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    Strukturierte Postreanimationsbetreuung nach Kreislaufstillstand überlebenswichtig

    Die extrakorporale kardiopulmonale Reanimation (eCPR) bietet eine lebensrettende Therapieoption für Patienten im refraktären Kreislaufstillstand. Die Patientenselektion und ECMO-Kanülierung sind allerdings erst der Beginn der eCPR Behandlung. Eine strukturierte Postreanimationsbetreuung verbessert die Überlebenschancen deutlich; dennoch fehlen dazu bisher umfassende Leitlinien. Dr. Ingrid Magnet et al. stellen in ihrer Übersichtsarbeit in der Fachzeitschrift ´Intensiv- und Notbehandlung´ (dustri) ihre eigenen Erfahrungen der aktuellen Literatur gegenüber und liefern einen Beitrag zur strukturierten Patientenversorgung.

    Intensiv- und Notfallbehandlung

    "Neben der Standardbehandlung für Patienten nach konventioneller CPR ergeben sich durch die meist lange Reanimationszeit und den extrakorporalen Kreislauf selbst weitere Herausforderungen: ein ausgeprägtes Postreanimationssyndrom mit capillary leak, duale Plättchenaggregationshemmung und Antikoagulation bei bestehenden Blutungen und Thoraxtraumata im Rahmen der konventionellen Reanimation, Gefahr der Ischämie, eines Lungenödems und eines erhöhten Infektionsrisikos. Das macht die Behandlung von eCPR-Patienten notwendigerweise zu einer Medizin für spezialisierte Zentren." 

    Detailliert gehen die AutorInnen auf die kritischenThemen ein: Atemweg/Beatmung/Gasaustausch, Zirkulation/Perfusion, Neurologie/Sedoanalgesie, erweiterte Diagnostik und Therapie. Die hohe Komplikationsrate ergibt sich zwangsläufig aus der "Kombination aus einer Erkrankung, die zum Kreislaufstillstand geführt hat, dem Postreanimationssyndrom, einem mechanischen Trauma durch lange Thoraxkompressionen und invasive Beatmung sowie Schädigungen durch die ECMO selbst." Ein engmaschiges Monitoring - auch mit Blick auf Infektionsrisiken - bleibt überlebenswichtig.

    Zur Zeitschrift [externer Link]

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