsg.)
2010, 152 Seiten
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978-3-89967-668-6
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Pierre Janet (1859-1947) und sein umfangreiches Werk werden gegenwärtig wiederentdeckt und weltweit diskutiert. Zwischen 1890 und 1935 war er Inhaber des Lehrstuhls für experimentelle und vergleichende Psychologie am Collège de France. Die Aktualität seines Werkes, besonders dessen Unterschied zur Psychoanalyse Freuds sowie die Nähe seines Denkens zur modernen Verhaltenstherapie, dürfte die zukünftigen Entwicklungen in Psychiatrie, Psychologie und Psychotherapie nachhaltig beeinflussen. So sind in den letzten Jahrzehnten bereits fast unmerklich Janetsche Konzepte bei der Diagnostik und Therapie von dissoziativen und posttraumatischen Störungen, bei Depressionen und Zwangsstörungen eingeführt worden. Nach einer ersten Publikation, die im Jahr 2006 über "Trauma, Dissoziation, Persönlichkeit" bei Pabst Science Publishers erschienen ist, fasst auch dieser zweite Band Beiträge von Forschern zusammen, die sich international für eine Renaissance der Ideen und Konzepte von Pierre Janet einsetzen. Vor dem Hintergrund historischer Analysen sind die Arbeiten vorrangig Janets Entwürfen zur Psychotherapie gewidmet, einerseits der überraschenden Nähe zur aktuellen Achtsamkeits- und Schematherapie, andererseits zur konkreten Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen, insbesondere der Zwangsstörungen.

 

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