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Zur immunmodulatorischen Bedeutung natürlicher Killerzellen bei der Transplantat-gegen-Wirt Erkrankung (GvHD)

Fändrich, F.
1998, 212 Seiten
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978-3-931660-98-7
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Die im Buch behandelte Thematik der immunologischen Einflußgrößen auf die Organfunktionsrate nach allogener und semiallogener Transplantation intestinaler Organe beschreibt erstmals das aus immunologischer Sicht elementare Zusammenspiel der "non-adaptiven" und der "spezifischen" Immunabwehr. Der entscheidende Stellenwert natürlicher Killerzellen als essentielle Effektorzellen der non-adaptiven Immunantwort im Rahmen der Transplantat-gegen-Wirt (GvHR) und der Wirt-gegen-Transplantat Reaktion (HvGR) wird am Beispiel der heterotopen Dünndarmtransplantation im Rattenmodell belegt. Diese Ergebnisse spiegeln zudem wichtige Erkenntnisse aktueller Forschungsschwerpunkte wider, die den Erkennungs-, Aktivierungs- und Inhibitionsmechanismus der NK-Zellen beschreiben. Aufgrund des gegenwärtigen Kenntnisstandes zum Polymorphismus der auf den NK-Zellklonen eines Individuums exprimierten MHC-Klasse I Rezeptoren muß davon ausgegangen werden, daß NK-Zellen transplantierte Fremdantigene allospezifisch erkennen können. Die damit verbundene allogene Zytotoxizität natürlicher Killerzellen muß nunmehr als "first-line defense" der Transplantatabstoßung erachtet werden, da sie innerhalb von 6 Stunden nach erfolgter Transplantation erfolgt. Wie hier gezeigt, richtet sich die NK-Zell-vermittelte Abstoßung allogener Zielzellen in erster Linie gegen Zellen hämatopoetischen Ursprungs. Zukünftige Konzepte der spezifischen Toleranzinduktion, die sich der Empfängerkonditionierung durch tolerogene Blut- oder Knochenmarkzellen bedienen, sind konsequenterweise nur denkbar, wenn hierbei der individuell sehr unterschiedlich ausgeprägten NK-Zellaktivität entsprechend Rechnung getragen wird.

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