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Neue Aspekte zu entzündlichen glomerulären Erkrankungen in der Nativniere und im Nierentransplantat

Bach, D.
1995, 236 Seiten
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978-3-928057-73-8
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In diesen klinischen und klinisch-experimentellen Untersuchungen zu den entzündlichen glomerulären Erkrankungen wird schwerpunktmäßig das polyätiologische Krankheitsbild der sogenannten rapid-progressiven Glomerulonephritis und ihre Beziehung zu immunologischen Systemerkrankungen und Vaskulitiden dargestellt. Die Wertigkeit einer frühzeitigen und exakt diffferenzierenden histomorphologischen Diagnostik und deren prognostische Bedeutung für den weiteren Krankheitsverlauf werden dargelegt. Anhand von Verlaufsbetrachtungen werden die Schwere und die Rezidivgefahr dieser Erkrankung verdeutlicht. Ein weiterer Aspekt der Untersuchungen gilt der renalen Funktionsreserve und ihrer Bedeutung, dargestellt am Beispiel einer chronischen Glomerulonephritis in Form der IgA Nephropathie. Zu einer sicheren Abschätzung des Krankheitsverlaufes sind wiederholte Funktionsreservebestimmungen in definierten Zeitabständen zu fordern.
Bei den Ergebnissen zu glomerulären Erkrankungen unter Einschluß der verschiedenen Glomerulonephritisformen und der akuten und chronischen Glomerulopathie im Nierentransplantat wird die besondere Bedeutung der Transplantatglomerulitis im Bezug auf die Funktionsdauer des Organs deutlich. Offenbar handelt es sich hierbei um eine auch an glomerulären Strukturen darstellbare, vaskuläre Rejektion, die umgehend zu einer Modifikation der immunsuppressiven Therapie führen sollte.
 

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