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Die Laboratoriumsdiagnose von Infektionen mit Herpes simplex Virus (HSV), Cytomegalievirus (CMV) und Chlamydia trachomatis: Beiträge zur Optimierung konventioneller und molekularbiologischer Methoden des Erregernachweises

Doerr, H.W.; Rabenau, H.F. (Hrsg.)
2001, 212 Seiten
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Die Infektionen mit den Herpes simplex Viren Typ 1 und 2 (HSV-1, HSV-2), mit dem Cytomegalievirus (CMV) und mit der Chlamydia trachomatis sind ubiquitär verbreitet. HSV und CMV gehören zu der großen Familie der Herpesviridae, Erreger von Infektionen, die in der Regel lebenslang latent oder chronisch persistieren mit der Fähigkeit zur regelmäßigen oder gelegentlichen Reaktivierung und fakultativer Krankheitsexazerbation. Als opportunistische Infektionen sind sie bei Personen, die physiologisch (Frühgeborene), pathologisch (AIDS, Tumorkrankheit) oder iatrogen (immunsuppressive Therapie, z.B. bei Transplantationen) immundefizient sind, verantwortlich für lebensgefährliche Erkrankungen. Nach der Chlamydia trachomatis wird besonders im Rahmen der sog. nicht-gonorröischen Urethritis (NGU) gefahndet. Dieser viruskleine und obligat zellparasitäre Keim kann Sterilität verursachen.
Bei all diesen Erregern ist eine rasche und zuverlässige Diagnose für die richtige therapeutische Intervention erforderlich, die in der Applikation einer gezielten Chemotherapie besteht. Gerade bei Herpesvirusinfektionen sind solche Virostatika oft nur wirksam, wenn sie möglichst frühzeitig eingesetzt werden. In den letzten fünfzehn Jahren kam es in der Virusdiagnostik zu einer überraschenden Wende: Dominierte bis dahin die Antikörpertestung als Routinemethode der (indirekten) Infektionsdiagnose, kam es jetzt zur Entwicklung leistungsfähiger Methoden des direkten Virusnachweises. In dem Buch werden drei Beiträge zu diesen Entwicklungen gegeben. Sie befassen sich a) mit der modernen Kurzzeitkultur von Herpes simplex Viren, b) mit einer neuen Variante der PCR zur quantitativen Messung einer Cytomegalievirämie unter besonderer Berücksichtigung des Standardisierungsproblemes, sowie c) mit verschiedenen Methoden des molekularbiologischen Nachweises von Chlamydia trachomatis. Alle Arbeiten basieren auf Fallstudien der klinischen Virologie und sind daher gleichermaßen interessant für Ärzte, Epidemiologen und Laborspezialisten.

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