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Das Atemkondensat - nicht-invasiv gewonnene biochemische Informationen aus der Lunge

Geßner, Christian
2005, 132 Seiten
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978-3-89967-284-8
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Für die nicht-invasive Gewinnung von Informationen aus der Lunge erlangt das Atemkondensat zunehmend an Bedeutung. Es enthält neben Wasser - dem Hauptbestandteil - eine Vielzahl chemischer und biochemischer Bestandteile, die sich als Gas im Atemkondensat lösen können, mit dem Wasser verdampfen oder als Aerosol aus dem "epithelial lining fluid" der Lunge herausgelöst werden und so in das Atemkondensat gelangen. Bisher wurde bereits eine Vielzahl von Markern im Atemkondensat nachgewiesen und deren Veränderungen bei verschiedenen, vor allem aber entzündlichen Lungenerkrankungen, erforscht.
In der Arbeit werden sowohl methodische Aspekte der Atemkondensatentstehung als auch verschiedene Marker auf ihre Bedeutung bei unterschiedlichen Lungenerkrankungen untersucht. Schwerpunkte dabei sind die Charakterisierung des aktuellen Entzündungsgeschehens bei akutem Lungenversagen oder der COPD bzw. des mechanischen Stresses bei Beatmung sowie das Erkennen von malignen Veränderungen aus nicht-invasiv gewonnenem Untersuchungsmaterial von Patienten mit einem Lungenkarzinom.
Somit stellt das Atemkondensat eine hervorragende Erweiterung der Möglichkeiten dar, biochemische, immunologische und molekularbiologische Informationen aus der Lunge zu gewinnen. Es bietet alle Voraussetzungen, in wenigen Jahren ein unverzichtbares Werkzeug pneumologischer Diagnostik zu werden.

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