"Neben der Standardbehandlung für Patienten nach konventioneller CPR ergeben sich durch die meist lange Reanimationszeit und den extrakorporalen Kreislauf selbst weitere Herausforderungen: ein ausgeprägtes Postreanimationssyndrom mit capillary leak, duale Plättchenaggregationshemmung und Antikoagulation bei bestehenden Blutungen und Thoraxtraumata im Rahmen der konventionellen Reanimation, Gefahr der Ischämie, eines Lungenödems und eines erhöhten Infektionsrisikos. Das macht die Behandlung von eCPR-Patienten notwendigerweise zu einer Medizin für spezialisierte Zentren."
Detailliert gehen die AutorInnen auf die kritischenThemen ein: Atemweg/Beatmung/Gasaustausch, Zirkulation/Perfusion, Neurologie/Sedoanalgesie, erweiterte Diagnostik und Therapie. Die hohe Komplikationsrate ergibt sich zwangsläufig aus der "Kombination aus einer Erkrankung, die zum Kreislaufstillstand geführt hat, dem Postreanimationssyndrom, einem mechanischen Trauma durch lange Thoraxkompressionen und invasive Beatmung sowie Schädigungen durch die ECMO selbst." Ein engmaschiges Monitoring - auch mit Blick auf Infektionsrisiken - bleibt überlebenswichtig.
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