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Determinanten der Selbstwirksamkeitserwartung und Kontrollattribution bei chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen

Bauernschmitt, Katja
2004, 214 Seiten
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Grundüberzeugungen und Einstellungen bezüglich Gesundheit und Krankheit sind wichtige Einflussgrößen, welche Behandlungsmaßnahmen Erkrankte in Anspruch nehmen und vor allem, inwieweit sie selbst die Behandlungsmaßnahmen und den Behandlungsprozess aktiv mitgestalten und unterstützen.
Insbesondere bei chronischen Erkrankungen mit einem vermutlich lebenslangen Krankheitsgeschehen wird solchen kognitiven Faktoren eine wesentliche Bedeutung beigemessen.
In dieser Arbeit wird auf der Grundlage einer Patientenstichprobe der Fachklinik Allgäu, einem verhaltensmedizinischen Zentrum für Pneumologie, Allergologie, Dermatologie und Psychosomatik in Pfronten-Ried, untersucht, welche Einflussgrößen sich auf die Selbstwirksamkeit und auf krankheitsbezogene Kontrollüberzeugungen aufzeigen lassen.

Die Ergebnisse belegen:

  • Psychosoziale Belastungsfaktoren (wie. z.B. atemwegsspezifische Ängste, psychosomatische Beschwerden, soziale Unterstützung) spielen eine Rolle für das Erleben der Selbstwirksamkeit und
  • das Konzept des ärztlich begleiteten Selbstmanagements (Vermittlung von Krankheitswissen und von Erkenntnissen über Behandlungsmöglichkeiten, Training von Selbstmanagementverhalten und Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung) ist ein sinnvoller und erfolgreicher Weg zur Verbesserung und Stabilisierung der Möglichkeiten und Fähigkeiten, auf den eigenen Krankheitsprozess Einfluss zu nehmen (Selbstwirksamkeit).
Das sagen die anderen: