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Wege zur Aufklärung der Therapieresistenz bei Erkrankungen durch HIV-Infektion: Virale und zelluläre Faktoren

Cinatl Jr., J.; Doerr, H.W.; Gröschel, B. (Hrsg.)
2001, 240 Seiten
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978-3-936142-11-2
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Mit Hilfe wirksamer Chemotherapeutika ist es gegenwärtig möglich, Patienten die mit dem humanen Immundefizienz Virus infiziert sind, zu behandeln. Da eine vollständige Eradikation der Viren bisher jedoch nicht möglich ist, muß die Therapie lebenslang durchgeführt werden. Diese Langzeitbehandlung birgt die Gefahr einer Resistenzbildung aufgrund von unterschiedlichen Faktoren, die in der vorliegenden Arbeit dargestellt werden. In-vitro-Studien konnten nachweisen, dass eine kontinuierliche Behandlung von T-Lymphozyten mit anti-HIV-Medikamenten zur Ausbildung von zellulären Resistenzmechanismen führt, die zum Versagen der therapeutischen Wirksamkeit der Medikamente beitragen. Die Induktion einer zellulären Resistenz durch das Nukleosidanalogon DDC, das als Zalcitabin in der AIDS-Therapie eingesetzt wird, wurde von Frau Dr. med. Norma Himmel in einem In-vitro-Modellsystem untersucht.

Als limitierender Faktor der AIDS-Therapie wird vor allem das Auftreten von resistenten Virusmutanten angesehen, die durch Untersuchung des viralen Genotyps mit Hilfe von modernen molekularbiologischen Methoden diagnostiziert werden können. Die Ergebnisse dieser Untersuchung können dem behandelnden Arzt bei der Therapieentscheidung und evtl. -umstellung behilflich sein. Zur Korrelation von HIV-Genotypen mit der phänotypischen Resistenz hat Herr Dr. phil. nat. Martin Stürmer eine Datenbank im Frankfurter AIDS-Ballungsgebiet aufgebaut.

Trotz erfolgreicher Therapie persistieren HI-Viren lebenslang u.a. in den mononukleären Zellen des Immunsystems. Die Charakterisierung des Geno- und Phänotyps dieser Viren bietet die Möglichkeit, eine Therapieumstellung noch effektiver zu gestalten. Eine Methode zur schnellen Isolierung und anschließenden Charakterisierung dieser HI-Viren aus latent infizierten Lymphozyten hat Frau Dr. rer. med. Anne Spielhofen etabliert.

Die Beiträge sind aus den Dissertationen der Autoren hervorgegangen, die mit Unterstützung der Herausgeber in einer langjährigen Reihe von Forschungsarbeiten im Institut für Medizinische Virologie des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. entstanden sind, und sollen einerseits dem Arzt in Klinik und Praxis ein tieferes Verständnis der HIV-Resistenzproblematik geben, andererseits zu weiteren Untersuchungen anregen.

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