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Entwicklungen der Menschheit – Humanwissenschaften in der Perspektive der Integration

Jüttemann, Gerd (Hrsg.)
2014, 364 Seiten, Hardcover
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978-3-95853-005-8
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Der Mensch verändert seine Welt, und die veränderte Welt verändert ihn. Entwicklungen der Menschheit tendieren in Richtung Humanität. Die Linien verlaufen meist nicht-linear, oft auch in Rückschlägen.
34 Studien zeichnen einzelne Linien nach und reflektieren Zusammenhänge, z.B.: Wie lassen sich menschheitsgeschichtliche Entwicklungen erklären? Ist eine Renaissance der Geschichtsphilosophie zu erwarten? In welcher Hinsicht schlägt sich der Prozess der menschlichen Vergesellschaftung in der Sozialisation des Individuums nieder? Was heißt „zweite Natur“? Warum wird Religion zur Grundlage von Sinngebung? Repräsentieren Kriege den Fortschritt in der Waffentechnik? Wann entstand und worauf beruht der Kapitalismus? War der Kolonialismus für europäische Mächte ökonomisch defizitär und für das Ende des Sklavenhandels maßgebend? Wie verloren Eltern das „Recht“, ihre Kinder zu züchtigen?
Die Autorinnen und Autoren engagieren sich, das Werden der Menschheit umfassender als bisher zu erforschen. Ein höherer Wissensstand würde es nicht nur ermöglichen, die Vergangenheit besser zu verstehen, sondern auch die Gegenwart schärfer in den Blick zu nehmen und u.U. zukünftige Entwicklungen – in gesellschaftlicher und humanitärer Verantwortung – zu beeinflussen. Der Begriff der Humanwissenschaften ist weiter gefasst als der der Geisteswissenschaften. Dadurch wird es möglich, Kultur und Natur in einem direkten Zusammenhang zu sehen und verschiedene Fächer, wie z.B. die Psychologie, die Soziologie, die Wirtschaftswissenschaften, die Jurisprudenz, die Demographie, die Humangenetik und die Medizin stärker aufeinander und auf historische Fragestellungen zu beziehen. Mit dieser Perspektive schlägt der Herausgeber vor, eine Metadisziplin mit dem Namen „Integrative Humanwissenschaft“ zu begründen.
Der Band liefert Details, Analysen und Synopsen. Er bietet Humanwissenschaftlerinnen und Humanwissenschaftlern jeglicher Provenienz ungewohnte, faszinierende Blicke auf das eigene Fachgebiet und dessen breiten Kontext.
 

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