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Psychiater und Zeitgeist – Zur Geschichte der Psychiatrie in Berlin

Helmchen, Hanfried (Hrsg.)
2008, 500 Seiten
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978-3-89967-486-6
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Die Psychiatrie unterliegt seit alters her stärker als andere medizinische Disziplinen dem Einfluss ihres sozialen und kulturellen Kontextes, der vorherrschenden Denk- und Deutungsmuster, der Atmosphäre und Befindlichkeit einer Epoche in Kultur, Politik und Gesellschaft, kurz: des Zeitgeistes. Der Psychiater bemerkt diese Verflechtung mit sozialen Einflüssen besonders bei der Rehabilitation seiner Patienten, ihrer Wiederhineinführung in ein normales Leben. Denn nirgendwo anders als gerade hier, im normativen Gefüge der Gesellschaft, wird der Zeitgeist Realität. Aber wohl sehr viel seltener reflektiert der Psychiater auch seine eigene Abhängigkeit vom Zeitgeist. Das vorliegende Buch geht anhand einzelner Episoden der Geschichte der Psychiatrie in Berlin aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nach, warum und inwieweit der Zeitgeist das Wirken einzelner Psychiater beeinflusst und vice versa Psychiater prägende Spuren im Zeitgeist hinterlassen haben.
 

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