"Dies ist umso wirksamer und zielführender, da die Verfügbarkeit und der Einsatz von renal protektiven Medikamenten eine Prognoseverbesserung ermöglichen: Renin-Angiotensin-System-Blocker, Sodium-Glucose-Transporter 2-Hemmer (SGLT2-I), Mineralocorticoid-Rezeptor-Antagonisten (MRA) und Glucagon like Peptide Rezeptor-Agonisten (GLP1-RA)."
"Die Primärprävention fokussiert auf die Vermeidung und die optimale Modifikation von Risikofaktoren, insbesondere arterieller Hypertonie und Diabetes Mellitus, Reduktion von Übergewicht, Umwelt-Risikofaktoren und potentieller Nephrotoxine. Die Sekundärprävention von akuten und chronisch progredienten Nierenerkrankungen fußt auf der rationellen Labordiagnostik von Blut und Urin, insbesondere auch mit dem Ziel, spezielle/spezifische glomeruläre Erkrankungen, Vaskulitiden und Formen der rapid progressiven Glomerulonephritis rechtzeitig zu erkennen und eine spezifische nephrologische Behandlung zeitgerecht zu ermöglichen, incl. des leitliniengerechten Einsatzes von Substanzen zur renalen Progressionshemmung sowie der Patientenedukation," schreibt Helga Frank.
Nieren- und Hochdruckkrankheiten publiziert die Beiträge zur Prävention in den Ausgaben 5. und 6./2026.