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Pathogenese, Diagnostik und Therapie immunologischer Erkrankungen im Kindesalter

Borte, Michael; Conrad, Karsten; Schuster, Volker; Sack, Ulrich (Hrsg.)
2007, 182 Seiten
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978-3-89967-365-4
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Mit dem vorliegenden Buch „Pathogenese, Diagnostik und Therapie immunologischer Erkrankungen im Kindesalter“ erscheint im Rahmen der Immundiagnostischen Bibliothek bereits nach drei Jahren der zweite Band, der sich mit immunologischen Erkrankungen in der Pädiatrie befasst. Die Beiträge präsentieren ein breites Spektrum von Themen der pädiatrischen Immunologie: von autoinflammatorischen über Autoimmun- und Immundefekterkrankungen bis hin zur immunologischen Labordiagnostik im Kindesalter.

Das Kapitel I beginnt mit kritischen Übersichten zur Ätiopathogenese, Diagnostik und Therapie von autoinflammatorischen Erkrankungen und zur Bedeutung von Autoantikörpern in der Prädiktion und Frühdiagnostik von Autoimmunerkrankungen. Daran anschließend werden die Relevanz eines CD45RA-Splicing-Defekts als genetischer Risikofaktor für Autoimmungeschehen und die Bedeutung regulatorischer T-Zellen bei Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen diskutiert. Im Kapitel II werden eine neue Behandlungsform bei primärem Antikörpermangelsyndrom, die komplexe Regulation der zellulären Immunantwort bei infektiöser Mononukleose sowie Prinzipien für Schutzimpfungen bei Patienten mit chronischen Erkrankungen und unter Immunsuppression behandelt. Kapitel III beschäftigt sich mit Innovationen im Bereich der Labordiagnostik wie Miniaturisierung der Diagnostik, Charakterisierung neuer diagnostischer Parameter, Frühdiagnostik allergischer Erkrankungen, Bestimmung des Differentialblutbildes aus geringen Blutvolumina, kostengünstiges Monitoring bei HIV-infizierten Patienten sowie Untersuchungen zur zellulären Immunreaktivität mittels EliSpot. Das Laborkapitel wird abgerundet durch Übersichten zum diagnostischen Vorgehen bei Milchunverträglichkeit und Typ I-Allergie.
Wie schon bei dem Band „Immundiagnostische Aspekte der Pädiatrie“ ist auch hier eine vollständige Darstellung des Gebietes der pädiatrischen Immunologie nicht Ziel des Buches, sondern die Vorstellung interessanter Aspekte und Ansätze, von denen in naher Zukunft weitere Entwicklungen zu erwarten sind. Dass dieses vierte Buch der „Immundiagnostischen Bibliothek“ schon das zweite pädiatrisch orientierte ist, zeigt die große Aufmerksamkeit, die diesem Fachgebiet aus Sicht der Herausgeber gewidmet werden sollte. Weitere Informationen sind auf der Homepage der Gesellschaft zur Förderung der Immundiagnostik e. V. zu finden (http://www.GFID-eV.de).

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